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Gazprom übernimmt Erdgastankstellen von EnBW
Die Karlsruher Energie Baden-Württemberg AG (EnBW) hat ihr Erdgastankstellen-Netz an den russischen Gazprom-Konzern abgegeben.
 
Bislang hat EnBW vier Erdgastankstellen in Stuttgart und Nagold (Kreis Calw) betrieben. Diese Anlagen hat nun Gazprom übernommen. Zum Kaufpreis wurden keine Angaben gemacht. Im Zuge der Transaktion baut Gazprom sein Erdgastankstellen-Netz in Deutschland auf 28 Anlagen aus, bis zum Jahresende sollen es 35 sein. "Mit der Übernahme forcieren wir den Ausbau unseres Erdgastankstellennetzes und bekräftigen zugleich unser Engagement für den umweltschonenden Einsatz von Erdgas als Kraftstoff in Deutschland“, sagte ein Gazprom-Sprecher laut Agenturangaben. Bei EnBW hieß es, der Versorger richte sein Augenmerk verstärkt auf den Aufbau der Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge.

Bundesweit gibt es etwa 920 Erdgastankstellen. Im vergangenen Jahr wurden nach Angaben des Kraftfahrtbundesamtes mehr als 91 00 Personenwagen und Nutzfahrzeuge mit Erdgasantrieb neu zugelassen. Zum Jahreswechsel waren gut 81 000 Autos mit Erdgas unterwegs sowie 19 000 Fahrzeuge mit reinem Elektroantrieb und 100 800 mit Hybridantrieb.
 

Andreas Kögler
Redakteur und CvD von E&M powernews
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Freitag, 24.04.2015, 12:32 Uhr

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