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Enerige & Management > F&E - Kompetenzzentrum KEI in der Lausitz eröffnet
Bild: alphaspirit / Fotolia
F&E:
Kompetenzzentrum KEI in der Lausitz eröffnet
Das „Kompetenzzentrum Klimaschutz in energieintensiven Industrien“ (KEI) hat in Cottbus die Arbeit aufgenommen. Es soll Unternehmen beim Umbau der Prozessketten helfen.
 
Bundesumweltministerin Svenja Schulze (SPD) erklärte bei der Eröffnungsveranstaltung, es solle ein klares Signal gesetzt werden, dass man die energieintensive Industrie auf dem Weg zur Treibhausgas-Neutralität unterstützt.

Sie bezeichnete die Dekarbonisierung als Herausforderung und Chance zugleich. Denn die Nachfrage nach klimaneutral hergestellten Produkten werde weltweit steigen. Auch bei der Eroberung dieses Marktes soll das KEI helfen. „Mit der Ansiedlung lösen wir außerdem das Versprechen ein, die Strukturentwicklung in der Lausitz aktiv mitzugestalten“, erklärte die Ministerin.

Mit dem Kompetenzzentrum etabliert das Bundesumweltministerium eine branchenübergreifende, internationale und interdisziplinäre Wissensplattform für das Thema industrielle Dekarbonisierung. Im Vordergrund stehen dabei die besonders schwer vermeidbaren Emissionen, die in energieintensiven Bereichen wie Stahl, Zement und Kalk sowie in Teilen der chemischen Industrie und der Metallurgie entstehen.

Um auch hier eine weitgehende Treibhausgas-Neutralität zu erreichen, sei der Umbau ganzer Prozessketten erforderlich, heißt es in einer Mitteilung des Ministeriums. Danach sollen im KEI vor allem Forschungsbedarf ermittelt, Forschungscluster gebildet und Finanzierungsmöglichkeiten ausgelotet werden.
 

Günter Drewnitzky
© 2019 Energie & Management GmbH
Freitag, 08.11.2019, 14:41 Uhr

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