• Vermiedene Treibhausgas-Emissionen durch erneuerbare Energien
  • Zusammenfassung der deutschen Tagesmeldungen vom 06. April
  • Strom: Kalenderjahr legt überproportional zu
  • Gas: Preisniveau weiter niedrig
  • Maik Render neues N-Ergie-Vorstandsmitglied
  • Wie kommunizieren in der Krise?
  • EEX übernimmt Softwareunternehmen
  • Wuppertal setzt auf Wasserstoffbusse
  • Fünf Aufsichtsräte verlassen Uniper
  • Verlässliche Daten zum Speichermarkt
Enerige & Management > Energiewirtschaft - Corona-Krise und Energiebranche: Aktuelle News
Bild: Coronavirus-Bild_Pixabay
ENERGIEWIRTSCHAFT:
Corona-Krise und Energiebranche: Aktuelle News
Die Corona-Krise hat auch vielfältige Auswirkungen auf die Energiebranche als Kritische Infrastruktur. Im Folgenden finden Sie ständig aktualisierte Informationen dazu: 
 

Keine Aktualisierung des Tickers mehr:
Liebe Leserinnen und Leser. Die E&M-Redaktion aktualisiert den Corona-Ticker nicht mehr. Sie finden ab sofort meldenswerte Informationen zur Corona-Krise in unserem Online-Portal "Powernews". Sollten Sie keinen Zugang dazu haben, dann testen Sie uns: Hier der Link für ein kostenloses Testabo.  

03. April, 14:49: Revision des AKW Grohnde in üblicher Form untersagt
Die niedersächsische Landesregierung hat die bevorstehende Revision des Atomkraftwerks Grohnde in der bisherigen Form untersagt, berichtet die Nachrichtenagentur dpa. Statt wie sonst rund 1000 Fachkräfte zusätzlich zu 500 Mitarbeitern für die Revision einzusetzen, sollten es in den ersten zwei Wochen aus Infektionsschutzgründen nur 100 Leute zusätzlich sein, sagte Umweltminister Olaf Lies (SPD). In den Folgewochen sollten höchstens 250 Leute eingesetzt werden, der Zeitraum der Revision werde von zwei auf sechs Wochen gestreckt. Nach Angaben von Gesundheitsministerin Carola Reimann (SPD) würden sonst im Infektionsfall umliegende Klinikkapazitäten nicht reichen.

03. April, 14:49: Biomasseverband verlang Förderpaket
Ein Hilfspaket, in dem etwa die Geltungsdauer des Biomasse-Grundsatzgesetzes verlängert werden soll, fordert der österreichische Biomasseverband. Die Details sind jedoch offen, berichtet unser Korrespondent Klaus Fischer   (Abo erforderlich).

03. April, 12:53: MVV schafft Online-Plattform für regionale Produkte
Das Mannheimer Energieunternehmen MVV stellt in Partnerschaft mit der Zeitung Mannheimer Morgen und dem Rhein-Neckar-Fernsehen mit der neuen Facebook-Gruppe „Verliebt in Mannheim – gemeinsam stark   “ Selbständigen und kleinen Unternehmen in Mannheim und der Region eine Plattform bereit, auf der sie kostenlos ihre Produkte und Dienstleistungen auch in Krisenzeiten anbieten können. Kunden wiederum können sich in der Gruppe über aktuelle regionale Angebote informieren. Falls die Gewerbetreibenden keinen eigenen Facebook-Account besitzen, können sie sich über die E-Mail-Adresse verliebt-in-ma@mvv.de    an MVV wenden. Das Energieunternehmen übernimmt dann die Veröffentlichung des Angebots in der Gruppe. 

03. April, 11:29: Enercity verlegt Jazzfest auf Herbst
Das Jazzfestival Enercity Swinging Hannover findet erstmals nicht am Himmelfahrtstag auf dem Trammplatz am Neuen Rathaus statt. Das beliebte Open-Air-Festival vom Jazz Club Hannover und von Enercity wird auf Sonntag, 20. September 2020, verlegt. Seit über 50 Jahren lockt Deutschlands größtes Open-Air-Jazzfestival traditionell zu Himmelfahrt zehntausende Menschen vor die beeindruckende Kulisse des Neuen Rathauses, um dort die Größen des Jazz live zu erleben. Bereits seit 15 Jahren ist der regionale Energieversorger Enercity   der Hauptsponsor dieser Veranstaltung.

