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Kaum Zuwachs bei der Direktvermarktung
Im Juni gibt es nur bei der Windkraft an Land und der Photovoltaik ein überschaubares Plus bei der Direktvermarktung via Marktprämie.
 
Das Geschäft mit der Direktvermarktung von Strom aus EEG-Anlagen dümpelt derzeit eher vor sich hin. Für Juni haben die vier Übertragungsnetzbetreiber Tennet, 50 Hertz, Amprion und Transnet BW in ihrer monatlichen Pflichtmitteilung lediglich ein Plus von 342 MW auf nunmehr 71 184 MW gemeldet. Das war bislang im Monatsvergleich der schwächste Zuwachs in diesem Jahr.

Mit 167 beziehungsweise 166 MW liegt das Plus bei der Windkraft an Land und der Photovoltaik fast auf gleichem Niveau. Das sich bei der Offshore-Windenergie auf See seit Jahresbeginn nicht's tut, ist leicht erklärt: In keinem der Windparks, deren Errichtung für dieses Jahr erwartet wird, haben Windturbinen mit der Netzeinspeisung begonnen.

Absehbar ist, dass die Windkraft an Land wohl in einem der Herbstmonate die Marke von 50 000 MW bei der Direktvermarktung durchbrechen wird. Das korrespondiert mit dem Zubau, der nach bisherigen Brancheneinschätzungen in diesem Jahr wohl zwischen 3 500 und 4 000 MW liegen dürfte.
 

Ralf Köpke
© 2018 Energie & Management GmbH
Montag, 11.06.2018, 14:08 Uhr

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