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Energie & Management > Stromnetz - Trasse Richtung Luxemburg genehmigt
Quelle: Katia Meyer-Tien
Stromnetz

Trasse Richtung Luxemburg genehmigt

Die Bundesnetzagentur hat das Planfeststellungsverfahren zur Stromtrasse zwischen dem Landkreis Trier-Saarburg und der Bundesgrenze zu Luxemburg abgeschlossen.
Am 27. Februar hat die Bundesnetzagentur das Planfeststellungsverfahren für Projekt 71 abgeschlossen. Es betrifft eine Stromtrasse zwischen dem Landkreis Trier-Saarburg und der Bundesgrenze zu Luxemburg. Übertragungsnetzbetreiber Amprion kann nun mit dem Bau der Höchstspannungsleitung beginnen. Mit dem Genehmigungsverfahren kann auch der Ersatzneubau von zwei 110-kV-Stromkreisen der Westnetz GmbH starten. 

Die rund elf Kilometer lange Leitung wird als 380-kV-Höchstspannungsfreileitung in unmittelbarer Nähe zur Bestandsleitung realisiert. Zusätzlich werden zwischen Punkt Aach und Punkt Sirzenich zwei 110-kV-Systeme der Westnetz mitgeführt. Die vorhandenen 110-kV- und 220-kV-Freileitungen werden nach Errichtung der neuen Freileitung rückgebaut. Durch die Mitnahme der 110-kV-Freileitung werden die Belastungen in der Region insgesamt gemindert.

Die Trasse beginnt in Ralingen bei Aach und umgeht dabei den Ortsteil Hohen­sonne westlich der Gemeinde Aach. Nord­westlich der Gemeinde Sirzenich verlässt die 110-kV-Leitung die gemeinsame Trasse und verläuft weiter nach Südosten. Die Trasse der 380-kV-Leitung verläuft südlich an Trier­weiler entlang und passiert die Ort­schaft Fusenich. Nördlich der Gemeinde Langsur trifft die Trasse auf die deutsch-luxemburgische Grenze am Fluss Sauer.

Das Vorhaben erhöht die Übertragungskapazität zwischen Deutschland und Luxemburg und trägt zur Stabilität des europäischen Stromnetzes bei. Das Vorhaben wurde im Bundesbedarfsplangesetz 2021 als vordringliche Netzverstärkungsmaßnahme bestätigt. Auf eine Bundesfachplanung konnte deshalb verzichtet werden. Die Gesamtinbetriebnahme ist für 2028 geplant.
 
Verlauf der genehmigten Trasse zwischen Rheinland-Pfalz und Luxemburg
(zur Vergrößerung bitte auf die Grafik klicken)
Quelle: Bundesnetzagentur

Die Bundesnetzagentur veröffentlicht den Planfeststellungsbeschluss am 14. März 2026.

Freitag, 27.02.2026, 16:12 Uhr
Susanne Harmsen
Energie & Management > Stromnetz - Trasse Richtung Luxemburg genehmigt
Quelle: Katia Meyer-Tien
Stromnetz
Trasse Richtung Luxemburg genehmigt
Die Bundesnetzagentur hat das Planfeststellungsverfahren zur Stromtrasse zwischen dem Landkreis Trier-Saarburg und der Bundesgrenze zu Luxemburg abgeschlossen.
Am 27. Februar hat die Bundesnetzagentur das Planfeststellungsverfahren für Projekt 71 abgeschlossen. Es betrifft eine Stromtrasse zwischen dem Landkreis Trier-Saarburg und der Bundesgrenze zu Luxemburg. Übertragungsnetzbetreiber Amprion kann nun mit dem Bau der Höchstspannungsleitung beginnen. Mit dem Genehmigungsverfahren kann auch der Ersatzneubau von zwei 110-kV-Stromkreisen der Westnetz GmbH starten. 

Die rund elf Kilometer lange Leitung wird als 380-kV-Höchstspannungsfreileitung in unmittelbarer Nähe zur Bestandsleitung realisiert. Zusätzlich werden zwischen Punkt Aach und Punkt Sirzenich zwei 110-kV-Systeme der Westnetz mitgeführt. Die vorhandenen 110-kV- und 220-kV-Freileitungen werden nach Errichtung der neuen Freileitung rückgebaut. Durch die Mitnahme der 110-kV-Freileitung werden die Belastungen in der Region insgesamt gemindert.

Die Trasse beginnt in Ralingen bei Aach und umgeht dabei den Ortsteil Hohen­sonne westlich der Gemeinde Aach. Nord­westlich der Gemeinde Sirzenich verlässt die 110-kV-Leitung die gemeinsame Trasse und verläuft weiter nach Südosten. Die Trasse der 380-kV-Leitung verläuft südlich an Trier­weiler entlang und passiert die Ort­schaft Fusenich. Nördlich der Gemeinde Langsur trifft die Trasse auf die deutsch-luxemburgische Grenze am Fluss Sauer.

Das Vorhaben erhöht die Übertragungskapazität zwischen Deutschland und Luxemburg und trägt zur Stabilität des europäischen Stromnetzes bei. Das Vorhaben wurde im Bundesbedarfsplangesetz 2021 als vordringliche Netzverstärkungsmaßnahme bestätigt. Auf eine Bundesfachplanung konnte deshalb verzichtet werden. Die Gesamtinbetriebnahme ist für 2028 geplant.
 
Verlauf der genehmigten Trasse zwischen Rheinland-Pfalz und Luxemburg
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Quelle: Bundesnetzagentur

Die Bundesnetzagentur veröffentlicht den Planfeststellungsbeschluss am 14. März 2026.

Freitag, 27.02.2026, 16:12 Uhr
Susanne Harmsen

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