E&M exklusiv Newsletter:
E&M gratis testen:
Energie & Management > Technik - SMA baut Fertigung für Großanlagen aus
Quelle: SMA
Technik

SMA baut Fertigung für Großanlagen aus

SMA hat seine neue Großanlagenfertigung offiziell in Betrieb genommen. Die Produktionskapazität soll bei voller Auslastung mehr als 60 Gigawatt pro Jahr erreichen.
Die SMA Solar Technology AG hat am 17. September ihre neue „Gigawatt Factory“ in Niestetal bei Kassel offiziell in Betrieb genommen. Das Unternehmen will dort Leistungselektronik und Systemtechnik für Anwendungen unter anderem in Photovoltaik- und Speicheranlagen sowie bei Elektrolyseuren und Rechenzentren fertigen. Bei voller Auslastung soll die jährliche Produktionskapazität nach Unternehmensangaben mehr als 60 Gigawatt erreichen.

Für das Werk nennt SMA ein Investitionsvolumen von rund 80 Millionen Euro. Davon entfallen etwa 50 Millionen Euro auf Leasingaufwendungen und rund 30 Millionen Euro auf produktionstechnische Infrastruktur und Anlagen.

Das Gelände umfasst 46.000 Quadratmeter, die Hallenfläche beträgt 20.500 Quadratmeter. Produziert werden sollen dort unter anderem Zentralwechselrichter der neuesten Generation, Batteriespeicherlösungen und Energiemanagementsysteme für Großanlagen. Die Fertigung ist laut SMA auf höhere Produktionsvolumina und eine flexible Skalierung ausgelegt. Das Unternehmen verweist zudem auf digitalisierte Produktionsprozesse und auf eine Ausrichtung der Lieferketten auf höhere Resilienz.

SMA hatte sein Geschäft mit Großanlagen in den vergangenen zwei Jahren neu ausgerichtet und das Portfolio sowie das Produktionskonzept für das Werk weiterentwickelt. Hintergrund sei die steigende Größe und Komplexität von Energieprojekten in diesem Segment. Die neue Fertigung soll die dafür benötigten Produktionskapazitäten bereitstellen.

„Mit der Gigawatt Factory investieren wir in die industriellen Fähigkeiten, die für die Energiesysteme der Zukunft erforderlich sind“, sagte SMA-Finanzvorstand Kaveh Rouhi. Das Unternehmen verbindet mit der Investition zugleich das Ziel, einen größeren Teil seiner Wertschöpfung und Produktion in Europa zu halten. Florian Bechtold, bei SMA für das Großanlagen- und Projektgeschäft verantwortlich, verwies auf zunehmend größere und komplexere Projekte als Grund für die ausgeweitete Fertigung.

Zur Inbetriebnahme hatte SMA Vertreter aus Industrie, Politik und dem Verteidigungssektor eingeladen. In einer das Ereignis begleitenden Podiumsdiskussion ging es beispielsweise um Lieferketten, technologische Souveränität, industrielle Produktionskapazitäten und die Sicherheit von Energiesystemen. Teilnehmer waren unter anderem Infineon-Aufsichtsratschef Herbert Diess, der frühere Kommandeur der U.S. Army Europe Ben Hodges, Solarpower-Europe-Chefin Walburga Hemetsberger und RWE-Generation-Chef Nikolaus Valerius. (fw)

Freitag, 18.09.2026, 17:24 Uhr
Fritz Wilhelm
Energie & Management > Technik - SMA baut Fertigung für Großanlagen aus
Quelle: SMA
Technik
SMA baut Fertigung für Großanlagen aus
SMA hat seine neue Großanlagenfertigung offiziell in Betrieb genommen. Die Produktionskapazität soll bei voller Auslastung mehr als 60 Gigawatt pro Jahr erreichen.
Die SMA Solar Technology AG hat am 17. September ihre neue „Gigawatt Factory“ in Niestetal bei Kassel offiziell in Betrieb genommen. Das Unternehmen will dort Leistungselektronik und Systemtechnik für Anwendungen unter anderem in Photovoltaik- und Speicheranlagen sowie bei Elektrolyseuren und Rechenzentren fertigen. Bei voller Auslastung soll die jährliche Produktionskapazität nach Unternehmensangaben mehr als 60 Gigawatt erreichen.

Für das Werk nennt SMA ein Investitionsvolumen von rund 80 Millionen Euro. Davon entfallen etwa 50 Millionen Euro auf Leasingaufwendungen und rund 30 Millionen Euro auf produktionstechnische Infrastruktur und Anlagen.

Das Gelände umfasst 46.000 Quadratmeter, die Hallenfläche beträgt 20.500 Quadratmeter. Produziert werden sollen dort unter anderem Zentralwechselrichter der neuesten Generation, Batteriespeicherlösungen und Energiemanagementsysteme für Großanlagen. Die Fertigung ist laut SMA auf höhere Produktionsvolumina und eine flexible Skalierung ausgelegt. Das Unternehmen verweist zudem auf digitalisierte Produktionsprozesse und auf eine Ausrichtung der Lieferketten auf höhere Resilienz.

SMA hatte sein Geschäft mit Großanlagen in den vergangenen zwei Jahren neu ausgerichtet und das Portfolio sowie das Produktionskonzept für das Werk weiterentwickelt. Hintergrund sei die steigende Größe und Komplexität von Energieprojekten in diesem Segment. Die neue Fertigung soll die dafür benötigten Produktionskapazitäten bereitstellen.

„Mit der Gigawatt Factory investieren wir in die industriellen Fähigkeiten, die für die Energiesysteme der Zukunft erforderlich sind“, sagte SMA-Finanzvorstand Kaveh Rouhi. Das Unternehmen verbindet mit der Investition zugleich das Ziel, einen größeren Teil seiner Wertschöpfung und Produktion in Europa zu halten. Florian Bechtold, bei SMA für das Großanlagen- und Projektgeschäft verantwortlich, verwies auf zunehmend größere und komplexere Projekte als Grund für die ausgeweitete Fertigung.

Zur Inbetriebnahme hatte SMA Vertreter aus Industrie, Politik und dem Verteidigungssektor eingeladen. In einer das Ereignis begleitenden Podiumsdiskussion ging es beispielsweise um Lieferketten, technologische Souveränität, industrielle Produktionskapazitäten und die Sicherheit von Energiesystemen. Teilnehmer waren unter anderem Infineon-Aufsichtsratschef Herbert Diess, der frühere Kommandeur der U.S. Army Europe Ben Hodges, Solarpower-Europe-Chefin Walburga Hemetsberger und RWE-Generation-Chef Nikolaus Valerius. (fw)

Freitag, 18.09.2026, 17:24 Uhr
Fritz Wilhelm

Haben Sie Interesse an Content oder Mehrfachzugängen für Ihr Unternehmen?

Sprechen Sie uns an, wenn Sie Fragen zur Nutzung von E&M-Inhalten oder den verschiedenen Abonnement-Paketen haben.
Das E&M-Vertriebsteam freut sich unter Tel. 08152 / 93 11-77 oder unter vertrieb@energie-und-management.de über Ihre Anfrage.