Verdichterstation in Hünxe. Quelle: Thyssengas / Moritz Brilo
Neue Elektro- und Steuerungstechnik: Thyssengas lässt die Verdichterstation in Hünxe umfassend modernisieren. Die Arbeiten sollen bis zur nächsten Heizperiode abgeschlossen sein.
Die Vorbereitungen laufen bereits, ab April soll die Station für die Erneuerung außer Betrieb genommen werden. Thyssengas modernisiert seine Verdichteranlage in Hünxe bis zum Beginn der nächsten Heizperiode. Mit den Arbeiten hat der Netzbetreiber Engie Deutschland beauftragt.
Der Technikdienstleister soll alle elektrotechnischen Komponenten sowie das komplette Prozessleitsystem ersetzen. Ziel sei es, „unsere Verdichterstation Hünxe auf die bestverfügbare geprüfte Technik zu bringen“, wird Thyssengas-Projektleiterin Kathrin Schaefer in einer Mitteilung zitiert.
Die Station verfügt über drei Maschineneinheiten: zwei erdgasbetriebene Turboverdichter und einen elektrisch betriebenen Turboverdichter. Das Prozessleitsystem bildet die verfahrenstechnischen Abläufe ab, sorgt für Vollautomatisierung und überwacht sicherheitstechnisch die Prozesse.
Von April bis Ende Oktober werden nach Unternehmensangaben bis zu 100
Fachleute gleichzeitig auf der Baustelle tätig sein, darunter neben dem Engie-Team auch Partner und Subunternehmer aus der Region. Insgesamt sollen mehr als 73 Kilometer Kabel neu verlegt und rund 100 neue Schaltschränke geliefert werden.
Das Gasnetz von Thyssengas misst laut Unternehmen rund 4.400 Kilometer und erstreckt sich über Nordrhein-Westfalen, einzelne Leitungen führen nach Niedersachsen.
Mittwoch, 18.03.2026, 16:51 Uhr
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