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Energie & Management > Beteiligung - SWM bauen Mehrheit an M-Net weiter aus
Quelle: Pixabay / Mohamed Hassan
Beteiligung

SWM bauen Mehrheit an M-Net weiter aus

Die Stadtwerke München haben ihre Beteiligung an M-Net auf rund 76,8 Prozent erhöht. Die engere Bindung soll zum beschleunigten Glasfaserausbau in München und darüber hinaus beitragen.
Die Stadtwerke München (SWM) haben ihre Beteiligung an der Telekommunikationstochter M-Net auf rund 76,8 Prozent aufgestockt. Die zusätzlichen Anteile stammen von den bisherigen Mitgesellschaftern N-Ergie Nürnberg, ESTW Erlangen sowie dem kommunalen Versorger Infra Fürth. Angaben zum Kaufpreis machten die Unternehmen nicht.

Im Geschäftsbericht der SWM für das Jahr 2025 war für M-Net noch eine Beteiligungsquote von 63,84 Prozent ausgewiesen. Die nun bekannt gegebene Transaktion erhöht den Anteil der SWM um rund 13 Prozentpunkte und stärkt ihre Stellung als Mehrheitsgesellschafter. Neben den SWM bleiben das Allgäuer Überlandwerk (AÜW) und die Stadtwerke Augsburg (SWA) an M-Net beteiligt. Das AÜW erhöhte seinen Anteil auf 10 Prozent, während die Augsburger weiterhin 13,2 Prozent halten. Die neue Aufteilung bedeutet gleichzeitig, dass N-Ergie und die Fürther Stadtwerke aus dem Gesellschafterkreis ausgeschieden sind.

Nach Angaben der Unternehmen soll die veränderte Gesellschafterstruktur die Zusammenarbeit zwischen SWM und M-Net vereinfachen. Weniger Abstimmungsaufwand und ein verkleinerter Gesellschafterkreis sollen die Umsetzung gemeinsamer Projekte beschleunigen. Im Mittelpunkt steht dabei der weitere Ausbau der Glasfaserinfrastruktur in München sowie in weiteren Regionen Bayerns.

Gemeinsamer Vertrieb mit Strom und Gas

M-Net versorgt nach Unternehmensangaben in Bayern sowie im angrenzenden hessischen Main-Kinzig-Kreis knapp eine Million angeschlossene Haushalte über Glasfaserinfrastrukturen. Dazu gehören Anschlüsse auf Basis von FTTC (Fibre to the Curb), FTTB (Fibre to the Building) und FTTH (Fibre to the Home). In München sind den Angaben zufolge rund 650.000 Haushalte an die gemeinsame Glasfaserinfrastruktur von M-Net und SWM angeschlossen. Diese sollen in den kommenden Jahren schrittweise mit FTTH-Anschlüssen bis in die Wohnungen beziehungsweise Gewerbeeinheiten erschlossen werden. Weitere rund 40.000 glasfaserbasierte Haushalte befinden sich im Versorgungsgebiet der Stadtwerke Augsburg und des AÜW.

Die Beteiligungserhöhung folgt auf eine bereits angekündigte engere Zusammenarbeit beider Unternehmen im Vertrieb. SWM und M-Net vermarkten Telekommunikations-, Strom- und Gasprodukte gemeinsam über die Münchner M-Net-Shops sowie den Direktvertrieb. Künftig sollen autorisierte Vertriebspartner von M-Net in München sowie in ausgewählten Kommunen der Landkreise München, Freising, Ebersberg, Erding, Fürstenfeldbruck, Dachau und Starnberg zusätzlich Strom- und Gasangebote der SWM vertreiben.

Thomas Meerpohl, Leiter Beteiligungsmanagement der SWM und Vorsitzender des Aufsichtsrats von M-net, bezeichnete die Aufstockung der Anteile als langfristiges Bekenntnis zur Telekommunikationstochter. M-Net-Geschäftsführer Soeren Wendler erklärte: „Durch die konsolidierte Gesellschafterstruktur und die klare strategische Anbindung erhalten wir langfristige Planungssicherheit für die weitere Entfaltung des operativen Geschäfts und künftige Investitionen.“

Langfristig wollen SWM und M-Net nach eigenen Angaben die Auslastung ihrer Glasfaserinfrastruktur erhöhen. Dies soll sowohl über die eigene Vermarktung als auch über Open-Access-Kooperationen mit anderen Telekommunikationsunternehmen erreicht werden. Die Unternehmen sehen darin eine Voraussetzung, um die Wirtschaftlichkeit der bestehenden Netze zu verbessern und den weiteren Glasfaserausbau zu unterstützen.

