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Energie & Management > Personalie - Chefsessel in Oranienburg wird frei
Peter Grabowksy. Quelle: Stadtwerke-Oranienburg
Personalie

Chefsessel in Oranienburg wird frei

Mehr als 1.000 Kilometer Pendelstrecke jede Woche, Jobofferte in der Heimatregion – Peter Grabowsky gibt seinen Geschäftsführerposten in Oranienburg auf.
Schluss nach rund 150.000 Kilometern. Seit mehr als drei Jahren pendelt Peter Grabowsky zwischen Wohnort im Rheinland nahe Düsseldorf und Arbeitsplatz in Oranienburg. Am 1. April 2023 hatte er den Geschäftsführerposten bei den Stadtwerken in der brandenburgischen Kommune übernommen. Seither gehören zu seiner Arbeitswoche insgesamt gut 1.000 Kilometer für Hin- und Rückreise. Nun will der 59-Jährige die Pendelbelastung reduzieren und wieder näher bei seiner Familie tätig sein, wie die Stadtwerke mitteilen. Auch liegt ihm dem Vernehmen nach ein Angebot vor, „die Geschäftsführung eines Stadtwerks in seiner Heimatregion zu übernehmen“.

Wann genau Grabowsky seinen Posten freimacht, ist noch offen. „Die Beendigung seiner Geschäftsführertätigkeit in Oranienburg soll nun in gegenseitigem Einvernehmen gemeinsam mit der Stadt Oranienburg und dem Aufsichtsrat erfolgen“, heißt es in der Mitteilung der Stadtwerke.

Olaf Lüke, Geschäftsführer der „LE.O Gruppe“, zu der die Stadtwerke gehören, würdigt in der Mitteilung das Wirken des Stadtwerke-Chefs: „Mit dem Ausscheiden von Peter Grabowsky verlieren wir einen klugen Kopf, der viel für unsere Stadtwerke bewegt hat. Er hat Veränderungen in Angriff genommen und die Weichen für die Zukunft gestellt.“

In Grabowskys Zeit als Geschäftsführer fällt das nach Angaben der Stadtwerke größte Investitionsvorhaben des Versorgers – der Bau eines neuen Umspannwerks. Die Arbeiten begannen in diesem Jahr.

Hintergrund: Im April 2024 genehmigten die Stadtwerke keine Hausanschlüsse ans Stromnetz mehr. Der Bundesnetzagentur teilten sie mit, dass im Hochspannungsnetz „keine ausreichende Leistung für die wachsende Stadt“ zur Verfügung gestellt werden könne. Gemeinsam mit dem Hochspannungsnetzbetreiber fand man anschließend eine temporäre Lösung – der Netzbetreiber stellte zusätzliche Leistung bereit. (mf)

Montag, 28.09.2026, 13:40 Uhr
Manfred Fischer
Energie & Management > Personalie - Chefsessel in Oranienburg wird frei
Peter Grabowksy. Quelle: Stadtwerke-Oranienburg
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Chefsessel in Oranienburg wird frei
Mehr als 1.000 Kilometer Pendelstrecke jede Woche, Jobofferte in der Heimatregion – Peter Grabowsky gibt seinen Geschäftsführerposten in Oranienburg auf.
Schluss nach rund 150.000 Kilometern. Seit mehr als drei Jahren pendelt Peter Grabowsky zwischen Wohnort im Rheinland nahe Düsseldorf und Arbeitsplatz in Oranienburg. Am 1. April 2023 hatte er den Geschäftsführerposten bei den Stadtwerken in der brandenburgischen Kommune übernommen. Seither gehören zu seiner Arbeitswoche insgesamt gut 1.000 Kilometer für Hin- und Rückreise. Nun will der 59-Jährige die Pendelbelastung reduzieren und wieder näher bei seiner Familie tätig sein, wie die Stadtwerke mitteilen. Auch liegt ihm dem Vernehmen nach ein Angebot vor, „die Geschäftsführung eines Stadtwerks in seiner Heimatregion zu übernehmen“.

Wann genau Grabowsky seinen Posten freimacht, ist noch offen. „Die Beendigung seiner Geschäftsführertätigkeit in Oranienburg soll nun in gegenseitigem Einvernehmen gemeinsam mit der Stadt Oranienburg und dem Aufsichtsrat erfolgen“, heißt es in der Mitteilung der Stadtwerke.

Olaf Lüke, Geschäftsführer der „LE.O Gruppe“, zu der die Stadtwerke gehören, würdigt in der Mitteilung das Wirken des Stadtwerke-Chefs: „Mit dem Ausscheiden von Peter Grabowsky verlieren wir einen klugen Kopf, der viel für unsere Stadtwerke bewegt hat. Er hat Veränderungen in Angriff genommen und die Weichen für die Zukunft gestellt.“

In Grabowskys Zeit als Geschäftsführer fällt das nach Angaben der Stadtwerke größte Investitionsvorhaben des Versorgers – der Bau eines neuen Umspannwerks. Die Arbeiten begannen in diesem Jahr.

Hintergrund: Im April 2024 genehmigten die Stadtwerke keine Hausanschlüsse ans Stromnetz mehr. Der Bundesnetzagentur teilten sie mit, dass im Hochspannungsnetz „keine ausreichende Leistung für die wachsende Stadt“ zur Verfügung gestellt werden könne. Gemeinsam mit dem Hochspannungsnetzbetreiber fand man anschließend eine temporäre Lösung – der Netzbetreiber stellte zusätzliche Leistung bereit. (mf)

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