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Enerige & Management > Stromnetz - Alliander steigt im Rennen um Hamburger Konzession aus
Bild: Kai Eckert
STROMNETZ:
Alliander steigt im Rennen um Hamburger Konzession aus
Die zu Jahresbeginn gebildete Bietergemeinschaft aus dem niederländischen Netzbetreiber Alliander und der Bürgergenossenschaft EnergieNetz Hamburg eG hat ihre Teilnahme am Konzessionsverfahren um das Hamburger Stromnetz beendet.
 
Unternehmensstrategische Entscheidungen der niederländischen Muttergesellschaft Alliander N.V. hätten zur Folge, dass die Bewerbung nicht aufrechterhalten werden kann, teilte die EnergieNetz Hamburg eG am 13. Juni mit.

Nach dem Ausstieg aus dem Konzessionsverfahren will sie sich nun anderweitig an den Hamburger Energienetzen beteiligen. „Die Rücknahme des eigenständigen Angebotes im Stromkonzessionsverfahren eröffnet nun die Chance, Gespräche mit dem Senat der Freien und Hansestadt Hamburg zu führen“, sagte Matthias Ederhof, Vorstand der Genossenschaft. Ziel sei es, interessierte Bürgerinnen und Bürger stärker in die Verantwortung für die Modernisierung des Stromnetzes im Sinne nachhaltiger Bürgerbeteiligung zu nehmen. Neben einer eigentumsrechtlichen Beteiligungsform seien auch andere innovative, die Energiewende fördernde Gemeinschaftsprojekte mit der Stadt Hamburg im Bereich der Hamburger Energienetze eine denkbare Option, erläuterte Ederhof.

In ihrer gemeinsamen Bewerbung um das Hamburger Stromnetz hatten die EnergieNetz Hamburg eG und die Alliander AG Vorschläge zur Modernisierung des Hamburger Stromnetzes und zur Ausgestaltung einer weitreichenden Bürgerbeteiligung gemacht. Der Stadt war eine Mehrheitsbeteiligung für den Fall des Zuschlags angeboten worden. Der Umbau der Energienetze und die Etablierung von nachhaltiger Bürgerbeteiligung können nach Ansicht der Genossenschaft die Grundlage für eine sozialverträgliche, klimafreundliche und demokratisch kontrollierte Energiewende in Hamburg sein.
 

Kai Eckert
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Freitag, 13.06.2014, 16:09 Uhr

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