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Die Preise für Holzhackschnitzel bewegen sich im 1. Quartal kaum. Der Durchschnittspreis ist laut dem Deutschen Pelletinstitut (DEPI) um 1,32 Prozent gegenüber dem Vorquartal gefallen.
Trotz der kalten Wintermonate waren Hackschnitzel aller Qualitäten (A1, A2 und B) gut verfügbar. Dafür gibt es laut Depi zwei Gründe: Zum einen hat der Handel mit entsprechend großen Lagermengen vorgesorgt, zum anderen war die Rohholzverfügbarkeit deutlich besser als im Vorquartal.
„Die Rahmenbedingungen für Holzhackschnitzel haben sich im Vergleich zum vorigen Quartal deutlich entspannt“, erklärt Depi-Geschäftsführer Martin Bentele. „Die gestiegenen Rundholzpreise haben sich kaum auf den Hackschnitzelmarkt ausgewirkt. Dies ist offensichtlich dem hohen Lagerbestand geschuldet. Zudem sehen wir eine grundsätzlich abnehmende Nachfrage nach Industrieholz von der Papier- und Zellstoffindustrie.“
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Preisentwicklung der verschiedenen Energieträger im 1. Quartal. Quelle: DEPI |
Die angespannte Situation der fossilen Energieträger Öl und Gas vergrößert zudem den Kostenvorteil: Gegenüber Heizöl sind Hackschnitzel nach Depi-Angaben rund 60
Prozent günstiger, im Vergleich zu Erdgas sind es etwa 47
Prozent.
Der Hackschnitzelpreis wird vom Depi quartalsweise erhoben. Unternehmen, die Hackschnitzel produzieren, können ihre Verkaufspreise für alle Qualitätsklassen freiwillig beim Depi melden. Der Erhebungszeitraum endet am 15.
des dritten Monats des laufenden Quartals.
Donnerstag, 19.03.2026, 13:50 Uhr
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