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ELEKTROFAHRZEUGE:
Entega knüpft Ladesäulennetz in Südhessen
Der Darmstädter Energieversorger Entega baut mit Unterstützung des Landes Hessen in diesem Jahr 100 Schellladesäulen für Elektroautos in Südhessen auf.
 
Ein Netz von öffentlichen Ladesäulen ist nötig, um die Elektromobilität in Fahrt zu bringen – doch ihr Betrieb ist derzeit für einen Energieversorger noch nicht wirtschaftlich. Das Land Hessen unterstützt deshalb den Energiedienstleister Entega beim Bau von 100 Ladesäulen in südhessischen Kommunen.

Wie das Unternehmen am 17. Februar mitteilte, sollen dabei Wechselstrom-Schnellladesäulen mit zwei Ladepunkten und einer Leistung von je 22 kW zum Einsatz kommen. Jede davon kostet etwa 4 000 Euro, dazu kommen nach Kalkulation der Entega etwa 7 000 Euro für die Anbindung an das Netz. Bei rund 11 000 Euro pro Ladesäule fallen also hochgerechnet 1,1 Mio. Euro Gesamtkosten an.

Das Land hat dem Darmstädter Energieversorger zugesagt, 40 Prozent der Investitionskosten zu tragen. Von den Kommunen erwartet Entega ein Beteiligung von etwa 2 500 Euro pro Säule. Den Rest der Gesamtinvestition will das Unternehmen selbst tragen und die Säulen dann auch betreiben. Eine Inanspruchnahme von Mitteln aus dem Bundesprogramm Ladeinfrastruktur, das nach der jüngsten Freigabe durch die EU-Kommission zum 1. März anlaufen soll, sei nicht vorgesehen, sagte ein Entega-Sprecher zu E&M.

Autofahrer können ihre Fahrzeuge an den neuen Ladesäulen mit der Entega-Ladekarte „auftanken“, aber auch mit vielen anderen gängigen Ladekarten. Für die Ortung, Fernüberwachung und Abrechnung werden die Ladesäulen mit einem Modem ausgestattet. Damit sind sie in allen wichtigen europäischen E-Mobilitätsplattformen (zum Beispiel E-Clearing.net) per App oder per Internet auffindbar.

Die Entega hat bislang 39 Ladesäulen errichtet, die sie zum Teil selbst betreibt oder in einem Contracting-Verhältnis für andere Eigentümer betreut.
 

Peter Focht
Redakteur
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Freitag, 17.02.2017, 17:35 Uhr

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