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UMFRAGE:
Energiewende muss bezahlbar bleiben
Im Auftrag von „Zukunft Erdgas“ hat Forsa bei Bürgern nachgefragt, welcher Energieträger die beste Ergänzung zu den Erneuerbaren darstellt und was ihnen bei der Versorgung wichtig ist.
 
Eine der gestellten Fragen war, welchen Energieträger sie als beste Ergänzung zu den erneuerbaren Energien ansehen. Über die Hälfte der Befragten (54 %) betrachtet demnach Erdgas als den besten Partner von Sonnen- und Windenergie, teilte das Branchennetzwerk Zukunft Erdgas am 13. Juni mit. Als weitere Energieträger wurden Holz (22 %), Öl (20 %), Kernenergie (17 %) sowie Kohle (14 %) genannt.

Mehr als die Hälfte gehen außerdem von einem steigenden Erdgasbedarf aus. 19 % gaben laut den Umfrageergebnissen hingegen an, dass der Bedarf an Erdgas künftig sinken wird.

Weiter wurde gefragt, was sie als Bürger hinsichtlich der Energieversorgung als wichtig erachten. Für 67 % steht die Bezahlbarkeit an erster Stelle. Darüber hinaus legen die Deutschen Wert darauf, dass die Versorgung sicher verfügbar (59 %) ist sowie umweltschonend (49 %).

Die Zuversicht der Bundesbürger in ein reibungsloses Gelingen der Energiewende hat im Verlauf der vergangenen zwei Jahre abgenommen, so Forsa weiter. Über alle Altersgruppen hinweg glaubt nur jeder Dritte, dass die Energiewende ohne Komplikationen verlaufen wird. 62 % der Befragten befürchten Engpässe, Störungen und Ausfälle in der Versorgung. Vor allem bei der jüngeren Generation (18- bis 29-Jährige) bestehen deutliche Zweifel, was die Zuverlässigkeit und Stabilität der Energieversorgung betrifft (66 %).

Befragt hat das Markt- und Meinungsforschungsinstitut Forsa in einer repräsentativen Umfrage mehr als 1 000 Bürger im Mai 2018.
 

Heidi Roider
Redakteurin und Chefin vom Dienst
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Mittwoch, 13.06.2018, 11:19 Uhr

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