03. April, 11:29: IG BCE erzielt Einigung 
Die Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie (IG BCE) und der Bundesarbeitgeberverband Glas und Solar (BAGV GLAS + SOLAR) haben sich auf eine Vereinbarung zur Bewältigung der Corona-Pandemie geeinigt. Kernpunkt der Einigung ist eine Erhöhung des Kurzarbeitergeldes für die rund 50.000 Beschäftigten der Branche auf 80 Prozent des bisherigen Nettoentgelts.

03. April, 09:25: BSI warnt vor Corona-Cyberangriffen
Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) warnt von Betrugsversuchen bei Unternehmen im Zusammenhang mit der Corona-Kurzarbeiterregelung: Angreifer versenden demnach aktuell gefälschte E-Mails im Namen der Bundesagentur für Arbeit, in denen sie Unternehmen zur Übermittlung sensibler Daten an die Adresse kurzarbeitergeld[@]arbeitsagentur-service[.]de auffordern. Dieser Aufforderung solle man auf keinen Fall nachkommen. Allgemein beobachtet das BSI eine Zunahme von Cyber-Angriffen mit Bezug zum Corona-Virus   auf Unternehmen und Bürger.

02. April, 15:15: Stromverbrauch in Deutschland sinkt spürbar
Die Coronakrise wirkt sich mittlerweile auch spürbar auf den Stromverbrauch in Deutschland aus. Während anfangs nur moderate Rückgänge sichtbar wurden, sank der Stromverbrauch in den vergangenen rund zwei Wochen deutlich, teilte der BDEW mit   : In der vergangenen Woche (KW 13) lag der Stromverbrauch um 7,4 Prozent niedriger als in der ersten Märzwoche (KW 10). Betrachtet man die ersten drei Tage der laufenden Woche (KW 14) beträgt der Rückgang gegenüber der KW 10 sogar 8,7 Prozent.

02. April, 14:18: Nachhaltigkeitsrat sagt Veranstaltung ab
Der Rat für Nachhaltige Entwicklung   (RNE) hat sich dazu entschlossen, die geplante Präsenzveranstaltung der 20. Jahreskonferenz des RNE abzusagen. Dennoch bitte man interessierte Personen, sich den Termin am 15.06.2020 frei zu halten: "Wir arbeiten an einem interessanten Programm für eine virtuelle Alternative", teilten die Veranstalter mit. Der Rat für Nachhaltige Entwicklung wurde erstmals im April 2001 von der Bundesregierung berufen, ihm gehören 15 Personen des öffentlichen Lebens an. Zu seinen Aufgaben gehört die Entwicklung von Beiträgen für die Umsetzung der Deutschen Nachhaltigkeitsstrategie.

02. April, 13:16: Workout für Energie-Kunden
Die Wien Energie sorgt sich angesichts der Corona-Ausgangsbeschränkungen um die Fitness ihrer Kunden und bietet daher per Video ein Workout mit dem SK Rapid Wien-Kapitän Stefan Schwab   an.

02. April, 12:19: "AKW bis Ende der Krise abschalten"
Die niedersächsischen Atomkraftwerke Grohnde und Emsland sollten bis zum Ende der Corona-Krise abgeschaltet werden, fodert die Bundestagsabgeordnete Sylvia Kotting-Uhl (Grüne). "Die deutschen Atomkraftwerke sind unter den gegebenen Umständen weniger denn je systemrelevant", schrieb die Vorsitzende des Umweltausschusses im Bundestag an Umweltministerin Svenja Schulze (SPD).

02. April, 12:15: AGFW beantwortet Rechtsfragen
Der Fernwärme-Verband AGFW hat in seinem Newsletter die neuesten rechtlichen Fragen zur Corona-Krise, insbesondere zur sogenannten Leistungsverweigerung, zusammengestellt. Mehr dazu auf Energie & Management   (Abo erforderlich).

