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Bild: Stadtwerke Dinslaken
BHKW:
Flexibler auf den Markt reagieren
Um eine flexiblere Fahrweise zu erreichen, installieren die Stadtwerke Dinslaken ein „Flex“-Blockheizkraftwerk (BHKW) am Standort Dinslaken-Lohberg.
 
Das neue BHKW des Herstellers Innio (ehemals Jenbacher) hat 3,3 MW elektrische und 3 MW thermische Leistung sowie einen Gesamtwirkungsgrad von 85 %. Das Aggregat soll laut Stadtwerken in einem ehemaligen Kühlturm des Bergwerks Lohberg Energie erzeugen, sobald es angeschlossen ist.

Als Brennstoff kommt Biomethan zum Einsatz wie auch schon bei dem seit 2011 am gleichen Standort betriebenen BHKW. Beide Anlagen zusammen sollen künftig den Ortsteil Dinslaken-Lohberg versorgen. Zwar werden in ihnen auch nicht mehr als die bisherigen je 17 Mio. kWh Strom und Wärme erzeugt, dies aber effizienter und damit ökonomischer als bisher, teilten die Stadtwerke Dinslaken auf Nachfrage von E&M mit.

Für die Stadtwerke ist die Innio-Anlage das erste sogenannte Flex-BHKW und zudem die bislang größte Einzelerzeugungsanlage. Damit wollen sie punktgenau Strom produzieren, wenn dieser auf dem Markt benötigt wird. „Ganze fünf Minuten braucht es, um vom Ruhezustand in den Erzeugungsbetrieb zu gehen“, heißt es in einer Unternehmensmitteilung.

Zusammen mit dem bereits vorhandenen Biomethan-BHKW steht nun am Standort Lohberg eine Leistung von 5,3 MW elektrisch und 5 MW thermisch zur Verfügung.

„Im Zuge der Energiewende und des Ausstiegs aus der konventionellen Strom- und Wärmeversorgung werden die schnell reagierenden Flex-BHKW in den kommenden Jahren zu einem wichtigen Baustein für Versorgungssicherheit und Preisstabilität“, sind sich die Stadtwerke sicher. Am 14. Februar ist das Innio-BHKW an seinen künftigen Betriebsort geliefert worden.
 

Heidi Roider
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