• Offshore-Branche schlägt Maßnahmen zur Absicherung des Ausbaus vor
  • Kommunale Thüga feiert Zehnjähriges
  • Gas: Keine neuen Impulse
  • Strom: Spot steigt mit schwächeren Erneuerbaren
  • Parlament erkämpft höhere Ausgaben für Klimaschutz
  • Microvast baut Batterien in Brandenburg
  • Altmaier beharrt auf 1.000 Meter Abstand
  • Wärmepumpenquartier in Berlin Neulichterfelde
  • Bayern soll spätestens 2050 klimaneutral sein
  • Versorger warnen vor Inkassobüro
Enerige & Management > IT - Stadtwerke Kooperation "KIK-S" erweitert Portfolio
Bild: Nmedia, Fotolia
IT:
Stadtwerke Kooperation "KIK-S" erweitert Portfolio
Die kommunale IT-Kooperation Stadtwerke „KIK-S“ übernimmt das Energiemanagementsystem der Regio IT in ihre Rechnerlandschaft.
 
„KIK-S“ ist eine Gemeinschaftsunternehmen der Stadtwerke Lindau (Bayern), Schifferstadt (Rheinland-Pfalz) und Waiblingen (Baden-Württemberg) sowie dem Ulmer Softwarehaus Wilken. Die Kooperation übernimmt nun das Energiemanagementsystem „e2watch“ des Aachener IT-Dienstleister Regio IT in das Portfolio ihres zentralen Rechenzentrums, heißt es in einer gemeinsamen Mitteilung. Damit könnten IT-Lösungen aufgebaut werden, die eine permanente Überwachung und Steuerung intelligenter Infrastrukturen ermöglichen. Ziel sei es, „Stadtwerkekunden so einen schnellen Einstieg, in das Thema Lorawan zu erleichtern.“
 
Mit einem Energiemanagementsystem (ESM) lassen sich die Strom-, Wärme- und Wasserverbräuche in Gebäuden sowie Sensordaten erfassen und visualisieren. „e2watch“ verfüge über ein aktives Stör- und Alarmmanagement und die Möglichkeit, unterschiedliche Kennzahlen festzulegen und zu überwachen. „So ist etwa die Darstellung der Energiekosten pro Schüler genauso umsetzbar wie die Abbildung des CO2-Footprints einer Liegenschaft oder des jeweiligen Primärenergieeinsatzes“, werden als Beispiele genannt.
 
Was mit dem ESM in Verbindungen mit einem Internet of Things (IoT) möglich sei, zeige sich bereits in den Städten Eschweiler und Delbrück (beide Nordrhein-Westfalen), heißt es weiter. „Im Rahmen der digitalen Modellkommunen in NRW wurde hier ein Lorawan-Netz aufgebaut und neben e2watch verschiedene IoT-Sensoren in mehreren Gebäuden verbaut.“ In Delbrück würden darüber nun der Grundwasserpegel gemessen, der Zustand von Abwasserpumpen im Kanalsystem überwacht oder die Auslastung von Gebäuden ausgewertet.
 
 

Stefan Sagmeister
Chefredakteur
+49 (0) 8152 9311 33
eMail
facebook
© 2019 Energie & Management GmbH
Donnerstag, 11.07.2019, 15:59 Uhr

Mehr zum Thema