02. April, 09:37: OMV spendet Tankkarten für Corona-Helfer
Der österreichische Energiekonzern OMV spendet zur Unterstützung in der Corona-Krise 1 Mio. Euro in Form von OMV-Tankkarten – jeweils 500.000 Euro gehen an das Österreichische Rote Kreuz und die Caritas Österreich, teilte das Unternehmen mit   . Diese Organisationen seien aktuell sehr gefordert, da sie neben ihren regulären Aufgaben mit zusätzlichen Herausforderungen im Rahmen der Corona-Bewältigung konfrontiert sind, so die OMV.

02. April, 09:31: "Lübben hat Herz" bündelt Hilfsangebote
Auf Initiative der Stadt- und Überlandwerke
GmbH Lübben  
hat die Spreewald-Gemeinde unter dem Titel "Lübben hat Herz   " eine Website mit einer Vielzahl von Hilfsangeboten gestartet. Die Palette reicht von Einkaufs und Fahrdiensten bis hin zur IT-Hilfe für das Home Office.

02. April, 09:20: Richtige Kommunikation in der Krise
In eigener Sache: Wie kommuniziert man richtig in Krisenzeiten? Energie & Management veranstaltet zusammen mit der PR-Agentur Trurnit am 8.4. ein kostenloses Webinar zum Thema „Krisenkommunikation in Zeiten von Corona“. Hier kann man sich anmelden   .

02. April, 08:29: Engie streicht Dividende
Der französische Energiekonzern Engie hat angesichts der Corona-Pandemie beschlossen, seine für 2019 geplante Dividendenausschüttung von 0,80 Euro pro Aktie zu streichen, teilte das Unternehmen mit   . Auch der geplante Ausblick für das Wirtschaftsjahr 2020 wurde aufgrund der bestehenden Unsicherheiten zurückgezogen. 

02. April, 08:29: UN-Klimakonferenz auf 2021 verschoben 
Die nächste UN-Klimakonferenz wird wegen der Coronavirus-Pandemie in das kommende Jahr verschoben. Das teilte die britische Regierung am Mittwochabend mit. Die Konferenz sollte eigentlich im November im schottischen Glasgow stattfinden. Nun soll sie 2021 dort abgehalten werden - das genaue Datum stehe aber noch nicht fest.

01. April, 16:00: Zeitraum für Marktraumumstellung wird ausgeweitet
Die in Deutschland seit 2014 laufende Marktraumumstellung von L- auf H-Gas kann wegen der Corona-Krise zeitlich gestreckt werden, teilten das Bundeswirtschaftsministerium und die Bundesnetzagentur mit. Die in Haushalten und Gewerbebetrieben erforderlichen Anpassungsarbeiten seien aufgrund der derzeitigen Einschränkungen des täglichen Lebens immer schwieriger durchzuführen. "Aus Sicht des Bundes ist der von vielen betroffenen Unternehmen geäußerte Wunsch, den Prozess an die aktuelle Lage anzupassen, nachvollziehbar, heißt es in einer Mitteilung der Bundesnetzagentur   . Die gesetzliche Verantwortung für die Marktraumumstellung liege bei den Netzbetreibern: "Sie entscheiden, ob eine Verschiebung der Umstellmaßnahmen angezeigt ist."

01. April, 15:30: Schneller Erfolg auf der Jena Crowd
Großer Erfolg für ein Projekt der Initiative Innenstadt auf der Jena Crowd   der Stadwerke Jena. Für die „paradiesische Nasen-Mund-Maske“ (Foto unten) kamen innerhalb von fünf Tagen bereits über 12.000 Euro zusammen. Das Finanzierungsziel liegt damit aktuell bei über 120 Prozent (Stand 1. April 2020). Noch bis zum 10. April kann das Projekt unterstützt werden. „Das zeigt, wie gut die Plattform funktioniert, um schnell und einfach viele Unterstützer zu finden“, sagt Thomas Dirkes, Geschäftsführer der Stadtwerke Jena.

