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Bild: Sergey Nivens / Fotolia
IT:
Verschlüsselung für das Internet der Dinge
Ein Verschlüsselungsalgorithmus speziell für den Einsatz auf Geräten im Internet der Dinge ist an der TU Graz entwickelt worden.  
 
Auch im Bereich der Stadtwerke findet das Internet der Dinge immer mehr Anwendungen, zum Beispiel in Form der Sensordatenübermittlung per schmalbandigem Lorawan-Netzwerk. Speziell für solche "leichtgewichtigen Anwendungen" mit begrenzter Rechenleistung der Systeme und geringer Bandbreite bei der Datenübermittlung haben Kryptografie-Experten der TU Graz schon 2014 den Ascon-Algorithmus entwickelt und beim renommierten Caesar-Wettbewerb (Competition for Authenticated Encryption: Security, Applicability and Robustness) eingereicht.

Nach einer fünfjährigen Prüfung wurde jetzt Ascon von der Caesar-Jury als primär empfohlenes Verfahren für leichtgewichtige Anwendungen empfohlen. Der Algorithmus bietet auch auf Geräten mit wenig Rechenleistung eine 128-Bit-Verschlüsselung und Absicherung gegen sogenannte Seitenkanalangriffe. "Damit ist er vor allem für smarte Systeme und für die Industrie 4.0 interessant", sagt Maria Eichlseder, die Ascon gemeinsam mit Christoph Dobraunig von der Radboud Universitiy Nijmegen sowie Florian Mendel und Martin Schläffer von Infineon Technologies entwickelt hat.
 

Peter Koller
Redakteur
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Montag, 25.03.2019, 10:44 Uhr

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