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Energie & Management > Photovoltaik - Zahl der Gebote bei PV-Freiflächen zeigt wieder nach oben
Quelle: Shutterstock / Bilanol
Photovoltaik

Zahl der Gebote bei PV-Freiflächen zeigt wieder nach oben

Nach mehr als zwei Monaten sind die Ergebnisse von der PV-Freiflächenausschreibung vom 1. Dezember veröffentlicht. Es wurden mehr als zweimal so viele Gebote eingereicht als im Juli.
Die Bundesnetzagentur hat am 13. Februar endlich die Ergebnisse für die Ausschreibungsrunde vom 1. Dezember 2025 bekanntgegeben. Diese betreffen PV-Freiflächenanlagen und Solaranlagen, die auf baulichen Anlagen errichtet werden, die weder Gebäude noch Lärmschutzwände sind. Es wurden laut Bundesnetzagentur mehr als doppelt so viele Gebote wie in der Vorrunde im Juli eingreicht. Die Zuschlagswerte liegen im Durchschnitt leicht über dem Niveau der vorherigen Runde.

Die Ausschreibungsrunde zum Gebotstermin 1. Dezember 2025 ist damit deutlich überzeichnet. Die ausgeschriebene Menge betrug 2.328 MW. Von den 634 eingereichten Geboten mit einem Volumen von 5.247 MW erhielten 262 Gebote in einem Umfang von 2.341 MW einen Zuschlag.

Im Juli 2025 waren von 313 eingereichten Geboten mit einem Volumen von 2.820 MW 258 Gebote mit einem Umfang von 2.271 MW bezuschlagt worden. 

„Nach zwei Ausschreibungen mit einer rückläufigen Anzahl an Geboten wurden in dieser Runde mehr als doppelt so viele Gebote wie in der Vorrunde eingereicht. Die hohe Beteiligung zeigt, dass die Rahmenbedingungen in den Ausschreibungen attraktiv sind“, mit diesen Worten kommentierte Klaus Müller, Präsident der Bundesnetzagentur, die Ergebnisse.

​Bayern erneut mit größtem Zuschlagsvolumen

Die im Gebotspreisverfahren ermittelten Zuschlagswerte schwanken zwischen 4,4 Cent/kWh und 5,3 Cent/kWh. Der durchschnittliche mengengewichtete Zuschlagswert liegt in dieser Runde bei 5 Cent/kWh - und damit leicht oberhalb des Niveaus der Vorrunde mit 4,84 Cent/kWh. 

Regional entfiel das größte Zuschlagsvolumen erneut auf Bayern: Dort gingen 112 Zuschläge mit insgesamt 901 MW an Projekte. Es folgten Sachsen-Anhalt mit 282 MW aus 24 Zuschlägen sowie Brandenburg mit 216 MW aus 16 Zuschlägen.

Die meisten erfolgreichen Gebote betrafen Standorte entlang von Autobahnen oder Schienenwegen. 125 Zuschläge mit 1.150 MW entfielen auf diese Flächenkategorie. Das zweithöchste Zuschlagsvolumen mit 874 MW entfällt auf 88 Projekte auf Acker- oder Grünlandflächen in benachteiligten, also für die Landwirtschaft nur eingeschränkt nutzbaren Gebieten.

Darauf folgen 30 Zuschläge für besondere Solaranlagen, die mit 204 MW fast 9 Prozent des eingereichten Gebotsvolumens ausmachen. Bei diesen Projekten wird dieselbe Fläche neben der Stromerzeugung für einen weiteren Zweck, wie etwa zur Landwirtschaft, genutzt.

Weitere Informationen zu dem Gebotstermin finden Interessierte unter bundesnetzagentur.de/1077148. Die nächste Ausschreibungsrunde für Solaranlagen des ersten Segments findet am 1. März 2026 statt.

Freitag, 13.02.2026, 16:09 Uhr
Heidi Roider
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Nach mehr als zwei Monaten sind die Ergebnisse von der PV-Freiflächenausschreibung vom 1. Dezember veröffentlicht. Es wurden mehr als zweimal so viele Gebote eingereicht als im Juli.
Die Bundesnetzagentur hat am 13. Februar endlich die Ergebnisse für die Ausschreibungsrunde vom 1. Dezember 2025 bekanntgegeben. Diese betreffen PV-Freiflächenanlagen und Solaranlagen, die auf baulichen Anlagen errichtet werden, die weder Gebäude noch Lärmschutzwände sind. Es wurden laut Bundesnetzagentur mehr als doppelt so viele Gebote wie in der Vorrunde im Juli eingreicht. Die Zuschlagswerte liegen im Durchschnitt leicht über dem Niveau der vorherigen Runde.

Die Ausschreibungsrunde zum Gebotstermin 1. Dezember 2025 ist damit deutlich überzeichnet. Die ausgeschriebene Menge betrug 2.328 MW. Von den 634 eingereichten Geboten mit einem Volumen von 5.247 MW erhielten 262 Gebote in einem Umfang von 2.341 MW einen Zuschlag.

Im Juli 2025 waren von 313 eingereichten Geboten mit einem Volumen von 2.820 MW 258 Gebote mit einem Umfang von 2.271 MW bezuschlagt worden. 

„Nach zwei Ausschreibungen mit einer rückläufigen Anzahl an Geboten wurden in dieser Runde mehr als doppelt so viele Gebote wie in der Vorrunde eingereicht. Die hohe Beteiligung zeigt, dass die Rahmenbedingungen in den Ausschreibungen attraktiv sind“, mit diesen Worten kommentierte Klaus Müller, Präsident der Bundesnetzagentur, die Ergebnisse.

​Bayern erneut mit größtem Zuschlagsvolumen

Die im Gebotspreisverfahren ermittelten Zuschlagswerte schwanken zwischen 4,4 Cent/kWh und 5,3 Cent/kWh. Der durchschnittliche mengengewichtete Zuschlagswert liegt in dieser Runde bei 5 Cent/kWh - und damit leicht oberhalb des Niveaus der Vorrunde mit 4,84 Cent/kWh. 

Regional entfiel das größte Zuschlagsvolumen erneut auf Bayern: Dort gingen 112 Zuschläge mit insgesamt 901 MW an Projekte. Es folgten Sachsen-Anhalt mit 282 MW aus 24 Zuschlägen sowie Brandenburg mit 216 MW aus 16 Zuschlägen.

Die meisten erfolgreichen Gebote betrafen Standorte entlang von Autobahnen oder Schienenwegen. 125 Zuschläge mit 1.150 MW entfielen auf diese Flächenkategorie. Das zweithöchste Zuschlagsvolumen mit 874 MW entfällt auf 88 Projekte auf Acker- oder Grünlandflächen in benachteiligten, also für die Landwirtschaft nur eingeschränkt nutzbaren Gebieten.

Darauf folgen 30 Zuschläge für besondere Solaranlagen, die mit 204 MW fast 9 Prozent des eingereichten Gebotsvolumens ausmachen. Bei diesen Projekten wird dieselbe Fläche neben der Stromerzeugung für einen weiteren Zweck, wie etwa zur Landwirtschaft, genutzt.

Weitere Informationen zu dem Gebotstermin finden Interessierte unter bundesnetzagentur.de/1077148. Die nächste Ausschreibungsrunde für Solaranlagen des ersten Segments findet am 1. März 2026 statt.

Freitag, 13.02.2026, 16:09 Uhr
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