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Energie & Management > Bilanz - Bad Kreuznacher Stadtwerke erzielen Gewinn über Plan
Aufsichtsratsvorsitzender Thomas Blechschmidt (links) und Geschäftsführer Klaus-Dieter Dreesbach. Quelle: Chantal Rubröder
Bilanz

Bad Kreuznacher Stadtwerke erzielen Gewinn über Plan

Das Unternehmen bewertet den Geschäftsverlauf 2025 trotz rückläufiger Kennzahlen in einigen Sparten als erfolgreich.
Die Bilanz der Kreuznacher Stadtwerke wurde dieses Mal zu einem besonderen Jubiläum vorgestellt: Der Versorger aus Rheinland-Pfalz feiert 2026 sein 100-jähriges Bestehen. Das vergangene Geschäftsjahr hat das Unternehmen mit einem Ergebnis vor Steuern, Gewinnabführung und Ausgleichszahlungen an Dritte von 7,9 Millionen Euro abgeschlossen. Damit lag das Ergebnis unter dem Vorjahreswert von 9,2 Millionen Euro. 

Insgesamt bewertete das Unternehmen bei der Vorstellung der Bilanzzahlen 2025 den Geschäftsverlauf trotz des intensiven Wettbewerbs als erfolgreich. So lag das Jahresergebnis „über dem geplanten Ergebnis“, wie es in einer Mitteilung heißt. Das klassische Querverbundsunternehmen versorgt rund 75.000 Menschen in Bad Kreuznach und Umgebung mit Strom, Gas, Wasser und Wärme. Hinzu kommen Park- und Bäderdienstleistungen.

Die Umsatzerlöse gingen von 115,4 Millionen Euro im Jahr 2024 auf 110,2 Millionen Euro zurück. Als Ursache nennen die Bad Kreuznacher Verantwortlichen den verschärften Wettbewerb im Energiemarkt. „Der Wettbewerb am Energiemarkt hat sich weiter intensiviert, was zu einem anhaltenden Wechselverhalten der Kunden und damit zu einem Rückgang der Kundenanzahl und Absatzmengen im Vergleich zum Vorjahr führte“, heißt es in der Mitteilung.

Im Stromvertrieb verringerte sich der Absatz auf 124,0 Millionen kWh nach 131,7 Millionen kWh im Vorjahr. Ausschlaggebend war nach Unternehmensangaben vor allem der geringere Verkauf an Kunden. Dagegen legte der Gasabsatz leicht zu. Er stieg von 338,8 Millionen kWh auf 342,2 Millionen kWh. Verantwortlich dafür war eine wetterbedingt höhere Nachfrage bei Haushalten sowie kleineren Gewerbekunden.

Neues Wärmeservice-Angebot

Im Bereich Wärme-Contracting betrieben die Stadtwerke auch 2025 rund 300 Heizungsanlagen. Dazu zählen Erdgasheizungen, Blockheizkraftwerke, Wärmepumpen und Hybridheizungen. Zudem führte das Unternehmen ein neues Wärmeservice-Angebot ein. Dabei kombiniert eine Hybridheizung eine Wärmepumpe mit einer Brennwertheizung. Nach Angaben der Stadtwerke soll das Modell die Vorteile beider Technologien miteinander verbinden.

Auch die verbundenen Gesellschaften legten ihre Ergebnisse vor. Die Betriebsgesellschaft für Schwimmbäder und Nebenbetriebe (BAD) verringerte ihren Jahresverlust auf rund 3,90 Millionen Euro, nachdem das Defizit im Vorjahr noch bei rund 4,15 Millionen Euro gelegen hatte. Zur Gesellschaft gehören unter anderem die Crucenia Thermen, die Crucenia Totes-Meer-Salzgrotten sowie das Salinenbad mit Frei- und Hallenbad.

Die Gesellschaft für Beteiligungen und Parken Bad Kreuznach (BGK) bündelt das Parkgeschäft sowie verschiedene Beteiligungen. Die Stadtwerke führten 2025 insgesamt 50,5 Prozent ihres Jahresergebnisses an die BGK ab. Das entsprach rund 2,5 Millionen Euro nach rund 3,1 Millionen Euro im Vorjahr. Die Mittel werden mit dem Defizit der BAD verrechnet.

