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Bild: Jonas Rosenberger / E&M
ELEKTROFAHRZEUGE:
Kalaschnikow zielt auf den E-Automarkt
Der russische Waffenhersteller hat den Prototyp eines elektrisch betriebenen Kombis vorgestellt.
 
„Tesla Fighter“ wird das Fahrzeug, das in Baby-Blau erstmals bei einer Waffenmesse Ende August in Moskau präsentiert wurde, in verschiedenen Medienberichten genannt. Auf der Internetseite des Waffenherstellers ist zu lesen, dass das Fahrzeug mit der Bezeichnung CV-1 auf einem Kombi-Modell basiert, das sich in den 1970er-Jahren in der damaligen Sowjetunion großer Beliebtheit erfreute.

 
Das von Kalschnikow als "Supersportwagen" vorgestellte Elektroauto CV-1
Bild: Kalaschnikow

Das Elektroauto wird von einer Batterie mit einer Leistung von 220 kW (300 PS) angetrieben und soll eine Reichweite von 350 Kilometer haben. In sechs Sekunden soll der Wagen von 0 auf 100 km/h beschleunigen. Mit weiteren Details ist der Konzern sparsam. Einzig ein „revolutionärer Wechselrichter“ wird noch erwähnt, mit dem die Batterie des „Supersportwagens“ verbunden sei.

 
Der für den zivilen Markt vorgesehene UV-4
Bild: Kalaschnikow

Der CV-1 ist nicht das einzige Elektrofahrzeug, mit dem der Waffenhersteller seine Produktpalette erweitert. Mit dem UV-4 hat er ein weiteres ziviles Gefährt in Moskau präsentiert, das mit den Attributen „Sicherheit“, „sanftes Fahren“, „Robustheit“, „einfache Handhabbarkeit“ und „weitgehende Wartungsfreiheit“ beworben wird. Die Höchstgeschwindigkeit liege bei 80 km/h und die Reichweite bei rund 150 Kilometern, teilte der Konzern auf seiner Internetseite mit. Das 3,40 Meter lange Fahrzeug mit einem Gewicht von 650 Kilogramm ist mit einer 50-kW-Batterie ausgestattet.
 

Fritz Wilhelm
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Donnerstag, 13.09.2018, 14:42 Uhr

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