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In der Direktvermarktung ohne Inanspruchnahme der EEG-Marktprämie ist die gemeldete Leistung im Oktober um fast 5 Prozent gestiegen. Treiber ist die Wasserkraft.
Wasser marsch, lautet offenbar die Devise im Herbst in der sonstigen Direktvermarktung. Die gemeldete Wasserkraftleistung ist von 969 MW im September auf 2.157 MW im Oktober gestiegen. Seit März bewegte sich die Zahl zwischen 930 und 970 MW, im Januar und Februar lag sie knapp über 1.000 MW.
Insgesamt erhöhte sich die Leistung in der sonstigen Direktvermarktung nach den neuen Zahlen, die die Übertragungsnetzbetreiber 50 Hertz, Amprion, Tennet und Transnet BW auf ihrem Transparenzportal veröffentlicht haben, von 35.574 MW auf 37.317 MW.
Solarenergie legte in diesem Marktsegment um 269 MW auf 12.508 MW zu. Windenergie an Land wuchs um 224 MW auf 14.757 MW, Offshore-Windenergie stieg um 70 MW auf 6.590 MW. Bei Biomasse war ein leichter Rückgang um 10 MW zu verzeichnen, die gemeldete Leistung erreichte 1.115 MW.
Stabile Zahlen bei geförderter Direktvermarktung
Bei der geförderten Direktvermarktung zeigt sich ein weitgehend stabiles Bild. Im September 2026 waren insgesamt 105.960 MW EEG-Anlagen in der geförderten Direktvermarktung mit Inanspruchnahme der Marktprämie erfasst. Zum Oktober 2026 summierte sich die gemeldete Leistung auf 105.936 MW.
Windenergie an Land in der geförderten Direktvermarktung nahm von 54.448 MW auf 54.542 MW zu. Geothermie stieg von 41 MW auf 46 MW. Rückgänge gab es dagegen bei Biomasse (6.914 MW, minus 66 MW), Wasserkraft (837 MW, minus 20 MW), Solarenergie (38.203 MW, minus 11 MW) und Offshore-Windenergie (5.353 MW, minus 25 MW).
Über beide Vermarktungsformen zusammen betrachtet, stieg die erfasste installierte Leistung von 141.534 MW im September auf 143.253 MW im Oktober, also um rund 1.719 MW – ein Plus von 1,2 Prozent. (mf)
Donnerstag, 8.10.2026, 10:02 Uhr
Manfred Fischer
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