• Gas: Kältegefahr gebannt?
  • Strom: Schwache Erneuerbare festigen Preise
  • EEX Group weiter Nummer 1 im weltweiten Stromhandel
  • First Utility wird zu Shell Privat Energie
  • "reFuels" untersucht Alternativen zu fossilen Kraftstoffen
  • Neue Technik soll Ladeprozess beschleunigen
  • Steigende Gasimporte in Deutschland
  • Herkunftsnachweis für grünen Wasserstoff wird erprobt
  • Enercon spürt die Flaute
  • Hitachi legt britische Atomprojekte auf Eis
Bild: electriceye / Fotolia
ELEKTROFAHRZEUGE:
Elektrische Straße in Schweden
Auf einer zwei Kilometer langen Teststrecke in Schweden werden Elektro-Lkw während der Fahrt geladen.  
 
Beim Thema Elektromobilität ist noch immer die Reichweite der Fahrzeugmodelle einer der größten Unterschiede im Vergleich zu solchen mit Verbrennungsmotor. Zudem wird für die Wiederaufladung der Batterie viel Zeit benötigt.

Eine Idee aus Schweden könnte Abhilfe schaffen. In der Nähe von Stockholm wurde nun eine Straße auf einer Länge von zwei Kilometer mit einem System ausgestattet, um batterieelektrisch angetriebene Lkw während der Fahrt aufzuladen. Dabei kommt nicht das Prinzip der Induktion zum Einsatz sondern ein mechanischer Arm. Er dockt von unten an das Fahrzeug an und lädt die Batterie während der Fahrt. Die Kontakte liegen fünf bis sechs Zentimeter unter der Straße. Am Ende der Ladestrecke erfolgt die Trennung des Arms vom Fahrzeug automatisch. 

Das Vorgehen, Fahrzeuge per Schleifkontakt zu laden sei günstiger als per Induktion. Die Elektrifizierung pro Kilometer koste Medienberichten zufolge 1 Mio. Euro. Hinter dem Projekt steckt das Unternehmen E-Road Arlanda. Unterstützt wird das Vorhaben auch durch die schwedische Regierung. Sie sieht es als womöglich hilfreiches Mittel an, die CO2-Emmissionen im Land insgesamt zu senken. 
 

Jonas Rosenberger
Redakteur
+49 8152 9311-18
eMail
facebook
© 2019 Energie & Management GmbH
Freitag, 11.05.2018, 12:33 Uhr

Mehr zum Thema