Freitag, 3.07.2026, 15:59 Uhr
Stefan Sagmeister
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Aufsichtsratsvorsitzender Thomas Blechschmidt (links) und Geschäftsführer Klaus-Dieter Dreesbach. Quelle: Chantal Rubröder
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Bad Kreuznacher Stadtwerke erzielen Gewinn über Plan
Das Unternehmen bewertet den Geschäftsverlauf 2025 trotz rückläufiger Kennzahlen in einigen Sparten als erfolgreich.
Die Bilanz der Kreuznacher Stadtwerke wurde dieses Mal zu einem besonderen Jubiläum vorgestellt: Der Versorger aus Rheinland-Pfalz feiert 2026 sein 100-jähriges Bestehen. Das vergangene Geschäftsjahr hat das Unternehmen mit einem Ergebnis vor Steuern, Gewinnabführung und Ausgleichszahlungen an Dritte von 7,9 Millionen Euro abgeschlossen. Damit lag das Ergebnis unter dem Vorjahreswert von 9,2 Millionen Euro. 

Insgesamt bewertete das Unternehmen bei der Vorstellung der Bilanzzahlen 2025 den Geschäftsverlauf trotz des intensiven Wettbewerbs als erfolgreich. So lag das Jahresergebnis „über dem geplanten Ergebnis“, wie es in einer Mitteilung heißt. Das klassische Querverbundsunternehmen versorgt rund 75.000 Menschen in Bad Kreuznach und Umgebung mit Strom, Gas, Wasser und Wärme. Hinzu kommen Park- und Bäderdienstleistungen.

Die Umsatzerlöse gingen von 115,4 Millionen Euro im Jahr 2024 auf 110,2 Millionen Euro zurück. Als Ursache nennen die Bad Kreuznacher Verantwortlichen den verschärften Wettbewerb im Energiemarkt. „Der Wettbewerb am Energiemarkt hat sich weiter intensiviert, was zu einem anhaltenden Wechselverhalten der Kunden und damit zu einem Rückgang der Kundenanzahl und Absatzmengen im Vergleich zum Vorjahr führte“, heißt es in der Mitteilung.

Im Stromvertrieb verringerte sich der Absatz auf 124,0 Millionen kWh nach 131,7 Millionen kWh im Vorjahr. Ausschlaggebend war nach Unternehmensangaben vor allem der geringere Verkauf an Kunden. Dagegen legte der Gasabsatz leicht zu. Er stieg von 338,8 Millionen kWh auf 342,2 Millionen kWh. Verantwortlich dafür war eine wetterbedingt höhere Nachfrage bei Haushalten sowie kleineren Gewerbekunden.

Neues Wärmeservice-Angebot

Im Bereich Wärme-Contracting betrieben die Stadtwerke auch 2025 rund 300 Heizungsanlagen. Dazu zählen Erdgasheizungen, Blockheizkraftwerke, Wärmepumpen und Hybridheizungen. Zudem führte das Unternehmen ein neues Wärmeservice-Angebot ein. Dabei kombiniert eine Hybridheizung eine Wärmepumpe mit einer Brennwertheizung. Nach Angaben der Stadtwerke soll das Modell die Vorteile beider Technologien miteinander verbinden.

Auch die verbundenen Gesellschaften legten ihre Ergebnisse vor. Die Betriebsgesellschaft für Schwimmbäder und Nebenbetriebe (BAD) verringerte ihren Jahresverlust auf rund 3,90 Millionen Euro, nachdem das Defizit im Vorjahr noch bei rund 4,15 Millionen Euro gelegen hatte. Zur Gesellschaft gehören unter anderem die Crucenia Thermen, die Crucenia Totes-Meer-Salzgrotten sowie das Salinenbad mit Frei- und Hallenbad.

Die Gesellschaft für Beteiligungen und Parken Bad Kreuznach (BGK) bündelt das Parkgeschäft sowie verschiedene Beteiligungen. Die Stadtwerke führten 2025 insgesamt 50,5 Prozent ihres Jahresergebnisses an die BGK ab. Das entsprach rund 2,5 Millionen Euro nach rund 3,1 Millionen Euro im Vorjahr. Die Mittel werden mit dem Defizit der BAD verrechnet.

Freitag, 3.07.2026, 15:59 Uhr
Stefan Sagmeister

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