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Energie & Management > Windkraft Onshore - EnBW zieht sich aus Schweden zurück
Quelle: Shutterstock / Blue Planet Studio
Windkraft Onshore

EnBW zieht sich aus Schweden zurück

Die EnBW verkauft ihre schwedischen Wind- und Solaraktivitäten an Eurowind Energy. Das Unternehmen will seine Investitionen stärker auf Deutschland konzentrieren.
Die EnBW Energie Baden-Württemberg AG mit Hauptsitz in Karlsruhe verkauft ihre schwedischen Wind- und Solaraktivitäten an die Eurowind Energy A/S. Das dänische Unternehmen mit Sitz in Hobro entwickelt, baut und betreibt Anlagen für erneuerbare Energien. Wie die EnBW mitteilte, haben beide Unternehmen eine entsprechende Vereinbarung unterzeichnet.

Die Transaktion umfasst nach Angaben der EnBW vor allem Onshore-Windparks mit einer installierten Leistung von rund 120 MW sowie eine Projektentwicklungs-Pipeline für Wind- und Solarprojekte in Schweden. Mit dem Verkauf der EnBW Sverige AB beendet das Unternehmen seine Aktivitäten bei der Entwicklung und dem Betrieb von Wind- und Solarprojekten in den nordischen Märkten. Bereits Anfang des Jahres hatte die EnBW ihre dänischen Wind- und Solaraktivitäten ebenfalls an Eurowind Energy verkauft.

Fokus auf den deutschen Kernmarkt

Laut EnBW dient der Verkauf der strategischen Fokussierung auf die Kernmärkte. Das Unternehmen wolle seine personellen und finanziellen Ressourcen künftig stärker auf die Transformation der Energieinfrastruktur in Deutschland konzentrieren. Dadurch entstehe zusätzlicher Spielraum für den Ausbau erneuerbarer Erzeugungskapazitäten sowie der Strom-, Gas- und Wasserstoffnetze.

Der Abschluss der Transaktion steht noch unter dem Vorbehalt der üblichen behördlichen Genehmigungen. Die Unternehmen rechnen nach Angaben der EnBW mit einem Vollzug im dritten Quartal 2026. Über den Kaufpreis und weitere finanzielle Einzelheiten vereinbarten beide Seiten Stillschweigen.

Investitionen in erneuerbare Energien

Die EnBW bezeichnet den Verkauf als Teil ihrer langfristigen Unternehmensstrategie. Das Unternehmen konzentriere sich im Rahmen seines Investitionsprogramms auf den Ausbau erneuerbarer Energien sowie der Energie- und Netzinfrastruktur in Deutschland.

Bis 2030 will die EnBW nach eigenen Angaben bis zu 50 Milliarden Euro investieren. Rund 85 Prozent der Investitionen sollen in Deutschland erfolgen. Gleichzeitig plant das Unternehmen, den Anteil erneuerbarer Energien an seinem Erzeugungsportfolio bis 2030 auf rund 80 Prozent zu steigern.

Mit der stärkeren Ausrichtung auf den Ausbau von Strom-, Gas- und Wasserstoffnetzen sowie erneuerbaren Energien verfolge die EnBW das Ziel, ihre unternehmenseigenen Treibhausgasemissionen bis 2040 auf Netto-Null zu senken. (sh)

Montag, 13.07.2026, 14:38 Uhr
Susanne Harmsen
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Quelle: Shutterstock / Blue Planet Studio
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EnBW zieht sich aus Schweden zurück
Die EnBW verkauft ihre schwedischen Wind- und Solaraktivitäten an Eurowind Energy. Das Unternehmen will seine Investitionen stärker auf Deutschland konzentrieren.
Die EnBW Energie Baden-Württemberg AG mit Hauptsitz in Karlsruhe verkauft ihre schwedischen Wind- und Solaraktivitäten an die Eurowind Energy A/S. Das dänische Unternehmen mit Sitz in Hobro entwickelt, baut und betreibt Anlagen für erneuerbare Energien. Wie die EnBW mitteilte, haben beide Unternehmen eine entsprechende Vereinbarung unterzeichnet.

Die Transaktion umfasst nach Angaben der EnBW vor allem Onshore-Windparks mit einer installierten Leistung von rund 120 MW sowie eine Projektentwicklungs-Pipeline für Wind- und Solarprojekte in Schweden. Mit dem Verkauf der EnBW Sverige AB beendet das Unternehmen seine Aktivitäten bei der Entwicklung und dem Betrieb von Wind- und Solarprojekten in den nordischen Märkten. Bereits Anfang des Jahres hatte die EnBW ihre dänischen Wind- und Solaraktivitäten ebenfalls an Eurowind Energy verkauft.

Fokus auf den deutschen Kernmarkt

Laut EnBW dient der Verkauf der strategischen Fokussierung auf die Kernmärkte. Das Unternehmen wolle seine personellen und finanziellen Ressourcen künftig stärker auf die Transformation der Energieinfrastruktur in Deutschland konzentrieren. Dadurch entstehe zusätzlicher Spielraum für den Ausbau erneuerbarer Erzeugungskapazitäten sowie der Strom-, Gas- und Wasserstoffnetze.

Der Abschluss der Transaktion steht noch unter dem Vorbehalt der üblichen behördlichen Genehmigungen. Die Unternehmen rechnen nach Angaben der EnBW mit einem Vollzug im dritten Quartal 2026. Über den Kaufpreis und weitere finanzielle Einzelheiten vereinbarten beide Seiten Stillschweigen.

Investitionen in erneuerbare Energien

Die EnBW bezeichnet den Verkauf als Teil ihrer langfristigen Unternehmensstrategie. Das Unternehmen konzentriere sich im Rahmen seines Investitionsprogramms auf den Ausbau erneuerbarer Energien sowie der Energie- und Netzinfrastruktur in Deutschland.

Bis 2030 will die EnBW nach eigenen Angaben bis zu 50 Milliarden Euro investieren. Rund 85 Prozent der Investitionen sollen in Deutschland erfolgen. Gleichzeitig plant das Unternehmen, den Anteil erneuerbarer Energien an seinem Erzeugungsportfolio bis 2030 auf rund 80 Prozent zu steigern.

Mit der stärkeren Ausrichtung auf den Ausbau von Strom-, Gas- und Wasserstoffnetzen sowie erneuerbaren Energien verfolge die EnBW das Ziel, ihre unternehmenseigenen Treibhausgasemissionen bis 2040 auf Netto-Null zu senken. (sh)

Montag, 13.07.2026, 14:38 Uhr
Susanne Harmsen

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