• Strom: Wind belastet Spot
  • Gas: Uneinheitlich
  • "Sammelsurium ohne konkretes Ziel"
  • Thimm wechselt vom BDEW zum BWO
  • EnBW bietet Bürgerbeteiligung an Solarpark Engelswies
  • Neues Rekordhoch für grüne PPA-Abschlüsse
  • Notus Energy baut drei Windparks in der Ukraine
  • Schwenke wechselt nach Celle
  • Energiedienstleistungsgesetz beschlossen
  • Axpo mit neuem Vorstandsvorsitzenden
Enerige & Management > Kohle - RWE will sich zum Grünstromkonzern wandeln
Bild: jzehnder / Fotolia
KOHLE:
RWE will sich zum Grünstromkonzern wandeln
RWE will den Konzern zu einem der größten Grünstromproduzenten umbauen. Fossile Energieträger sollen schon 2020 nur noch 20 % ausmachen.
 
Auf dem 14. Energiekongress in München zeigte sich RWE-Finanzvorstand Markus Krebber überzeugt, bis zum 20. September die Genehmigung des EU-Kartellamts für die Übernahme der erneuerbaren Energiegeschäftszweige von Eon und Innogy zu bekommen. Das mache RWE zu einem der größten Konzerne europaweit im Bereich der erneuerbaren Energieerzeugung. 60 % des Portfolios wäre dann im erneuerbaren Bereich, nur noch 20 % in fossilen Energieträgern.

Mit 1,5 Mrd. Euro jährlich würde RWE erneuerbare Erzeugung, vor allem Offshore-Windkraftanlagen weiter ausbauen. Ziel ist Platz 2 weltweit nach Oersted, dem Weltmarktführer im Bereich Offshore-Windenergie. Dazu wolle RWE nicht nur in Deutschland, sondern auch in den USA und Asien investieren.

Auch Energiespeicher und Grüngas aus überschüssigem erneuerbarem Strom gehörten in die Unternehmensgruppe. Natürlich sehe sich RWE weiter in der Verantwortung, sichere Energieversorgung zu bieten und werde darum kontrolliert und planvoll aus der Kohleverstromung aussteigen, kündigte Krebber an.
 

Susanne Harmsen
Redakteurin
+49 (0) 151 28207503
eMail
facebook
© 2019 Energie & Management GmbH
Dienstag, 10.09.2019, 14:39 Uhr

Mehr zum Thema