Foto: Piconique Malte Schumacher


01. April, 15:15: Schneider Electric hilft bei Produktion von Beatmungsgeräten
Der Energietechnik-Konzern Schneider Electric   beteiligt sich in Frankreich an einer Task Force, die sich die Produktion von 10.000 Beatmungsgeräten für Corona-Patienten bis Mitte Mai zum Ziel gesetzt hat. Schneider Electric liefert Komponenten und Systeme für die Rekonfiguration der Produktionslinien bei Air Liquide. Darüber hinaus haben sich 100 Mitarbeiter von Schneider Electric freiwillig als qualifizierte Anlagenbediener gemeldet und werden die nächsten sechs Wochen im Air-Liquide-Werk in Antony (südlich von Paris) arbeiten.

01. April, 14:18: Negative Preise durch Corona?
Die aktuell deutlich gesunkene Stromnachfrage in Deutschland sorgt nicht nur für sinkende Strompreise an Spot- und Terminmärkten, sondern dürfte kurz- und mittelfristig auch zu einer steigenden Anzahl negativer Strompreise führen; dies bedeutet Erlöseinbußen auch für geförderte erneuerbare Energien. Diese Erwartung leitet das energiewirtschaftliche Beratungshaus Enervis   aus seinen aktuellen Strommarktmodellierungen ab, welche die Effekte der Corona-Krise auf Strompreise und Marktwerte erneuerbarer Energien analysieren.

01. April, 11:19: Corona-Krise macht Wettervorhersagen unsicherer
Weil der Flugverkehr wegen der Corona-Krise weitgehend eingestellt ist, werden Wettervorhersagen und Klimabeobachtungen schwieriger, berichtet die Nachrichtenagentur dpa. Für die Wettermodelle fehlen Daten, die normalerweise von Sensoren an Flugzeugen stammen. "Wenn noch weniger Wetterdaten von Flugzeugen geliefert werden und dies über einen längeren Zeitraum, dürfte die Zuverlässigkeit von Wettervorhersagen abnehmen", sagte Lars Peter Riishojgaard, Fachgruppenleiter bei der Weltwetterorganisation (WMO), am Mittwoch in Genf. Die WMO berichtet für Europa im März von einem dramatischen Einbruch von mehr als 700 000 auf wenige Tausend Wetterdaten pro Tag.


01. April, 11:19: UnternehmensGrün fordert Transformationsfonds
Der Bundesverband der grünen Wirtschaft "UnternehmensGrün" schlägt ein Maßnahmenpaket vor, um den Neustart der Wirtschaft nach Corona mit sozialen Aspekten und Umwelt- und Klimaschutz zu verbinden. „Klimaschutz und Corona lassen sich nicht gegeneinander aufrechnen - auch ökonomisch macht Klimaschutz Sinn“, so Unternehmensgrün-Vorstand Jan-Karsten Meier. Der Verband   fordert in einem Vierpunkte-Plan den Aufbau eines Transformationsfonds, der Investitionen in Klimaschutz ermöglicht wie etwa energetische Gebäudesanierung, Öffentliche Investitionen in Schienen -und Netzinfrastruktur, Sonderabschreibungsmöglichkeiten für Klimaschutz-, Energieeffizienz- und Digitalisierungsmaßnahmen, sowie die Abschaffung des Solardeckels und eine Ausbau der Windkraft an Land.

01. April, 10:52: Energieparkentwickler stellt trotz Coronakrise weiter ein
Der deutsche Wind- und Solarparkentwickler UKA-Gruppe sieht in der Pandemiekrise keinen Grund für personelle Einschnitte. Im Gegenteil: Bewerbungs- und Einstellungsverfahren liefen weiter, auf der Unternehmenswebseite sind zurzeit etwa 80 Stellen ausgeschrieben   , teilte das Unternehmen mit. Allerdings fänden derzeit alle Jobinterviews per Videokonferenz statt.

01. April, 08:42: Elektrohandwerke laut Innenministerium systemrelevant
Um Klarheit in Bezug auf die Bewegungsfreiheit elektrohandwerklicher Betriebe im Falle von Ausgangssperren zu haben, hat der Zentralverband der Elektro- und Informationstechnischen Handwerke ZVEH zwei Bundesministerien um behördliche Bestätigung gebeten, dass die Elektrohandwerke als Dienstleister Teil der sogenannten „Kritischen Infrastruktur“ und damit systemrelevant sind. Laut einer Antwort des Bundesinnenministerium zählen die E-Handwerksunternehmen zu den systemrelevanten Einrichtungen und Betrieben. Begründet wird diese Einordnung damit, dass in den Aufgabenbereich elektrohandwerklicher Betriebe Dienstleistungen fallen, die zur Aufrechterhaltung der jeweiligen kritischen Dienstleistungen (wie z. B. Energieversorgung) notwendig sind, teilte der ZVEH mit   .

