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Bild: Stromnetz Hamburg
ELEKTROFAHRZEUGE:
Zweite Förderrunde für E-Ladeinfrastruktur startet
Für die kommende Runde der Förderung von Ladeinfrastruktur für E-Autos stellt das Bundesverkehrsministerium 100 Mio. Euro bereit.
 
Ab dem 14. September können erneut Förderanträge für E-Ladestationen im Rahmen des Bundesprogramms Ladeinfrastruktur gestellt werden, teilte die Behörde in Berlin auf E&M-Anfrage mit. Mit dem zweiten Aufruf fördert das Ministerium die Errichtung von bis zu 12 000 Normalladepunkten und 1 000 Schnellladepunkten. Rund 100 Mio. Euro an Mittel stehen dafür bereit. Diese können bis zum 30. Oktober beantragt werden.
 
Insgesamt stellt der Bund 300 Mio. Euro für den Aufbau eines flächendeckenden Netzen von 5 000 Schnell- und 10 000 Normalladesäulen bis 2020 zur Verfügung. Die Förderung umfasst bis zu 40 Prozent der Kosten wie die Errichtung der Ladesäule, den Netzanschluss und die Montage. Eine Voraussetzung ist, dass die Ladesäulen öffentlich zugänglich sind und mit Strom aus erneuerbaren Energien betrieben werden.‎
 
In der ersten Runde, die am 1. März startete, seien 1 300 Anträge auf Förderung für rund 6 000 Ladepunkte eingegangen, teilte das Ministerium weiter mit. Davon seien Anträge für insgesamt 5 087 Normalladepunkte und 920 Schnellladepunkte bewilligt worden. Rund 27 Mio. Euro hat das Verkehrsministerium dafür bislang bereitgestellt. „Die bisher größten Fördersummen fließen in die Bundesländer Bayern, Nordrhein-Westfalen, Hamburg, Niedersachsen und Rheinland-Pfalz.“
 
Zudem stehen im Rahmen des Förderprogramms „Elektromobilität vor Ort“ bis 2020 weitere 140 Mio. Euro, also 35 Mio. Euro pro Jahr, für die Unterstützung von Kommunen bei der Beschaffung von Elektrofahrzeugen und Ladesäulen zur Verfügung. Nach Angaben des Energieverbandes BDEW standen Ende Juni deutschlandweit rund 6 500 Ladepunkte an öffentlich zugänglichen Ladesäulen zur Verfügung.
 

Stefan Sagmeister
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Dienstag, 12.09.2017, 16:21 Uhr

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