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Enerige & Management > Elektrofahrzeuge - Sonnenstrom tanken in der Dortmunder Innenstadt
Quelle: E&M / Jonas Rosenberger
ELEKTROFAHRZEUGE:
Sonnenstrom tanken in der Dortmunder Innenstadt
Die Dortmunder Energie- und Wasserversorgung GmbH („DEW21“) hat eine intelligente, öffentliche Ladeinfrastruktur für schnelles Laden in der Stadtmitte aufgebaut.
 
Der neue Ladepark mit fünf Schnellladesäulen wird durch eine PV-Anlage auf dem Dach der DEW-Zentrale mit klimafreundlichem Strom versorgt und ist mit moderner Speichertechnologie gekoppelt.

Neben der erfolgreichen Umsetzung des NOX-Block-Projekts, das ein Aufladen in Kombination mit der öffentlichen Straßenbeleuchtung an 320 Ladepunkten ermöglicht, gehe mit dem neuen Smart Charging Hub jetzt ein weiteres innovatives Modellprojekt von der Stadt Dortmund und DEW 21 an den Start, wie es in einer Mitteilung des Versorgers heißt.

„Wir müssen jetzt zwei große Herausforderungen gleichzeitig lösen, wir müssen die Klimaänderung aufhalten und eine neue Energiebasis ohne Pipelinegas aus Russland aufbauen“, erklärte Oberbürgermeister Thomas Westphal bei der Inbetriebnahme der Anlage. Der Ausbau erneuerbarer Energien und die Elektrifizierung der Mobilität sind dafür zentrale Felder.

Als Energieversorger vor Ort unterstützen wir die Stadt auf dem Weg in die Klimaneutralität 2035. Der Verkehrssektor, der bundesweit ein Fünftel aller Treibhausgasemissionen ausmacht, spielt dafür eine Schlüsselrolle“, betonte Heike Heim, Vorsitzende der DEW-21-Geschäftsführung. Deshalb gelte es, die kundenfreundliche Gestaltung der Mobilitätswende voranbringen.

Zur Versorgung der fünf Schnelllader steht eine 100-kW-Photovoltaikanlage zur Verfügung. Sie erzeugt rund 70.000 kWh pro Jahr. Zum Konzept gehören darüber hinaus drei Speicher, die auch für die Versorgung der DEW-Hauptverwaltung genutzt werden. Vier der fünf Schnellladesäulen verfügen über eine Anschlussleistung von 50 kW. Die fünfte Ladesäule ist ein sogenannter Hypercharger mit 150 kW.
 

Günter Drewnitzky
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