31. März, 14:01: Stadtwerke Trier mit Einkaufsservice
Wer aufgrund des Corona-Virus aktuell sein Zuhause nicht verlassen möchte, kann einen neuen Service der Stadtwerke Trier (SWT) nutzen. Auf Bestellung liefern die SWT Artikel des täglichen Bedarfs in haushaltsüblichen Mengen ab sofort zu ihren Kunden nach Hause. Das Liefergebiet umfasst die Stadt Trier mit ihren 19 Ortsbezirken. Wer den neuen Service nutzen möchte, kann seine Einkaufsliste entweder per E-Mail an lieferservice@swt.de   schicken oder zwischen 8.30 und 12 Uhr telefonisch unter 0651 – 717 1212 bestellen. Neben den gewünschten Supermarkt-Artikeln müssen Kunden außerdem ihre SWT-Vertragskonto-Nummer und die Lieferadresse angeben.

31. März, 12:00: Covid-19-Hub der IEA gestartet
Die Internationale Energieagentur IEA hat eine spezielle Website für Informationen bezüglich der Corona-Pandemie und ihrer Auswirkungen auf den Energiebereich   geschaffen. "Wir sind bei der IEA hochgradig darauf fokussiert, Informationen und Analysen darüber zu liefern, was die Pandemie für die Energiemärkte und die Energiewende weltweit bedeutet", sagte IEA-Generaldirektor Fatih Birol zum Start des Covid-19-Hub.

31. März, 10:27: VIK dankt der Politik
Der VIK Verband der Industriellen Energie- und Kraftwirtschaft   hat sich im Namen seiner Mitglieder mit einem Dank an die politische Ebene in Deutschland gewandt: „Die Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus haben die Wirtschaft abrupt und in dramatischer Weise getroffen. Viele Unternehmen befinden sich in einem existentiellen Krisenmodus. Wir begrüßen daher ausdrücklich die schnelle und unbürokratische Hilfe durch Bund, Länder und Gemeinden sowie durch die Behörden, die alle in diesen Tagen das nötige Augenmaß bewiesen haben“, betonte Hans-Jürgen Witschke, Hauptgeschäftsführer des VIK. Aktuell müsse der Fokus darauf liegen, die Ausbreitung des Coronavirus mit der konsequenten Umsetzung der beschlossenen Maßnahmen zu bekämpfen. „Gleichwohl befassen wir uns bereits heute mit der Frage, wie die Unternehmen nach einer möglichen Lockerung der Maßnahmen wieder in einen geordneten Betrieb zurückfinden können“, so Witschke.

31. März, 10:22: Shell stärkt seine Liquidität
Der Öl- und Gasmulti Shell hat mit einem neuen Kredit seine Liquidität gestärkt. Das Unternehmen habe sich eine neue Kreditlinie in Höhe von 12 Milliarden US-Dollar gesichert, teilte Shell am Dienstag in London mit. Damit steige die verfügbare Liquidität von 30 auf mehr als 40 Milliarden Dollar, hieß es weiter. Shell leidet derzeit unter dem starken Verfall des Öl- und Gaspreises.

31. März, 10:18: "Woche der Umwelt" auf 2021 verschoben
Nun trifft es auch die „Woche der Umwelt“: Angesichts der Corona-Pandemie haben Bundespräsidialamt und Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) die für den 9. und 10. Juni im Park von Schloss Bellevue in Berlin geplante Schau innovativer Ideen und Projekte rund um die Themen Umweltschutz und Nachhaltigkeit abgesagt. Vorgesehen ist laut DBU   , die geplante Veranstaltung ins nächste Jahr zu verschieben. Rund 190 Aussteller wollten ursprünglich am Amtssitz des Bundespräsidenten in der Hauptstadt geplant 12.000 bis 15.000 Besuchern ihre Ideen präsentieren.

