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Energie & Management > Bilanz - Einskommafünfgrad wächst im Kerngeschäft
Quelle: Einskommafünfgrad/Christoph Neumann
Bilanz

Einskommafünfgrad wächst im Kerngeschäft

Einskommafünfgrad meldet für die ersten neun Monate 2026 ein organisches Umsatzwachstum von 30 Prozent. An seinem Umsatzziel von rund 700 Millionen Euro hält das Unternehmen fest.
Der Hamburger Anbieter von Solaranlagen, Wärmepumpen, Speichern, Klimaanlagen und Wallboxen hat in den ersten drei Quartalen 2026 seinen Umsatz gegenüber dem Vorjahreszeitraum organisch um 30 Prozent gesteigert. Für das Gesamtjahr erwartet Einskommafünfgrad ein Wachstum von 35 bis 40 Prozent und einen Umsatz von rund 750 Millionen US-Dollar beziehungsweise etwa 700 Millionen Euro.

Im Hardwaregeschäft rechnet das Unternehmen für 2026 mit einem Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) von rund 40 Millionen Euro. Für August nennt Einskommafünfgrad einen Auftragseingang von 100 Millionen Euro. Die KI-Sparte „Heartbeat AI“ habe zugleich eine annualisierte Umsatzgröße von rund 30 Millionen Euro erreicht.

Für Forschung und Entwicklung der eigenen Software will das Unternehmen jährlich rund 35 Millionen Euro ausgeben. Finanziert würden die Investitionen aus dem operativen Cashflow. Die Software steuert vernetzte Energiesysteme in Haushalten und vermarktet Strom an der Börse. Einskommafünfgrad beziffert die aggregierte Flexibilitätskapazität auf mehr als ein Gigawatt.

Neben Geschäften mit europäischen Staatsunternehmen und institutionellen Immobilieneigentümern verweist das Unternehmen erstmals auch auf größere Aufträge der öffentlichen Hand in Deutschland, darunter vom Land Niedersachsen.

„Wir wachsen stark und aus eigener Kraft, ganz ohne weitere Zukäufe. Viel wichtiger ist aber, dass wir die Profitabilität im Kerngeschäft deutlich verbessern konnten. Gleichzeitig haben wir unser strategisches Ziel erreicht, unsere Energie-KI-Sparte auszubauen und zu öffnen. Diesen Kurs werden wir konsequent fortsetzen”, betont CEO und Mitgründer Philipp Schröder.

Zur Finanzierung des Wachstums habe Einskommafünfgrad Rahmen von insgesamt bis zu 1,5 Milliarden Euro vereinbart. Davon entfallen nach Angaben von Finanzchef Micha Grüber bis zu 500 Millionen Euro auf öffentliche Auftraggeber und bis zu eine Milliarde Euro auf das Privatkundensegment. Die eigene Bilanz werde dadurch nicht belastet; Einskommafünfgrad sei weiterhin schuldenfrei.

Seit der Gründung 2021 hat das Unternehmen nach eigenen Angaben knapp 400 Millionen Euro Eigenkapital aufgenommen. Eine 2023 bereitgestellte Kreditlinie von bis zu 100 Millionen Euro sei bislang nicht genutzt worden. (fw)

Dienstag, 22.09.2026, 17:59 Uhr
Fritz Wilhelm
Energie & Management > Bilanz - Einskommafünfgrad wächst im Kerngeschäft
Quelle: Einskommafünfgrad/Christoph Neumann
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Einskommafünfgrad wächst im Kerngeschäft
Einskommafünfgrad meldet für die ersten neun Monate 2026 ein organisches Umsatzwachstum von 30 Prozent. An seinem Umsatzziel von rund 700 Millionen Euro hält das Unternehmen fest.
Der Hamburger Anbieter von Solaranlagen, Wärmepumpen, Speichern, Klimaanlagen und Wallboxen hat in den ersten drei Quartalen 2026 seinen Umsatz gegenüber dem Vorjahreszeitraum organisch um 30 Prozent gesteigert. Für das Gesamtjahr erwartet Einskommafünfgrad ein Wachstum von 35 bis 40 Prozent und einen Umsatz von rund 750 Millionen US-Dollar beziehungsweise etwa 700 Millionen Euro.

Im Hardwaregeschäft rechnet das Unternehmen für 2026 mit einem Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) von rund 40 Millionen Euro. Für August nennt Einskommafünfgrad einen Auftragseingang von 100 Millionen Euro. Die KI-Sparte „Heartbeat AI“ habe zugleich eine annualisierte Umsatzgröße von rund 30 Millionen Euro erreicht.

Für Forschung und Entwicklung der eigenen Software will das Unternehmen jährlich rund 35 Millionen Euro ausgeben. Finanziert würden die Investitionen aus dem operativen Cashflow. Die Software steuert vernetzte Energiesysteme in Haushalten und vermarktet Strom an der Börse. Einskommafünfgrad beziffert die aggregierte Flexibilitätskapazität auf mehr als ein Gigawatt.

Neben Geschäften mit europäischen Staatsunternehmen und institutionellen Immobilieneigentümern verweist das Unternehmen erstmals auch auf größere Aufträge der öffentlichen Hand in Deutschland, darunter vom Land Niedersachsen.

„Wir wachsen stark und aus eigener Kraft, ganz ohne weitere Zukäufe. Viel wichtiger ist aber, dass wir die Profitabilität im Kerngeschäft deutlich verbessern konnten. Gleichzeitig haben wir unser strategisches Ziel erreicht, unsere Energie-KI-Sparte auszubauen und zu öffnen. Diesen Kurs werden wir konsequent fortsetzen”, betont CEO und Mitgründer Philipp Schröder.

Zur Finanzierung des Wachstums habe Einskommafünfgrad Rahmen von insgesamt bis zu 1,5 Milliarden Euro vereinbart. Davon entfallen nach Angaben von Finanzchef Micha Grüber bis zu 500 Millionen Euro auf öffentliche Auftraggeber und bis zu eine Milliarde Euro auf das Privatkundensegment. Die eigene Bilanz werde dadurch nicht belastet; Einskommafünfgrad sei weiterhin schuldenfrei.

Seit der Gründung 2021 hat das Unternehmen nach eigenen Angaben knapp 400 Millionen Euro Eigenkapital aufgenommen. Eine 2023 bereitgestellte Kreditlinie von bis zu 100 Millionen Euro sei bislang nicht genutzt worden. (fw)

Dienstag, 22.09.2026, 17:59 Uhr
Fritz Wilhelm

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