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Enerige & Management > Gas - Weniger neue Erdgasheizungen
Bild: Fotolia.com, WoGi
GAS:
Weniger neue Erdgasheizungen
Erdgasheizungen bleiben das beliebteste Heizsystem. Im Vergleich zum Vorjahr ging ihr prozentualer Anteil bei den in Deutschland genehmigten Gebäuden aber leicht zurück.
 
Nach Angaben der Initiative Zukunft Erdgas, die sich auf aktuelle Zahlen des statistischen Bundesamtes beruft, wurden 2018 in 37 % der genehmigten Gebäude Heizsysteme installiert, die Erdgas als Brennstoff verwenden. Im Vorjahr waren es noch 39 %.
 
Um einen Prozentpunkt zugelegt haben bei den neuen Heizungen die Wärmepumpen. 31 % der Bauherren installierten Luft-Wärmepumpen, 6 % Sole-Wärmepumpen. Zugelegt haben auch Häuser, die ohne Heizungen auskommen. Ihr Anteil stieg von 9 % im letzten Jahr auf jetzt 10 %.
 
Insgesamt sind im Gebäudebestand in Deutschland nach einer Statistik des Bundesverbandes der Deutschen Heizungsindustrie (BDH) rund 20,8 Mio. Wärmeerzeuger installiert. 13,3 Millionen davon oder knapp 64 % sind Gas-Heizwert- oder Gas-Brennwertkessel. 5,7 Mio. Heizungen oder 27,4 % nutzen Öl als Brennstoff. Die Wärmepumpe kommt mit 1 Mio. Stück auf 4,8 % der deutschen Heizungen. Biomassekessel sind laut BDH 0,8 Mio. Stück installiert.

Timm Kehler, Vorstand von Zukunft Erdgas, verweist darauf, dass Erdgas in Zukunft verstärkt durch erneuerbare Gase ersetzt werden kann. Damit lassen sich je nach Ausbaustufe der Biogas- oder der Power-to-Gas-Produktion eine nahezu CO2-neutrale Wärmeversorgung realisieren.
 
Zugleich verweist er darauf, dass noch immer knapp 13 Mio. Heizungen in Deutschland veraltet sind. Heizungsaustausch sei deswegen eine günstige Möglichkeit der Gebäudesanierung.


 
Erdgas ist gefragt, der Anteil im Neubau geht aber zurück. Bild: Zukunft Erdgas

 
 

Armin Müller
Redakteur
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Mittwoch, 15.05.2019, 16:59 Uhr

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