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Energie & Management > Wirtschaft - Equinor gibt weniger Geld für Erneuerbare aus
Quelle: Fotolia / THesIMPLIFY
Wirtschaft

Equinor gibt weniger Geld für Erneuerbare aus

Der norwegische Konzern Equinor will seine Investitionen in erneuerbare Energien absenken und mehr Wert auf die Öl- und Gasproduktion sowie auf seinen Cashflow legen.
Equinor verschiebt die Prioritäten bei seinen Investitionen. In den Jahren 2025 bis 2027 sollen nur noch rund 5 Milliarden US-Dollar in erneuerbare und CO2-arme Energien fließen. Die Kapazität für Erneuerbare soll bis 2030 auf 10 bis 12 Gigawatt sinken. Außerdem wurde die Ambition, 50 Prozent der Investitionen bis 2030 erneuerbaren Energien und CO2-armen Produkten zuzuweisen, gestrichen.

Das Wachstum der Öl- und Gasproduktion sieht Equinor in den Jahren 2024 bis 2027 bei mehr als 10 Prozent. Die Förderung soll 2030 bei 2,2 Millionen Barrel am Tag liegen. Bisher war der Konzern von rund 2 Millionen ausgegangen.

Im vierten Quartal sank das der bereinigte operative Gewinn den weiteren Angaben zufolge auf 7,9 Milliarden Dollar von 8,6 Milliarden im Vorjahr. Analysten hatten in einem vom Unternehmen selbst zusammengestellten Konsens mit 7,7 Milliarden gerechnet.

Der Nettogewinn ging wie erwartet auf 2 Milliarden Dollar von 2,6 Milliarden zurück. Der Umsatz sank um 8 Prozent auf 26,5 Milliarden Dollar. Equinor verbuchte laut Mittielung Sonderbelastungen von 280 Millionen Dollar, hauptsächlich im Zusammenhang mit erneuerbaren Energien.

Die Aktionäre sollen eine Quartalsdividende von 0,37 Dollar bekommen. Zudem will der Konzern dieses Jahr eigene Aktien für bis zu 5 Milliarden Dollar zurückkaufen.

Mittwoch, 5.02.2025, 13:49 Uhr
DJ/MBI
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Der norwegische Konzern Equinor will seine Investitionen in erneuerbare Energien absenken und mehr Wert auf die Öl- und Gasproduktion sowie auf seinen Cashflow legen.
Equinor verschiebt die Prioritäten bei seinen Investitionen. In den Jahren 2025 bis 2027 sollen nur noch rund 5 Milliarden US-Dollar in erneuerbare und CO2-arme Energien fließen. Die Kapazität für Erneuerbare soll bis 2030 auf 10 bis 12 Gigawatt sinken. Außerdem wurde die Ambition, 50 Prozent der Investitionen bis 2030 erneuerbaren Energien und CO2-armen Produkten zuzuweisen, gestrichen.

Das Wachstum der Öl- und Gasproduktion sieht Equinor in den Jahren 2024 bis 2027 bei mehr als 10 Prozent. Die Förderung soll 2030 bei 2,2 Millionen Barrel am Tag liegen. Bisher war der Konzern von rund 2 Millionen ausgegangen.

Im vierten Quartal sank das der bereinigte operative Gewinn den weiteren Angaben zufolge auf 7,9 Milliarden Dollar von 8,6 Milliarden im Vorjahr. Analysten hatten in einem vom Unternehmen selbst zusammengestellten Konsens mit 7,7 Milliarden gerechnet.

Der Nettogewinn ging wie erwartet auf 2 Milliarden Dollar von 2,6 Milliarden zurück. Der Umsatz sank um 8 Prozent auf 26,5 Milliarden Dollar. Equinor verbuchte laut Mittielung Sonderbelastungen von 280 Millionen Dollar, hauptsächlich im Zusammenhang mit erneuerbaren Energien.

Die Aktionäre sollen eine Quartalsdividende von 0,37 Dollar bekommen. Zudem will der Konzern dieses Jahr eigene Aktien für bis zu 5 Milliarden Dollar zurückkaufen.

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