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Bild: Fotolia.com, nmann77
STADTWERKE:
Partner der Wohnungswirtschaft
Der Verband kommunaler Unternehmen (VKU) und Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen (GdW) sieht Stadtwerke und die Wohnungswirtschaft als zukünftige Partner.
 
„Das Energieversorgungssystem wird dezentraler und intelligenter und damit auch individueller. Das erfordert einen Zuschnitt auf die unterschiedlichen Bedarfe der Kunden. Kommunale Unternehmen bieten deshalb immer vielfältigere Dienstleistungen und Kooperationen, insbesondere im Bereich der Wohnungswirtschaft, an“, sagte VKU-Präsidenten Ivo Gönner am 16. März anlässlich der Konferenz „Möglichkeiten der Zusammenarbeit zwischen Wohnungswirtschaft und Stadtwerken“. Die Zusammenarbeit von kommunalen Unternehmen und der Wohnungswirtschaft böte beiden Seiten die Chance, neue Kundensegmente zu erschließen und die Position im Markt sichern, so Gönner. „Wo es früher nur zentrale Energieproduzenten und Abnehmer gab, wird es in Zukunft immer mehr dezentrale Erzeuger geben, die zu einigen Zeiten den Strom lokal an Mieter liefern, zu anderen Zeiten Strom einspeisen", ergänzte GdW-Präsident Axel Gedaschko.

Künftige Maßnahmen für den Klimaschutz in urbanen Ballungsräumen sollten sich jedoch nicht auf die Energieerzeugung beschränken, sondern auch die städtischen Infrastrukturen und den Nahverkehr im Blick haben. „Wir müssen für die Städte der Zukunft stärker als bisher integrierte Konzepte für Nahverkehr, Wohnen und Ver- und Entsorgung entwickeln. Das kann nur gelingen, wenn die Wohnungswirtschaft und die kommunalen Unternehmen Hand in Hand planen und arbeiten“, so Gönner. „Wohnungsunternehmen sind ein wichtiger Bestandteil der Energiewende, besonders im Bereich der dezentralen Stromerzeugung im Quartier. Wohnungswirtschaft und Stadtwerke sollten dabei Partner sein", sagte Gedaschko. Dafür seien jedoch „passende Regelungen im Energiewirtschaftsrecht nötig“.
 

Michael Pecka
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Mittwoch, 18.03.2015, 11:11 Uhr

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