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Energie & Management > Umfirmierung - Siemens Energy wird zu Omterra
Siemens Energy und Siemens Gamesa Renewable Energy sollen unter dem Namen Omterra zusammengefasst werden. Quelle: Siemens Energy
Umfirmierung

Siemens Energy wird zu Omterra

Siemens Energy will noch 2026 den Wechsel zur Marke Omterra einleiten. Unter dem neuen Namen sollen auch die Geschäfte von Siemens Gamesa gebündelt werden.
Der Energietechnikkonzern Siemens Energy bereitet den Abschied von seinem bisherigen Namen vor. Das in München ansässige Unternehmen, das unter anderem Technik für Stromnetze, Kraftwerke und Windenergieanlagen anbietet, will noch in diesem Kalenderjahr mit der Einführung der Marke Omterra beginnen.

Unter dem neuen Markendach sollen Siemens Energy und Siemens Gamesa Renewable Energy zusammengeführt werden. An der strategischen Ausrichtung soll sich durch den Namenswechsel nach Angaben des Konzerns nichts ändern. Nach Angaben der Deutschen Presse-Agentur (dpa) soll die schrittweise Umstellung rund eineinhalb Jahre dauern. 

Hintergrund des Markenwechsels ist die Abspaltung des Energietechnikgeschäfts von Siemens im Jahr 2020. Seitdem nutzt Siemens Energy den Namen des früheren Mutterkonzerns auf Grundlage eines zeitlich befristeten Lizenzvertrags. Der neue Name Omterra ist laut Siemens Energy als eigenständige und international nutzbare Marke angelegt.

Vorstandsvorsitzender Christian Bruch begründet den Zeitpunkt mit der wirtschaftlichen und operativen Entwicklung des Unternehmens. Siemens Energy habe das Vertrauen von Kunden und Kapitalmarkt gewonnen, die Profitabilität verbessert und Wachstumspläne für die kommenden Jahre aufgestellt. Deshalb sei nun der richtige Zeitpunkt, den Übergang zu einer eigenen Marke einzuleiten.

Lizenz kostet rund 300 Millionen Euro

Nach Informationen der dpa darf Siemens Energy den geschützten Namen Siemens auf Grundlage der bei der Abspaltung geschlossenen Vereinbarung zehn Jahre lang verwenden. Die Regelung läuft demnach bis 2030. Dafür zahlt der Konzern eine umsatzabhängige Lizenzgebühr. Im vergangenen Geschäftsjahr belief sie sich laut dpa auf rund 300 Millionen Euro.

Die Umbenennung fällt in eine Phase, in der sich die wirtschaftliche Lage des Konzerns verbessert hat. Nach der Abspaltung und dem Börsengang im Jahr 2020 belasteten vor allem Probleme bei der Windkrafttochter Siemens Gamesa die Bilanz. Nach eigenen Angaben hat Siemens Energy diese Schwierigkeiten inzwischen weitgehend unter Kontrolle.

Zugleich profitiert der Konzern von Investitionen in Stromnetze, Windenergie und Gaskraftwerke sowie von der steigenden Nachfrage nach Strominfrastruktur für KI-Rechenzentren. Für das laufende Geschäftsjahr erwartet Siemens Energy einen Gewinn von rund 4 Milliarden Euro.


Dienstag, 14.07.2026, 16:45 Uhr
Davina Spohn
Energie & Management > Umfirmierung - Siemens Energy wird zu Omterra
Siemens Energy und Siemens Gamesa Renewable Energy sollen unter dem Namen Omterra zusammengefasst werden. Quelle: Siemens Energy
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Siemens Energy wird zu Omterra
Siemens Energy will noch 2026 den Wechsel zur Marke Omterra einleiten. Unter dem neuen Namen sollen auch die Geschäfte von Siemens Gamesa gebündelt werden.
Der Energietechnikkonzern Siemens Energy bereitet den Abschied von seinem bisherigen Namen vor. Das in München ansässige Unternehmen, das unter anderem Technik für Stromnetze, Kraftwerke und Windenergieanlagen anbietet, will noch in diesem Kalenderjahr mit der Einführung der Marke Omterra beginnen.

Unter dem neuen Markendach sollen Siemens Energy und Siemens Gamesa Renewable Energy zusammengeführt werden. An der strategischen Ausrichtung soll sich durch den Namenswechsel nach Angaben des Konzerns nichts ändern. Nach Angaben der Deutschen Presse-Agentur (dpa) soll die schrittweise Umstellung rund eineinhalb Jahre dauern. 

Hintergrund des Markenwechsels ist die Abspaltung des Energietechnikgeschäfts von Siemens im Jahr 2020. Seitdem nutzt Siemens Energy den Namen des früheren Mutterkonzerns auf Grundlage eines zeitlich befristeten Lizenzvertrags. Der neue Name Omterra ist laut Siemens Energy als eigenständige und international nutzbare Marke angelegt.

Vorstandsvorsitzender Christian Bruch begründet den Zeitpunkt mit der wirtschaftlichen und operativen Entwicklung des Unternehmens. Siemens Energy habe das Vertrauen von Kunden und Kapitalmarkt gewonnen, die Profitabilität verbessert und Wachstumspläne für die kommenden Jahre aufgestellt. Deshalb sei nun der richtige Zeitpunkt, den Übergang zu einer eigenen Marke einzuleiten.

Lizenz kostet rund 300 Millionen Euro

Nach Informationen der dpa darf Siemens Energy den geschützten Namen Siemens auf Grundlage der bei der Abspaltung geschlossenen Vereinbarung zehn Jahre lang verwenden. Die Regelung läuft demnach bis 2030. Dafür zahlt der Konzern eine umsatzabhängige Lizenzgebühr. Im vergangenen Geschäftsjahr belief sie sich laut dpa auf rund 300 Millionen Euro.

Die Umbenennung fällt in eine Phase, in der sich die wirtschaftliche Lage des Konzerns verbessert hat. Nach der Abspaltung und dem Börsengang im Jahr 2020 belasteten vor allem Probleme bei der Windkrafttochter Siemens Gamesa die Bilanz. Nach eigenen Angaben hat Siemens Energy diese Schwierigkeiten inzwischen weitgehend unter Kontrolle.

Zugleich profitiert der Konzern von Investitionen in Stromnetze, Windenergie und Gaskraftwerke sowie von der steigenden Nachfrage nach Strominfrastruktur für KI-Rechenzentren. Für das laufende Geschäftsjahr erwartet Siemens Energy einen Gewinn von rund 4 Milliarden Euro.


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