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Bild: Fotolia.com, Thorsten Schier
KERNKRAFT:
NRW hat seine Anteile an Tihange und Doel verkauft
Das Land Nordrhein-Westfalen (NRW) hat sich von seinen Beteiligungen an den belgischen Kernkraftwerken Tihange und Doel getrennt.
 
NRW ist indirekt über seinen Pensionsfonds an den wegen häufiger Zwischenfälle gefürchteten belgischen Kernkraftwerken beteiligt. Die im Bestand des Pensionsfonds des Landes Nordrhein-Westfalen befindlichen Papiere von EDF und Engie wurden nun verkauft, teilte das Finanzministerium von NRW mit. "Nachdem der Anlageausschuss in seiner Sitzung am 13. Juni den Verkauf der Anteile bereits beschlossen und angewiesen hatte, konnte der Verkauf der Unternehmensanleihen von Engie und EDF vollzogen werden", schreibt die Behörde in ihrer Mitteilung.

Engie betreibt über seine belgische Tochter Electrabel die beiden KKW Tihange und Doel. Die Anteile an Engie und EDF machten dem Ministerium zufolge insgesamt rund 0,14 % des Gesamtbestands des Pensionsfonds aus und wurden in den Jahren 2012 bis 2014 erworben. Insgesamt werden über den Pensionsfonds Mittel in Höhe von 10,4 Mrd. Euro verwaltet und unter anderem in Staats- und Unternehmensanleihen sowie Aktien angelegt. CDU und FDP hatten zuvor Ende Mai angekündigt, die finanzielle Beteiligung Nordrhein-Westfalens an den Pannen-Reaktoren Tihange und Doel zu beenden, wenn sie eine neue Regierung bilden.
 

Heidi Roider
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Montag, 19.06.2017, 09:18 Uhr

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