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Energie & Management > Strom - Verbraucher erwarten vor allem Kostensenkung
Quelle: Fotolia / galaxy67
Strom

Verbraucher erwarten vor allem Kostensenkung

Viele Haushalte kennen ihre Stromkosten nicht genau. Laut einer Umfrage Civey für den Stromanbieter Ostrom hoffen Verbraucher bei KI-Anwendungen vor allem auf finanzielle Vorteile.
Viele Verbraucher in Deutschland haben nur einen begrenzten Überblick über ihre laufenden Stromkosten. Das geht aus einer repräsentativen Umfrage hervor, die das Berliner Unternehmen Ostrom, ein digitaler Anbieter von Ökostromtarifen, in Auftrag gegeben hat. Das Marktforschungsinstitut Civey befragte dafür im Mai 2026 rund 5.000 Menschen.

Den Ergebnissen zufolge kann mehr als jeder vierte Befragte die eigenen Stromkosten im laufenden Jahr nicht abschätzen. 28,5 Prozent gaben an, keinen Überblick über ihre Ausgaben für Strom zu haben. Gleichzeitig blickt mehr als ein Drittel der Befragten mit Unsicherheit auf die nächste Jahresabrechnung. 36,3 Prozent wissen nach eigenen Angaben nicht, ob sie mit einer Nachzahlung rechnen müssen.

Die Umfrage zeigt nach Angaben von Ostrom ein Spannungsfeld zwischen dem Wunsch nach Kostenkontrolle und einer geringen Transparenz über den tatsächlichen Energieverbrauch. Viele Verbraucher suchten daher nach Möglichkeiten, ihre Ausgaben besser nachzuvollziehen und zu steuern.

Smart Meter zum Sparen

Besonders deutlich wird dies bei der Einstellung zu digitalen Anwendungen im Energiebereich. Für 33,9 Prozent der Befragten ist die Senkung der Stromkosten der wichtigste Grund, ein KI-gestütztes System im Haushalt zu nutzen. Damit liegt das Motiv deutlich vor anderen Beweggründen.

Gefragt sind vor allem Funktionen mit direktem Nutzen im Alltag. So wünschen sich 22 Prozent der Teilnehmer Anwendungen, die automatisch günstige Stromzeiten nutzen. Weitere 19,6 Prozent sehen einen Vorteil darin, sogenannte Stromfresser im Haushalt zu identifizieren. Dagegen spielt der Klimaschutz bei der Entscheidung für solche Technologien eine geringere Rolle. Lediglich 12,7 Prozent nannten ihn als wichtigsten Beweggrund.
 
Argumente für KI-gesteuerten Stromverbrauch.
(Für Vollbild auf die Grafik klicken)
Quelle: Civey

Neben möglichen Einsparungen erwarten Verbraucher von intelligenten Anwendungen nach Angaben von Ostrom auch mehr Transparenz und Kontrolle über ihren Energieverbrauch. Die Akzeptanz von Automatisierung hänge deshalb weniger von der eingesetzten Technologie ab als von ihrem konkreten Nutzen im Alltag.

Digitale Dienstleistungen ausbauen

Laut Ostrom könnten insbesondere dynamische Stromtarife und automatisierte Anwendungen dazu beitragen, den Stromverbrauch stärker an günstige Marktphasen anzupassen und damit Kosten zu senken. Gleichzeitig müssten Anbieter vermitteln, dass Automatisierung nicht zu einem Verlust an Kontrolle führe, sondern zusätzliche Handlungsmöglichkeiten eröffne.

Für die Energiebranche liefern die Ergebnisse Hinweise darauf, welche Anforderungen Verbraucher künftig an digitale Energiedienstleistungen stellen. Im Vordergrund stehen demnach nachvollziehbare Einsparungen sowie ein besserer Überblick über die eigenen Energiekosten.

Civey befragte für Ostrom vom 8. bis 11. Mai 2026 rund 5.000 Bundesbürger online. Nach Angaben des Instituts sind die Ergebnisse unter Berücksichtigung eines statistischen Fehlers von 2,7 Prozentpunkten repräsentativ für die Bevölkerung ab 18 Jahren.

