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| Stromeinspeisung durch erneuerbare und konventionelle Energieträger im dritten Quartal 2025 im Vergleich zum Vorjahresquartal (zur Vollansicht bitte auf die Grafik klicken) Quelle Statistisches Bundesamt |
Der hohe Erneuerbaren-Anteil im Sommerquartal beeinflusst laut Destatis die Netzführung spürbar. Netzbetreiber reagieren auf wetterabhängige Schwankungen, indem sie Leitungen stärker dynamisch auslasten. Besonders im Küstenraum führt starke Windeinspeisung nach Angaben der Behörde zu hohen Belastungen einzelner Transportabschnitte, während Regionen mit geringerer Einspeisung entspannter arbeiten.
Stadtwerke mit eigenen Erzeugungsanlagen achten zudem auf die Entwicklung der PV. Die zunehmende Einspeisung aus großen PV-Freiflächenanlagen verschiebt laut der Behörde die Tageslastprofile deutlich. Mittagsstunden mit hoher PV-Produktion drücken die Großhandelspreise, während Abendstunden mit höherer Nachfrage tendenziell teurer werden. Diese Struktur beeinflusst Direktvermarktung, Eigenerzeugung und Beschaffungsentscheidungen.
Auch für die Kraftwerksplanung ergeben sich Konsequenzen. Einige Kommunalversorger prüfen laut Destatis die Zusammensetzung ihrer Kraftwerksflotten neu. Moderne Gasturbinen, die schnell Regelenergie bereitstellen, gewinnen an Bedeutung. Kohlekraftwerke verlieren dagegen Einsatzstunden, was ihre Wirtschaftlichkeit reduziert.
Wie Destatis mitteilt, hängt die Entwicklung im Winter stark von den Wetterbedingungen ab. Während PV in der dunklen Jahreszeit weniger beiträgt, kann starke Windeinspeisung den Erzeugungsmix stabilisieren. Energieversorger rechnen mit einer dynamischen Großhandelssituation. Sie verfolgen zudem, wie sich der rückläufige Importüberschuss weiterentwickelt und welchen Beitrag Nachbarländer liefern.
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| Stromeinspeisung durch erneuerbare und konventionelle Energieträger im dritten Quartal 2025 im Vergleich zum Vorjahresquartal (zur Vollansicht bitte auf die Grafik klicken) Quelle Statistisches Bundesamt |
Der hohe Erneuerbaren-Anteil im Sommerquartal beeinflusst laut Destatis die Netzführung spürbar. Netzbetreiber reagieren auf wetterabhängige Schwankungen, indem sie Leitungen stärker dynamisch auslasten. Besonders im Küstenraum führt starke Windeinspeisung nach Angaben der Behörde zu hohen Belastungen einzelner Transportabschnitte, während Regionen mit geringerer Einspeisung entspannter arbeiten.
Stadtwerke mit eigenen Erzeugungsanlagen achten zudem auf die Entwicklung der PV. Die zunehmende Einspeisung aus großen PV-Freiflächenanlagen verschiebt laut der Behörde die Tageslastprofile deutlich. Mittagsstunden mit hoher PV-Produktion drücken die Großhandelspreise, während Abendstunden mit höherer Nachfrage tendenziell teurer werden. Diese Struktur beeinflusst Direktvermarktung, Eigenerzeugung und Beschaffungsentscheidungen.
Auch für die Kraftwerksplanung ergeben sich Konsequenzen. Einige Kommunalversorger prüfen laut Destatis die Zusammensetzung ihrer Kraftwerksflotten neu. Moderne Gasturbinen, die schnell Regelenergie bereitstellen, gewinnen an Bedeutung. Kohlekraftwerke verlieren dagegen Einsatzstunden, was ihre Wirtschaftlichkeit reduziert.
Wie Destatis mitteilt, hängt die Entwicklung im Winter stark von den Wetterbedingungen ab. Während PV in der dunklen Jahreszeit weniger beiträgt, kann starke Windeinspeisung den Erzeugungsmix stabilisieren. Energieversorger rechnen mit einer dynamischen Großhandelssituation. Sie verfolgen zudem, wie sich der rückläufige Importüberschuss weiterentwickelt und welchen Beitrag Nachbarländer liefern.