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Enerige & Management > Regenerative - Zweiter internationaler Berlin Energy Transition Dialogue
Bild: Fotolia.com, Jürgen Fälchle
REGENERATIVE:
Zweiter internationaler Berlin Energy Transition Dialogue
In Berlin findet am 17. und 18. März die zweite Konferenz „Berlin Energy Transition Dialogue – towards a global Energiewende“ statt, die dem internationalen Austausch dienen soll.
 
Außenminister Frank-Walter Steinmeier und Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel eröffnen die Konferenz im Auswärtigen Amt, die gemeinsam mit dem Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE) veranstaltet wird. Erwartet werden zahlreiche Minister aus europäischen und anderen Ländern, darunter Norwegen, Südafrika, Saudi-Arabien und Tunesien. Umweltministerin Barbara Hendricks wird am zweiten Tag sprechen.

Weitere prominente Redner sind der Exekutivdirektor der Internationalen Energieagentur (IEA), Fatih Birol, der Generaldirektor der Internationalen Agentur für Erneuerbare Energien (IRENA) Adnan Amin sowie der Mitbegründer und wissenschaftliche Leiter des renommierten Rocky Mountain Institute, Amory Lovins. Es werden hochrangige Delegationen und Gäste aus 74 Staaten erwartet.

„Der Berlin Energy Transition Dialogue bietet die Plattform für den notwendigen Erfahrungsaustausch zwischen wichtigen Akteuren“, sagt Außenminister Steinmeier. Deutschland und andere Staaten hätten mit der Energiewende einen wichtigen Schritt getan, der in anderen Ländern sehr aufmerksam verfolgt werde. „Kaum jemand hat dies vor zehn Jahren für möglich gehalten. Heute wissen wir: Die Energiewende ist technisch möglich und finanzierbar“, so Steinmeier. Für eine globale Energiewende bleibe aber noch einiges zu tun.

Bei der Konferenz werden Einzelthemen wie unter anderem Fördersysteme, Netzintegration erneuerbarer Energien, Gebäude und Energiewende in der Industrie in Einzelsitzungen erörtert. Ein Ministerpanel ist der Energieeffizienz gewidmet. „Die Energiewende ist eines unserer zentralen Zukunftsprojekte. Wir wollen zeigen, dass eine nachhaltige Energiepolitik ökologisch und ökonomisch sinnvoll ist“, betont Bundeswirtschaftsminister Gabriel. Energieeffizienz und Erneuerbare seien weltweit auf dem Vormarsch. „In Deutschland stammt fast jede dritte verbrauchte Kilowattstunde Strom bereits aus regenerativen Energiequellen. Doch es liegt auch noch viel Arbeit vor uns“ so der Minister.

Erfahrungsaustausch soll Synergien ermöglichen

Hierbei sei es wichtig, auch „über den Tellerrand zu blicken“, weil die Energiemärkte immer stärker verzahnt seien. Der internationale Erfahrungsaustausch ermögliche, voneinander zu lernen, Synergien zu nutzen und unsere ambitionierten Ziele „schneller und kosteneffizienter“ zu erreichen. Der internationale Dialog über eine sichere, umweltverträgliche und kosteneffiziente weltweite Energiewende müsse auch mit Blick auf die Klimavereinbarungen von Paris weiter vorangetrieben werden, heißt es weiter.

Erfolgsentscheidend werde dabei sein, dass Politikkonzepte mit den Erfahrungen und der Leistungsfähigkeit der Privatwirtschaft abgeglichen werden, um Energiewenden zu beschleunigen und gleichzeitig alle wichtigen Marktakteure einzubinden. „Wir wollen in einen Dialog treten, um die nächsten Schritte auf dem Weg zu einer nachhaltigen Energieversorgung auf der Basis erneuerbarer Energien und mehr Effizienz gemeinsam zu planen“, verdeutlicht der Präsident des Bundesverbands Erneuerbare Energie (BEE), Fritz Brickwedde,

Erstmals können die Teilnehmer des Energy Transition Dialogue in diesem Jahr bei Exkursionen, die in Zusammenarbeit mit der Deutschen Energie-Agentur angebotenen werden, die deutsche Energiewende auch vor Ort erleben.
 

Angelika Nikionok-Ehrlich
Redakteurin
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Donnerstag, 17.03.2016, 10:19 Uhr

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