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Energie & Management > Bilanz - Danske Commodities spricht von solidem Ergebnis
Quelle: Fotolia / Minerva Studio
Bilanz

Danske Commodities spricht von solidem Ergebnis

Der auch in Deutschland tätige Energiehändler Danske Commodities hat Zahlen für das Geschäftsjahr 2025 vorgelegt.
Das dänische Unternehmen mit Sitz in Aarhus hat ein Ergebnis vor Steuern von 88 Millionen Euro ausgewiesen. Der Umsatz lag nach Angaben von Danske Commodities bei 20 Milliarden Euro, was für ein auf Energiehandel spezialisiertes Unternehmen nicht ungewöhnlich ist. Die Eigenkapitalquote lag bei 66 Prozent.

Das Marktumfeld war im vergangenen Jahr „durch eine geringe Volatilität gekennzeichnet“, heißt es weiter. Weder prognostizierte Hitzewellen noch längere Phasen mit extremen Einspeisesituationen bei Wind- und Solarenergie hätten zu stärkeren Preisschwankungen geführt. Gas- und Strompreise blieben über weite Strecken stabil.

Vor diesem Hintergrund stützten insbesondere der Stromhandel sowie das Asset Management das Ergebnis. Danske Commodities baute sein Portfolio weiter aus und erreichte mit 16 GW das bislang größte Volumen an vertraglich gebundenen erneuerbaren Energien und flexiblen Strom-Assets.

CEO Jakob Sorensen: „Trotz der geringen Volatilität der Märkte verzeichneten wir eine starke Performance. Der wachsende Anteil erneuerbarer Energien schuf die Grundlage für eine zunehmende kurzfristige Volatilität im Strommarkt, die positive Ergebnisbeiträge lieferte.“

Marktsituation 2026 eine ganz andere

Seit Jahresbeginn 2026 hat sich die Marktsituation jedoch erheblich verändert. Steigende Volatilität sowie Unsicherheiten auf den Gasmärkten infolge geopolitischer Entwicklungen hätten bereits Einfluss auf das Geschäft genommen. Sorensen sagte dazu: „Die jüngsten geopolitischen Ereignisse haben zu deutlichen Verschiebungen auf den Energiemärkten geführt. Danske Commodities ist es gelungen, sich schnell anzupassen und durch grenzüberschreitenden Handel zur Balance von Angebot und Nachfrage beizutragen.“

Das Unternehmen sieht sich selbst als großen Akteur im europäischen Stromhandel und ist nach eigenen Angaben auf mehr als 40 Märkten aktiv mit Schwerpunkt auf kurzfristigem Handel und Optimierung von Energieportfolios. Die Strategie zielt darauf ab, Angebot und Nachfrage über verschiedene Märkte hinweg auszugleichen und Flexibilität bereitzustellen. Seit 2019 gehört das Unternehmen zum norwegischen Energiekonzern Equinor und beschäftigt mehr als 600 Mitarbeiter.

In Deutschland ist Danske Commodities unter anderem im Strom- und Gashandel tätig und bietet Dienstleistungen für Großhandels- und Industriekunden sowie Betreiber von erneuerbaren Anlagen an. Dazu zählen die Direktvermarktung von Strom sowie die Optimierung von Produktions- und Speicheranlagen. Nach Unternehmensangaben verwaltet Danske Commodities in Deutschland mehr als 6 GW erneuerbare Energien.

Donnerstag, 16.04.2026, 14:50 Uhr
Stefan Sagmeister
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Danske Commodities spricht von solidem Ergebnis
Der auch in Deutschland tätige Energiehändler Danske Commodities hat Zahlen für das Geschäftsjahr 2025 vorgelegt.
Das dänische Unternehmen mit Sitz in Aarhus hat ein Ergebnis vor Steuern von 88 Millionen Euro ausgewiesen. Der Umsatz lag nach Angaben von Danske Commodities bei 20 Milliarden Euro, was für ein auf Energiehandel spezialisiertes Unternehmen nicht ungewöhnlich ist. Die Eigenkapitalquote lag bei 66 Prozent.

Das Marktumfeld war im vergangenen Jahr „durch eine geringe Volatilität gekennzeichnet“, heißt es weiter. Weder prognostizierte Hitzewellen noch längere Phasen mit extremen Einspeisesituationen bei Wind- und Solarenergie hätten zu stärkeren Preisschwankungen geführt. Gas- und Strompreise blieben über weite Strecken stabil.

Vor diesem Hintergrund stützten insbesondere der Stromhandel sowie das Asset Management das Ergebnis. Danske Commodities baute sein Portfolio weiter aus und erreichte mit 16 GW das bislang größte Volumen an vertraglich gebundenen erneuerbaren Energien und flexiblen Strom-Assets.

CEO Jakob Sorensen: „Trotz der geringen Volatilität der Märkte verzeichneten wir eine starke Performance. Der wachsende Anteil erneuerbarer Energien schuf die Grundlage für eine zunehmende kurzfristige Volatilität im Strommarkt, die positive Ergebnisbeiträge lieferte.“

Marktsituation 2026 eine ganz andere

Seit Jahresbeginn 2026 hat sich die Marktsituation jedoch erheblich verändert. Steigende Volatilität sowie Unsicherheiten auf den Gasmärkten infolge geopolitischer Entwicklungen hätten bereits Einfluss auf das Geschäft genommen. Sorensen sagte dazu: „Die jüngsten geopolitischen Ereignisse haben zu deutlichen Verschiebungen auf den Energiemärkten geführt. Danske Commodities ist es gelungen, sich schnell anzupassen und durch grenzüberschreitenden Handel zur Balance von Angebot und Nachfrage beizutragen.“

Das Unternehmen sieht sich selbst als großen Akteur im europäischen Stromhandel und ist nach eigenen Angaben auf mehr als 40 Märkten aktiv mit Schwerpunkt auf kurzfristigem Handel und Optimierung von Energieportfolios. Die Strategie zielt darauf ab, Angebot und Nachfrage über verschiedene Märkte hinweg auszugleichen und Flexibilität bereitzustellen. Seit 2019 gehört das Unternehmen zum norwegischen Energiekonzern Equinor und beschäftigt mehr als 600 Mitarbeiter.

In Deutschland ist Danske Commodities unter anderem im Strom- und Gashandel tätig und bietet Dienstleistungen für Großhandels- und Industriekunden sowie Betreiber von erneuerbaren Anlagen an. Dazu zählen die Direktvermarktung von Strom sowie die Optimierung von Produktions- und Speicheranlagen. Nach Unternehmensangaben verwaltet Danske Commodities in Deutschland mehr als 6 GW erneuerbare Energien.

Donnerstag, 16.04.2026, 14:50 Uhr
Stefan Sagmeister

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