31. März, 08:25: Webinare von Danfoss
Der Wärmetechnik-Spezialist Danfoss will seine Partner auch während der Corona-Kris unterstützen. Als Ersatz für entfallene Messen, Kongresse und Schulungen veranstaltet das Unternehmen in den nächsten Wochen und Monaten eine Vielzahl kostenloser Webinare, mit Themen von der Optimierung kleiner Heizanlagen bis hin zur Steuerung ganzer Fernwärmenetze. Nähere Infos zu Themen und Terminen sowie die Möglichkeit zur Anmeldung und zum Studium der Aufzeichnungen gibt es unter: https://www.danfoss.com/de-de/service-and-support/learning/webinars/   .

31. März, 08:10: Hansewerk hilft Stadtmagazin
Weil das Hamburger Straßenmagazin Hinz&Kunst wegen der Coronakrise gerade nicht verkauft werden darf, springt das Hansewerk   in die Bresche. Der regionale Energieversorger kauft 1.700 Exemplare im Wert von 5.000 Euro für seine Mitarbeiter, teilte das Unternehmen über Twitter mit. 

30. März, 17:29: Smarter E findet nicht statt
Die Münchner Messe "The smarter E Europe" und ihre vier parallel stattfindenden Energiefachmessen Intersolar Europe, Power2Drive Europe, ees Europe und EM-Power werden dieses Jahr nicht stattfinden. Aufgrund der weltweit zunehmenden Ausbreitung des Coronavirus und auf Basis der Empfehlung der Bundesregierung sowie der Bayerischen Staatsregierung haben die Veranstalter entschieden, die Fachmessen sowie die begleitenden Konferenzen vom 16. bis 19. Juni 2020 abzusagen. Die nächste The smarter E Europe findet vom 09. bis 11. Juni 2021 statt.

30. März, 17:05: Stadtwerke Bamberg sehen "Söder-Spitze"
Neben der „Merkel-Raute“ gibt’s auch die „Söder-Spitze“. Das zumindest ergab eine Auswertung des Internet-Traffics im Glasfasernetz der Stadtwerke Bamberg   . Demnach haben in Zeiten der Corona-Pandemie nicht nur Streaming, Gaming, und Homeoffice die Auslastung des Glasfasernetzes um rund zehn Prozent steigen lassen. Mehr noch: Wenn Bayerns Ministerpräsident Markus Söder über die aktuelle Corona-Lage informiert, lässt sich das Interesse der Menschen unmittelbar am Lastverlauf des Glasfasernetzes ablesen – an der so genannten „Söder-Spitze“.

Grafik: Stadtwerke Bamberg


30. März, 15:15: Aus der Corona-Krise beim Klimaschutz lernen
Bürger und Politiker können aus der aktuellen Corona-Krise lernen, um künftig besser auf den drohenden Klimawandel zu reagieren. Davon ist der Vorsitzende des Deutschen Energieberater-Netzwerks, Hermann Dannecker, überzeugt: „Wenn wir aber lernen, Warnungen der Natur ernst zu nehmen, unser Handeln zu hinterfragen und mehr Solidarität und Bescheidenheit an den Tag zu legen, könnte die Corona-Krise sogar etwas zum Besseren ändern.“

30. März, 14:49: Erste-Hilfe-Kit fürs Home Office vom KIT
Mit dem „Erste-Hilfe-Kit für Erfolgreiches Verteiltes Arbeiten   “ wollen das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) und das Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Usability (KU) kleine und mittlere Unternehmen dabei unterstützen, den krisenbedingten Umstieg auf ein radikal dezentrales Arbeiten zu bewältigen. Die kompakte Handreichung umfasst Tipps und Empfehlungen für eine funktionierende IT-Infrastruktur, ein orientierendes Leitbild sowie gelingende virtuelle Kommunikation und beleuchtet zudem die psychologische Dimension der Mitarbeit von zu Hause aus.