Montag, 6.07.2026, 13:16 Uhr
Fritz Wilhelm
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Beteiligung
SWM bauen Mehrheit an M-Net weiter aus
Die Stadtwerke München haben ihre Beteiligung an M-Net auf rund 76,8 Prozent erhöht. Die engere Bindung soll zum beschleunigten Glasfaserausbau in München und darüber hinaus beitragen.
Die Stadtwerke München (SWM) haben ihre Beteiligung an der Telekommunikationstochter M-Net auf rund 76,8 Prozent aufgestockt. Die zusätzlichen Anteile stammen von den bisherigen Mitgesellschaftern N-Ergie Nürnberg, ESTW Erlangen sowie dem kommunalen Versorger Infra Fürth. Angaben zum Kaufpreis machten die Unternehmen nicht.

Im Geschäftsbericht der SWM für das Jahr 2025 war für M-Net noch eine Beteiligungsquote von 63,84 Prozent ausgewiesen. Die nun bekannt gegebene Transaktion erhöht den Anteil der SWM um rund 13 Prozentpunkte und stärkt ihre Stellung als Mehrheitsgesellschafter. Neben den SWM bleiben das Allgäuer Überlandwerk (AÜW) und die Stadtwerke Augsburg (SWA) an M-Net beteiligt. Das AÜW erhöhte seinen Anteil auf 10 Prozent, während die Augsburger weiterhin 13,2 Prozent halten. Die neue Aufteilung bedeutet gleichzeitig, dass N-Ergie und die Fürther Stadtwerke aus dem Gesellschafterkreis ausgeschieden sind.

Nach Angaben der Unternehmen soll die veränderte Gesellschafterstruktur die Zusammenarbeit zwischen SWM und M-Net vereinfachen. Weniger Abstimmungsaufwand und ein verkleinerter Gesellschafterkreis sollen die Umsetzung gemeinsamer Projekte beschleunigen. Im Mittelpunkt steht dabei der weitere Ausbau der Glasfaserinfrastruktur in München sowie in weiteren Regionen Bayerns.

Gemeinsamer Vertrieb mit Strom und Gas

M-Net versorgt nach Unternehmensangaben in Bayern sowie im angrenzenden hessischen Main-Kinzig-Kreis knapp eine Million angeschlossene Haushalte über Glasfaserinfrastrukturen. Dazu gehören Anschlüsse auf Basis von FTTC (Fibre to the Curb), FTTB (Fibre to the Building) und FTTH (Fibre to the Home). In München sind den Angaben zufolge rund 650.000 Haushalte an die gemeinsame Glasfaserinfrastruktur von M-Net und SWM angeschlossen. Diese sollen in den kommenden Jahren schrittweise mit FTTH-Anschlüssen bis in die Wohnungen beziehungsweise Gewerbeeinheiten erschlossen werden. Weitere rund 40.000 glasfaserbasierte Haushalte befinden sich im Versorgungsgebiet der Stadtwerke Augsburg und des AÜW.

Die Beteiligungserhöhung folgt auf eine bereits angekündigte engere Zusammenarbeit beider Unternehmen im Vertrieb. SWM und M-Net vermarkten Telekommunikations-, Strom- und Gasprodukte gemeinsam über die Münchner M-Net-Shops sowie den Direktvertrieb. Künftig sollen autorisierte Vertriebspartner von M-Net in München sowie in ausgewählten Kommunen der Landkreise München, Freising, Ebersberg, Erding, Fürstenfeldbruck, Dachau und Starnberg zusätzlich Strom- und Gasangebote der SWM vertreiben.

Thomas Meerpohl, Leiter Beteiligungsmanagement der SWM und Vorsitzender des Aufsichtsrats von M-net, bezeichnete die Aufstockung der Anteile als langfristiges Bekenntnis zur Telekommunikationstochter. M-Net-Geschäftsführer Soeren Wendler erklärte: „Durch die konsolidierte Gesellschafterstruktur und die klare strategische Anbindung erhalten wir langfristige Planungssicherheit für die weitere Entfaltung des operativen Geschäfts und künftige Investitionen.“

Langfristig wollen SWM und M-Net nach eigenen Angaben die Auslastung ihrer Glasfaserinfrastruktur erhöhen. Dies soll sowohl über die eigene Vermarktung als auch über Open-Access-Kooperationen mit anderen Telekommunikationsunternehmen erreicht werden. Die Unternehmen sehen darin eine Voraussetzung, um die Wirtschaftlichkeit der bestehenden Netze zu verbessern und den weiteren Glasfaserausbau zu unterstützen.

Montag, 6.07.2026, 13:16 Uhr
Fritz Wilhelm

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