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Enerige & Management > Baden-Württemberg - Der Südwesten will Erdwärme voranbringen
Bild: Martina Berg, Fotolia.com
BADEN-WÜRTTEMBERG:
Der Südwesten will Erdwärme voranbringen
Baden-Württemberg hat angekündigt, die Geothermie im Bundesland besser zu fördern. Der Ministerrat spricht sich ausdrücklich für deren Nutzung aus.
 
Die Landesregierung bekräftigt die Rolle der tiefen Geothermie als wichtigen Baustein der Energiewende für eine nachhaltige Wärme- und Stromerzeugung. Sie will daher die Rahmenbedingungen für den wirtschaftlichen Einsatz der tiefen Geothermie verbessern. Das hat das Kabinett in seiner Sitzung am 24. März beschlossen.

„Die tiefe Geothermie kann einen wichtigen Beitrag zur Energiewende leisten“, sagte Umweltminister Franz Untersteller (Grüne) in Stuttgart. „Allerdings spielt sie bislang bei der Wärme- und Stromversorgung hierzulande nur eine untergeordnete Rolle. Dabei gibt es in Baden-Württemberg sehr gute Potenziale. Mit dem gestrigen Beschluss spricht sich der Ministerrat für deren Nutzung aus.“ Der Ausbau der tiefen Geothermie sei für die Erreichung der baden-württembergischen Klimaschutzziele wichtig, so der Minister.

Um diese Energieform voranzubringen, sollen nun zuerst verschiedene Maßnahmen in der „Road-Map Tiefe Geothermie“ verankert werden. Der Fokus sei vor allem darauf gerichtet, die Öffentlichkeit über Chancen und Risiken der tiefen Geothermie zu informieren und möglichen Vorbehalten der Bevölkerung zu begegnen, erläuterte Untersteller. „Darüber hinaus geht es darum, die technischen und wirtschaftlichen Potenziale für profitable Projekte zu untersuchen, Erschließungskonzepte zu entwickeln und Netzwerke für die Umsetzung von Projektideen zu knüpfen.“

Zur Entwicklung und Erprobung eigenständiger Maßnahmen durch das Landesforschungszentrums Geothermie (LFZG) hat das Umweltministerium einen entsprechenden Forschungsantrag bewilligt. Das LFZG hat seinen Sitz am Karlsruher Institut für Technologie (KIT).
 

Heidi Roider
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