Donnerstag, 11.06.2026, 13:56 Uhr
Susanne Harmsen
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Strom
Verbraucher erwarten vor allem Kostensenkung
Viele Haushalte kennen ihre Stromkosten nicht genau. Laut einer Umfrage Civey für den Stromanbieter Ostrom hoffen Verbraucher bei KI-Anwendungen vor allem auf finanzielle Vorteile.
Viele Verbraucher in Deutschland haben nur einen begrenzten Überblick über ihre laufenden Stromkosten. Das geht aus einer repräsentativen Umfrage hervor, die das Berliner Unternehmen Ostrom, ein digitaler Anbieter von Ökostromtarifen, in Auftrag gegeben hat. Das Marktforschungsinstitut Civey befragte dafür im Mai 2026 rund 5.000 Menschen.

Den Ergebnissen zufolge kann mehr als jeder vierte Befragte die eigenen Stromkosten im laufenden Jahr nicht abschätzen. 28,5 Prozent gaben an, keinen Überblick über ihre Ausgaben für Strom zu haben. Gleichzeitig blickt mehr als ein Drittel der Befragten mit Unsicherheit auf die nächste Jahresabrechnung. 36,3 Prozent wissen nach eigenen Angaben nicht, ob sie mit einer Nachzahlung rechnen müssen.

Die Umfrage zeigt nach Angaben von Ostrom ein Spannungsfeld zwischen dem Wunsch nach Kostenkontrolle und einer geringen Transparenz über den tatsächlichen Energieverbrauch. Viele Verbraucher suchten daher nach Möglichkeiten, ihre Ausgaben besser nachzuvollziehen und zu steuern.

Smart Meter zum Sparen

Besonders deutlich wird dies bei der Einstellung zu digitalen Anwendungen im Energiebereich. Für 33,9 Prozent der Befragten ist die Senkung der Stromkosten der wichtigste Grund, ein KI-gestütztes System im Haushalt zu nutzen. Damit liegt das Motiv deutlich vor anderen Beweggründen.

Gefragt sind vor allem Funktionen mit direktem Nutzen im Alltag. So wünschen sich 22 Prozent der Teilnehmer Anwendungen, die automatisch günstige Stromzeiten nutzen. Weitere 19,6 Prozent sehen einen Vorteil darin, sogenannte Stromfresser im Haushalt zu identifizieren. Dagegen spielt der Klimaschutz bei der Entscheidung für solche Technologien eine geringere Rolle. Lediglich 12,7 Prozent nannten ihn als wichtigsten Beweggrund.
 
Argumente für KI-gesteuerten Stromverbrauch.
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Quelle: Civey

Neben möglichen Einsparungen erwarten Verbraucher von intelligenten Anwendungen nach Angaben von Ostrom auch mehr Transparenz und Kontrolle über ihren Energieverbrauch. Die Akzeptanz von Automatisierung hänge deshalb weniger von der eingesetzten Technologie ab als von ihrem konkreten Nutzen im Alltag.

Digitale Dienstleistungen ausbauen

Laut Ostrom könnten insbesondere dynamische Stromtarife und automatisierte Anwendungen dazu beitragen, den Stromverbrauch stärker an günstige Marktphasen anzupassen und damit Kosten zu senken. Gleichzeitig müssten Anbieter vermitteln, dass Automatisierung nicht zu einem Verlust an Kontrolle führe, sondern zusätzliche Handlungsmöglichkeiten eröffne.

Für die Energiebranche liefern die Ergebnisse Hinweise darauf, welche Anforderungen Verbraucher künftig an digitale Energiedienstleistungen stellen. Im Vordergrund stehen demnach nachvollziehbare Einsparungen sowie ein besserer Überblick über die eigenen Energiekosten.

Civey befragte für Ostrom vom 8. bis 11. Mai 2026 rund 5.000 Bundesbürger online. Nach Angaben des Instituts sind die Ergebnisse unter Berücksichtigung eines statistischen Fehlers von 2,7 Prozentpunkten repräsentativ für die Bevölkerung ab 18 Jahren.

Donnerstag, 11.06.2026, 13:56 Uhr
Susanne Harmsen

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