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Energie & Management > IT - Eaton mit KI-Plattform zum Gebäudemanagement
Quelle: Fotolia / Denys Prykhodov
IT

Eaton mit KI-Plattform zum Gebäudemanagement

Mit „Brightlayer Energy“ führt das Softwareunternehmen Eaton eine KI-gestützte Plattform für das Gebäudemanagement ein. 
 
Energieverbrauch, Kosten und Emissionen in Gebäuden automatisiert optimieren und regulatorische Anforderungen unterstützen: Das verspricht das Softwarehaus Eaton laut einer aktuellen Pressemitteilung mit seiner KI-gestützten Softwarelösung „Brightlayer Energy“.

Die Plattform basiert auf Echtzeitdatenanalyse, Prognosen und automatisierter Steuerung und ist Teil des „Buildings-as-a-Grid“ („Gebäude als Netz“)-Ansatzes des Unternehmens. Ziel ist es, Gebäude als flexible Energieeinheiten zu betreiben und dezentrale Energiequellen wie Photovoltaik, Batteriespeicher und Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge zu integrieren. 

Nach Unternehmensangaben ermöglicht die Software eine dynamische, netzinteraktive Steuerung des Energieeinsatzes. Sie integriert unter anderem Wetter- und Marktdaten, prognostiziert Energiebedarf sowie Solarstromerzeugung und steuert Lasten sowie Speicher automatisiert. Zudem unterstützt die Lösung die Überwachung und Berichterstattung von Scope-1- und Scope-2-Emissionen und adressiert regulatorische Anforderungen in Nordamerika, Europa und dem Nahen Osten. 

Hohes Optimierungspotenzial

Eaton verweist auf das hohe Optimierungspotenzial im Gebäudesektor: So würden in den USA gewerbliche Gebäude im Durchschnitt rund 30 Prozent der aufgewendeten Energie verschwenden, während in der Europäischen Union etwa 75 Prozent der Gebäude eine geringe Energieeffizienz aufwiesen. Die Plattform solle dazu beitragen, diese Potenziale zu erschließen und Anforderungen wie die EU-Richtlinie über die Gesamtenergieeffizienz von Gebäuden umzusetzen. 

Getestet wurde das bereits in einigen Pilotprojekten. Eaton zufolge reduzierte ein Hotel in Amsterdam dabei seine Stromkosten um mehr als 25 Prozent und die Emissionen um 27 Prozent. In einem Logistikzentrum in den USA seien die Energiekosten um 17 Prozent gesunken, während sich die Kosten für das Laden von Flurförderzeugen um 66 Prozent verringerten. 

Die Software bietet ein mehrstufiges Energiemanagement auf Standort-, Campus- und Unternehmensebene. Funktionen wie Lastspitzenmanagement, tarifbasierte Lastverschiebung und die Integration von Energiemarktdaten sollen eine optimierte Betriebsführung ermöglichen. Ergänzend liefert die Plattform Handlungsempfehlungen zur Verbesserung von Effizienz und Betrieb sowie zur Einhaltung von Berichtspflichten. 

Donnerstag, 19.03.2026, 13:15 Uhr
Katia Meyer-Tien
Energie & Management > IT - Eaton mit KI-Plattform zum Gebäudemanagement
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Eaton mit KI-Plattform zum Gebäudemanagement
Mit „Brightlayer Energy“ führt das Softwareunternehmen Eaton eine KI-gestützte Plattform für das Gebäudemanagement ein. 
 
Energieverbrauch, Kosten und Emissionen in Gebäuden automatisiert optimieren und regulatorische Anforderungen unterstützen: Das verspricht das Softwarehaus Eaton laut einer aktuellen Pressemitteilung mit seiner KI-gestützten Softwarelösung „Brightlayer Energy“.

Die Plattform basiert auf Echtzeitdatenanalyse, Prognosen und automatisierter Steuerung und ist Teil des „Buildings-as-a-Grid“ („Gebäude als Netz“)-Ansatzes des Unternehmens. Ziel ist es, Gebäude als flexible Energieeinheiten zu betreiben und dezentrale Energiequellen wie Photovoltaik, Batteriespeicher und Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge zu integrieren. 

Nach Unternehmensangaben ermöglicht die Software eine dynamische, netzinteraktive Steuerung des Energieeinsatzes. Sie integriert unter anderem Wetter- und Marktdaten, prognostiziert Energiebedarf sowie Solarstromerzeugung und steuert Lasten sowie Speicher automatisiert. Zudem unterstützt die Lösung die Überwachung und Berichterstattung von Scope-1- und Scope-2-Emissionen und adressiert regulatorische Anforderungen in Nordamerika, Europa und dem Nahen Osten. 

Hohes Optimierungspotenzial

Eaton verweist auf das hohe Optimierungspotenzial im Gebäudesektor: So würden in den USA gewerbliche Gebäude im Durchschnitt rund 30 Prozent der aufgewendeten Energie verschwenden, während in der Europäischen Union etwa 75 Prozent der Gebäude eine geringe Energieeffizienz aufwiesen. Die Plattform solle dazu beitragen, diese Potenziale zu erschließen und Anforderungen wie die EU-Richtlinie über die Gesamtenergieeffizienz von Gebäuden umzusetzen. 

Getestet wurde das bereits in einigen Pilotprojekten. Eaton zufolge reduzierte ein Hotel in Amsterdam dabei seine Stromkosten um mehr als 25 Prozent und die Emissionen um 27 Prozent. In einem Logistikzentrum in den USA seien die Energiekosten um 17 Prozent gesunken, während sich die Kosten für das Laden von Flurförderzeugen um 66 Prozent verringerten. 

Die Software bietet ein mehrstufiges Energiemanagement auf Standort-, Campus- und Unternehmensebene. Funktionen wie Lastspitzenmanagement, tarifbasierte Lastverschiebung und die Integration von Energiemarktdaten sollen eine optimierte Betriebsführung ermöglichen. Ergänzend liefert die Plattform Handlungsempfehlungen zur Verbesserung von Effizienz und Betrieb sowie zur Einhaltung von Berichtspflichten. 

Donnerstag, 19.03.2026, 13:15 Uhr
Katia Meyer-Tien

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