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Bild: E&M
MINI-BHKW:
Viessmann setzt auf Brennstoffzelle
Der Heizgerätehersteller Viessmann hält die Brennstoffzelle weiter für eine Technik der Zukunft und hat eine neue Gerätegeneration angekündigt.
 
Die Brennstoffzellenheizung sei die innovativste Form der Kraft-Wärme-Kopplung, erklärte der Heizgerätehersteller Viessmann Mitte März bei der Heizungsfachmesse ISH in Frankfurt. Das Unternehmen aus dem hessischen Allendorf hatte 2014 als einer der ersten deutschen Produzenten das Brennstoffzellen-BHKW Viessmann Vitovalor 300-P (1 Kilowatt thermische und 750 Watt elektrische Leistung) für die Versorgung von Ein- und Zweifamilienhäusern mit Wärme und Strom auf den Markt gebracht und „sehr erfolgreich in den Markt eingeführt“, wie es in Frankfurt hieß.

Das Gerät ist mit einer in Japan 100 000mal erprobten, erdgasbetriebenen PEM-Brennstoffzelle (Polymer Elektrolyt Membran) von Panasonic bestückt und erreicht nach Herstellerangaben eine Lebensdauer von mindestens 15 Jahren. Im Vergleich zum Strombezug aus dem Netz und der Wärmeversorgung mit einem Heizkessel reduziere es die Energiekosten um bis zu 40 % und die CO2-Emissionen um rund die Hälfte.

Aus einem KfW-Programm und über das KWK-Gesetz könne ein Hausbesitzer für eine solche Brennstoffzelle bis zu 11 000 Euro Fördermittel erschließen. Damit sei die Investition in eine Brennstoffzellenheizung vergleichbar mit den Anschaffungskosten für eine Wärmepumpenanlage.

Das Brennstoffzellen-Heizgerät Vitovalor 300-P mit neuer Bauhöhe und größerem Spitzenlastkessel soll ab August verfügbar sein.

Parallel dazu werde bereits an der nächsten Gerätegeneration gearbeitet, so das Unternehmen weiter.
 

Peter Focht
Redakteur
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Freitag, 17.03.2017, 15:10 Uhr

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