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Bild: Vattenfall
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Vattenfall vor Umzug in Hamburger Hafencity
Vattenfall will Medienberichten zufolge seine Hamburger Zentrale in die östliche Hafencity verlegen und den altehrwürdigen Standort in der City Nord aufgeben.
 
Einem Bericht des Hamburger Abendblatts zufolge will der Energiekonzern für seinen Standort Hamburg eine neue Unternehmenszentrale in der Hafencity bauen lassen und die bisherige Zentrale in der City Nord unweit des Flughafens aufgeben. Ein Umzug sei für 2023 geplant.

Bislang residiert Vattenfall in einem denkmalgeschützten Gebäude mit einer imposanten Glasfassade. Das in den 1960er Jahren vom dänischen Architekten Arne Jacobsen entworfene Bürogebäude war 1969 von den damaligen Hamburgischen Electricitäts-Werken (HEW) bezogen worden. Nach der Übernahme der HEW durch Vattenfall 2002 und der Umfirmierung 2006 wird das Gebäude zu großen Teilen seither von Vattenfall genutzt. Ursprünglich ausgelegt für 2 000 Büroarbeitsplätze wurde die Kapazität im Laufe der Zeit auf 1 300 Arbeitsplätze reduziert. Den Informationen der Zeitung zufolge sei das Gebäude bereits an einen Projektentwickler veräußert worden.

Geplant sei nun ein Neubau im Elbbrückenquartier in der östlichen Hafencity. Dort sei ein bislang unbebautes Baufeld reserviert worden, heißt es in dem Bericht.
Eine Sprecherin wollte sich auf E&M-Nachfrage nicht zu dem geplanten Umzug äußern. Sie kündigte für kommende Woche eine Stellungnahme an. Dann soll auch Vattenfalls Deutschland-Chef Tuomo Hatakka in die Hansestadt kommen und die Belegschaft über die Umzugspläne informieren.
 

Kai Eckert
Redakteur
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Freitag, 15.02.2019, 13:11 Uhr

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