30. März, 13:45: EPH-Eigner unter Corona-Quarantäne
Der tschechische Milliardär Daniel Kretinsky befindet sich wegen einer Ansteckung mit dem Corona-Virus in häuslicher Quarantäne. Der studierte Jurist ist Haupteigentümer der Holding EPH, die unter anderem an den ostdeutschen Braunkohleförderern Leag und Mibrag beteiligt ist. Er sei vor zweieinhalb Wochen positiv getestet worden, sagte der 44-Jährige dem Wirtschaftsblatt E15 aus Prag. Er habe aber keinerlei Symptome gezeigt, nur einen leichten Schnupfen und verbringe zwölf Stunden am Tag am Telefon.

30. März, 12:45: Stadtwerke-Kooperation verschiebt Gründung
Die ursprünglich für Ende März vorgesehene offizielle Gründung von Civitas Connect, die als unabhängiger Verein agierende Stadtwerkekooperation für die Smart City, wird aufgrund des Coronavirus um drei Monate verlegt. Geplant ist, die Gründung sowie die erste konstituierende Mitgliederversammlung einen Tag vor der CIVI/CON, dem künftig jährlichen Hauptevent der Initiative, am 22. Juni 2020 in Osnabrück stattfinden zu lassen. „Unabhängig von der offiziellen Vereinsgründung haben wir mit den Arbeiten schon begonnen. Die ersten Arbeitsgruppen zu den Themen Konnektivität, Mobilitätswende, Wissensdatenbank und Fördermittel stellen sich bereits zusammen“, so Ralf Leufkes, Projektverantwortlicher von Civitas Connect.

30. März, 11:37: Mehr Online-Kurse für Erneuerbare
Die Berliner Renewables Academy   (RENAC) begegnet der
zunehmenden Nachfrage nach Onlineangeboten im Bereich der erneuerbaren
Energien
und Energieeffizienz mit einer Ergänzung des Kursprogramms um 14
weitere Kurse. Der Bildungsanbieter bietet damit künftig 107 Kurse digital an. Neu sind unter anderem aktuelle Trendthemen wie Energiespeicherung, Netzintegration und Power-to-X Technologien.

30. März, 11:31: Krefeld bietet Hilfe bei Zahlungsproblemen
Die Stadtwerke Krefeld   wollen Kunden, die von dem ab 1. April 2020 wirksam werdenden Leistungsverweigerungsrecht Gebrauch machen wollen, Alternativen zur Zahlungsaussetzung anbieten. Unter der eigens eingerichteten E-Mailadresse zahlungshilfe@swk.de   können sich ab sofort Privatkunden und Kleinunternehmen mit Beratungsbedarf melden und Hilfe erhalten, teilte das Unternehmen mit. Dazu können etwa Anpassungen der Abschlagszahlungen gehören.

30. März, 11:02: ABB-Spitze verzichtet auf Geld
Der Verwaltungsrat und die Konzernleitung des ABB-Konzerns haben sich entschieden, freiwillig und per sofort auf 10 Prozent ihrer Verwaltungsratsbezüge und ihres Salärs für die Zeit der Krise zu verzichten. „ABB wird das durch die Reduktion von Vergütung und Salären eingesparte Geld Bemühungen zur Bekämpfung der Auswirkungen der Coronaviruskrise zugutekommen lassen”, sagte CEO Björn Rosengren laut einer Unternehmensmitteilung   .

30. März, 09:31: Vorläufiger Untersuchungsrahmen für Südostlink
Weil die Antragskonferenz­en für die Abschnitte D1&D2 (Pfreimd–Nittenau und Nittenau–Pfatter) des Südost-Link nicht stattfinden können,möchte die Bundesnetzagentur einen vorläufigen Untersuchungsrahmen erlassen. Hinweise dazu nehme man jetzt entgegen, teilte die Behörde mit   . Die Antragskonferenzen würden aber nachgeholt.

