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Bild: Fotolia.com, Gina Sanders
STROMNETZ:
Tennet baut Höchstspannungsnetz aus
Für einen ersten Teilabschnitt der Höchstspannungsleitung zwischen dem niedersächsischen Wahle und dem hessischen Mecklar wurde der Planfeststellungsbeschluss erteilt.
 
Der Übertragungsnetzbetreiber Tennet kann sein Höchstspannungsnetz zwischen Niedersachsen und Hessen weiter ausbauen. Die zuständige niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr hat den Bau des ersten Teilabschnitts zwischen den Umspannwerken Hardegsen und Lamspringe genehmigt. Damit kann der Bau der für die Integration erneuerbarer Energien und der Stärkung der Versorgungssicherheit wichtigen Stromtrasse zwischen Wahle (nördlich von Salzgitter) und dem hessischen Mecklar (nördlich von Bad Hersfeld) beginnen. Die nötigen Unterlagen sollen nach Angaben von Tennet ab dem 8. Dezember in den Rathäusern entlang des Trassenverlaufs öffentlich ausliegen. Für den rund 50 km langen Teilabschnitt waren mehr als 420 Einwendungen und Stellungnahmen von Bürgern, Gemeinden und Fachbehörden geprüft und wo möglich auch berücksichtigt worden, teilte Tennet mit.

Die geplante 380-kV-Leitung soll insgesamt rund 230 km lang werden und die Umspannwerke Wahle und im nordhessischen Mecklar miteinander verbinden. Energieknotenpunkte sind dabei die beiden Umspannwerke an den Endpunkten der Leitung sowie in Lamspringe und Hardegsen. Über diese soll die Energie in die Regionen verteilt oder bei Bedarf aus den Regionen abtransportiert werden. Das Projekt soll dazu beitragen, die Übertragungskapazität für Windenergie in der Nord-Süd-Achse zu erhöhen und zugleich die Versorgungssicherheit und die Netzstabilität in Niedersachsen und Nordhessen zu erhöhen. Mit der geplanten und in einigen Teilen Deutschlands umstrittenen Suedlink-Leitung hat dieses Projekt, dessen vordringlicher Bedarf bereits 2009 im Energieleitungsausbaugesetz (EnLAG) festgeschrieben wurde, nichts zu tun.
 

Kai Eckert
Redakteur
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Montag, 04.12.2017, 11:39 Uhr

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