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Energie & Management > Gas - Power-to-Gas-Unternehmen stellt Insolvenzantrag
Die Referenzanlage für Power-to-Gas am Bernsteinsee. Quelle: Cytok
Gas

Power-to-Gas-Unternehmen stellt Insolvenzantrag

Die Rostocker Cytok GmbH hat beim Amtsgericht Rostock einen Antrag auf Insolvenz gestellt.
Die „CYTOK GmbH“ arbeitet nun mit dem vorläufig bestellten Insolvenzverwalter Rechtsanwalt Dr. Achim Ahrendt zusammen. „Gemeinsam mit ihm prüft die Geschäftsführung Möglichkeiten, die Technologie, das Know-how und bestehende Projekte zu erhalten und fortzuführen“, heißt es in einer Mitteilung des Unternehmens.

Das Unternehmen entwickelte Power-to-Gas-Anlagen zur Herstellung von synthetischem Methan. Das Unternehmen wurde im Mai 2023 in Rostock gegründet. Geschäftsführer sind Klaus Schirmer und Martin Weiss. Im Mai 2025 beschäftigte Ccytok acht Mitarbeiter.

Der Insolvenzantrag wurde nach Angaben von Cytok bereits am 15. September gestellt. Das Verfahren läuft beim Amtsgericht Rostock. Als Grund für den Insolvenzantrag nennt Cytok eine unzureichende Finanzierungsbasis für die weitere Skalierung und Unternehmensentwicklung. Hohe Anforderungen an die Projektvorfinanzierung und verzögerte Umsätze hätten zu Liquiditätsproblemen geführt.

Die Anlagen von Cytok wandeln Strom über Elektrolyse zunächst in Wasserstoff um. Dieser reagiert mit CO2 zu synthetischem Methan, das gespeichert und später zur Strom- und Wärmeerzeugung genutzt werden kann.

Als Referenz nennt Cytok eine seit Ende 2020 betriebene Anlage am Bernsteinsee in Niedersachsen. Dort wird überschüssiger Solarstrom in synthetisches Methan umgewandelt und für die Versorgung von Hotelgebäuden genutzt.

Zuletzt arbeitete das Unternehmen an einer modularen Containerlösung. Für Japan und Taiwan schloss das Unternehmen 2025 eine Lizenzvereinbarung mit GPSS Engineering Inc. über die Nutzung seiner Power-to-Gas-Technologie ab. (sag)

Dienstag, 6.10.2026, 16:23 Uhr
Stefan Sagmeister
Energie & Management > Gas - Power-to-Gas-Unternehmen stellt Insolvenzantrag
Die Referenzanlage für Power-to-Gas am Bernsteinsee. Quelle: Cytok
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Power-to-Gas-Unternehmen stellt Insolvenzantrag
Die Rostocker Cytok GmbH hat beim Amtsgericht Rostock einen Antrag auf Insolvenz gestellt.
Die „CYTOK GmbH“ arbeitet nun mit dem vorläufig bestellten Insolvenzverwalter Rechtsanwalt Dr. Achim Ahrendt zusammen. „Gemeinsam mit ihm prüft die Geschäftsführung Möglichkeiten, die Technologie, das Know-how und bestehende Projekte zu erhalten und fortzuführen“, heißt es in einer Mitteilung des Unternehmens.

Das Unternehmen entwickelte Power-to-Gas-Anlagen zur Herstellung von synthetischem Methan. Das Unternehmen wurde im Mai 2023 in Rostock gegründet. Geschäftsführer sind Klaus Schirmer und Martin Weiss. Im Mai 2025 beschäftigte Ccytok acht Mitarbeiter.

Der Insolvenzantrag wurde nach Angaben von Cytok bereits am 15. September gestellt. Das Verfahren läuft beim Amtsgericht Rostock. Als Grund für den Insolvenzantrag nennt Cytok eine unzureichende Finanzierungsbasis für die weitere Skalierung und Unternehmensentwicklung. Hohe Anforderungen an die Projektvorfinanzierung und verzögerte Umsätze hätten zu Liquiditätsproblemen geführt.

Die Anlagen von Cytok wandeln Strom über Elektrolyse zunächst in Wasserstoff um. Dieser reagiert mit CO2 zu synthetischem Methan, das gespeichert und später zur Strom- und Wärmeerzeugung genutzt werden kann.

Als Referenz nennt Cytok eine seit Ende 2020 betriebene Anlage am Bernsteinsee in Niedersachsen. Dort wird überschüssiger Solarstrom in synthetisches Methan umgewandelt und für die Versorgung von Hotelgebäuden genutzt.

Zuletzt arbeitete das Unternehmen an einer modularen Containerlösung. Für Japan und Taiwan schloss das Unternehmen 2025 eine Lizenzvereinbarung mit GPSS Engineering Inc. über die Nutzung seiner Power-to-Gas-Technologie ab. (sag)

Dienstag, 6.10.2026, 16:23 Uhr
Stefan Sagmeister

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