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Bild: underdogstudios, Fotolia.com
STADTWERKE-TAGUNG:
Stadtwerke-Award 2018 verliehen
Die Technische Werke Ludwigshafen AG (TWL) ist Gewinner des 9. Stadtwerke Awards 2018, der am 10. April im Rahmen der Jahrestagung Stadtwerke in Berlin verliehen wurde.
 
Der begehrte Award, ausgelobt von Energie & Management und Euroforum, stand in diesem Jahr unter dem Thema „Transformation im Unternehmen“. Platz zwei geht an die Leipziger Stadtwerke für ihren langfristigen Veränderungsprozess „fit Kultur“ und den dritten Platz belegt die Würzburger Versorgungs- und Verkehrsgesellschaft WVV mit ihrem Transformationsprozess, innovativen Produkten und Start-up Kultur.

Auch in diesem Jahr sind wieder zahlreiche Bewerbungen für den Stadtwerke Award bei der Jury eingegangen. Eine Bewerbung stach durch eine besonders hohe Innovationskraft heraus, so dass sich die 9-köpfige Jury entschieden hat, in diesem Jahr einen Sonderpreis zu verleihen.

Mit dem Sonderpreis ausgezeichnet wurde die Stadtwerke Mall der „heimkraft GmbH“ mit ihrem virtuellen Kaufhaus für kommunale Versorger. Durch die virtuelle Mall werden verschiedene Angebote für kommunale Unternehmen gebündelt. Stadtwerke können dort Produkte und Dienstleistungen für ihre Kunden erwerben oder auch selbst anbieten. Ziel ist dabei, Stadtwerke bestmöglich unterstützen und stärken zu können. „Die Herangehensweise in Kooperation, der Peer-to-Peer-Vertriebsansatz, der Produktnutzen sowie der Sharing-Gedanke waren für die Jury Grund genug, diesen Sonderpreis zu verleihen“, sagte E&M-Chefredakteur Stefan Sagmeister bei der Preisverleihung in Berlin.

TWL – letztes Jahr Silber, in diesem Jahr Gold

Bereits im vergangenen Jahr konnte TWL bei der Verleihung des Stadtwerke Awards den zweiten Platz zum Thema „Exzellenz im Kerngeschäft“ für sich ergattern. In diesem Jahr konnte sich das Unternehmen nun gegen rund 20 Bewerber durchsetzen und darf sich über den ersten Platz freuen.
 
Die Gewinner des diesjährigen Stadtwerke Awards
Bild: Dietmar Gust

Dabei überzeugte die Jury vor allem die exzellenten Ansätze für eine Innovationskultur wie der „Freischwimmer“, die konsequente Strategiearbeit, die Innovationskraft aus dem eigenen Unternehmen heraus sowie durch die Aufnahme von Impulsen von außen. Das Innovationszentrum Freischwimmer ist ein Zentrum für Existenzgründer und Start-ups, bietet Raum für zukunftsweisende Geschäftsideen und ermöglicht so einen schnellen Markteintritt.

„Fit Kultur“ der Leipziger Stadtwerke

Die Leipziger Stadtwerke beeindruckten mit einem Transformationsprozess, welcher sich insbesondere durch drei Bausteine Strategie, Organisation und Kultur, kennzeichnet. Mit fit Kultur soll ein Wandel der Kultur erreicht werden, der die kooperative, kundenorientierte Organisation mit Leben erfüllt und damit der Strategie, orientiert an Markterfordernissen und Kundenbedürfnissen, gerecht wird. Um Mitarbeiter für die Kulturarbeit zu motivieren, wurden verschiedene Formate wie zum Beispiel ein Kreativraum und eine digitale Werkstatt entwickelt.

Innovative Produkte durch Transformation

Die Würzburger Versorgungs- und Verkehrsgesellschaft setzte einen Transformationsprozess in Gang mit dem Ziel einer klaren Positionierung, der Entwicklung innovativer Produkte und der Schaffung einer Start-up Kultur. Schon jetzt konnten beeindruckende Ergebnisse erzielt werden. WüFi, WVV active, individuelle elektromobile Lösungskonzepte und das Geschäftsfeld Großspeichervermarktung sind einige Produkte, die dabei entwickelt wurden.
 

Redaktion
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Dienstag, 10.04.2018, 15:43 Uhr

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