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EnBW baut 500 Stellen ab
Bei der Energie Baden-Württemberg AG (EnBW) werden 500 Stellen abgebaut. Der Konzern hat sich mit den Arbeitnehmervertretern kürzlich geeinigt, sagte eine Sprecherin am 22. April auf Anfrage zu E&M Powernews.
 
Die 500 Stellen bei dem Karlsruher Konzern sollen bis Ende 2018 nach und nach wegfallen. Der Abbau erfolge sozialverträglich, auf betriebsbedingte Kündigungen könne verzichtet werden, sagte die Sprecherin weiter. Die Stellen sollen hauptsächlich über Altersteilzeit eingespart werden. 300 Stellen sollen nach Informationen der EnBW im Bereich der konventionellen Erzeugung wegfallen, die restlichen 200 Jobs in Abteilungen, die aufgrund dessen nicht mehr benötigt werden, wie etwa im Controlling oder im Rechnungswesen.

Der Karlsruher Konzern hatte bereits im Herbst vergangenen Jahres einen Stellenabbau angekündigt. Bei der Vorstellung der Konzern-Bilanz im März 2015 hatte EnBW-Vorstandschef Frank Mastiaux als Abbau-Ziel 500 Stellen vorgegeben. Nach einem Überschuss von 51 Mio. Euro im Vorjahr hat die EnBW im Geschäftsjahr 2014 einen Konzernfehlbetrag von 450,7 Mio. Euro verbucht. Der Konzernfehlbetrag sei auf Wertberichtigungen auf den Kraftwerkspark sowie erhöhte Drohverlustrückstellungen für nicht mehr kostendeckende Strombezugsverträge zurückzuführen.

Die Gesamtzahl der Mitarbeiter werde sich aber trotzdem nur geringfügig ändern, teilte der Konzern bereits im Oktober vergangenen Jahres auf Nachfrage von E&M Powernews mit. Der Grund sei, dass die EnBW auch Geschäftsfelder habe, in den sich das Unternehmen personell verstärken will. Dazu gehören etwa die regenerative Stromerzeugung sowie das Netzgeschäft.
 

Heidi Roider
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Mittwoch, 22.04.2015, 10:56 Uhr

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