30. März, 08:35: Stadtwerke Duisburg senden Signal der Solidarität
Die Stadtwerke Duisburg   senden ein sichtbares Zeichen der Dankbarkeit und Solidarität in die Stadt: Anstelle der üblichen grünen Lichtfarbe wird der Stadtwerketurm seit Samstagabend, 28. März, ab 21.30 Uhr für drei Wochen weiß beleuchtet

Quelle: Stadtwerke Duisburg

„Der Einsatz so vieler Menschen in der Stadt verdient Respekt, Wertschätzung und Solidarität. Deshalb sowohl in Richtung aller Alltagshelden, die täglich für Duisburg im Einsatz sind, als auch in Richtung unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ein herzliches Dankeschön für Ihren unermüdlichen Einsatz“, sagt Marcus Wittig, Vorstandsvorsitzender der Stadtwerke.

27. März, 16:56: "Strom kann nicht aus dem Home Office produziert werden"
Das Energieunternehmen Leag sieht sich in der Corona-Krise als Versorger noch mehr in der Verantwortung. "Wir wissen, dass wir jetzt noch stärker als sonst verantwortlich dafür sind, dass die Versorgungssicherheit aufrecht erhalten bleibt", sagte Leag-Sprecher Thoralf Schirmer am Freitag. Weder Kohle- noch Stromerzeugung könnten aus dem Homeoffice produziert werden. Die Kollegen müssten in den Tagbauen und Kraftwerken vor Ort sein und dürften nach Möglichkeit nicht krank werden. 

27. März, 14:33: Aiwanger sieht keine Probleme bei Energieversorgung
Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger hat die Energie-Versorgungssicherheit im Freistaat überpüfen lassen. Das Ergebnis: In dieser Woche lief die Stromproduktion unverändert, der Stromverbrauch ging zurück und die Gasspeicher waren gut gefüllt. Aiwanger: "Die Energieversorgung in Bayern ist auch während der Corona-Epidemie sicher. Die Menschen müssen sich keine Sorgen machen." Die Stromproduktion lief nach Einschätzung des Energieministeriums auf unverändertem Niveau. Der Stromverbrauch von Industrie und Großkunden sei phasenweise um bis zu 13 Prozent gesunken. Im Kleingewerbe und in Privathaushalten war kein Rückgang spürbar. Die Gasspeicher sind deutschlandweit zu 73 Prozent gefüllt, zum gleichen Zeitpunkt des Vorjahres waren es nur 52 Prozent.


27. März, 14:21: LEW erwägt virtuelle Hauptversammlung
Vor dem Hintergrund des sich ausbreitenden Corona-Virus und der geltenden Regelungen zum Versammlungsverbot hat der Vorstand der Lechwerke AG (LEW) beschlossen, die bisher für den 13. Mai 2020 geplante ordentliche Hauptversammlung auf die zweite Junihälfte 2020 zu verschieben   . Angesichts der erheblichen Auswirkungen der Corona-Pandemie wird vom Gesetzgeber derzeit die Möglichkeit einer virtuellen Hauptversammlung geschaffen. LEW prüft die entsprechenden Regelungen und abwägen, ob die Option einer virtuellen Hauptversammlung genutzt wird. Den Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2019 veröffentlicht LEW plangemäß am 31. März.

27. März, 12:37: Gasunternehmen macht Desinfektionsmittel
Das ungarische Öl- und Gasunternehmen MOL hat die Produktion von Scheibenreiniger bei seiner Schmiermittelsparte MOL Lub am Standort Almasfüzito auf die Herstellung von Desinfektionsmitteln umgestellt, berichtet die Agentur nov.ost info. Wie MOL-Vorstandschef und -Geschäftsführer Zsolt Hernádi der Presse mitteilte, soll damit ein Beitrag zur Bekämpfung des Corona-Virus geleistet werden. Geplant ist die Produktion von rund 50.000 Liter pro Tag im Drei-Schicht-Betrieb.

27. März, 11:35: "Über mehr Dezentralisierung in der Energie nachdenken"
Der Leiter des Büros für Technikfolgen-Abschätzung beim Deutschen Bundestag, der Physiker und Philosoph Armin Grunwald, hat dazu aufgerufen, sie in der Corona-Krise „unsere krasse Abhängigkeit von Technologien und Wirtschaftsprozessen“ stärker ins Gedächtnis zu rufen: „Wir haben uns zu sehr daran gewöhnt, dass immer alles funktioniert. Wir brauchen Pläne B für den Fall der Fälle. Und wir brauchen Technologien, die nicht alles auf eine Karte setzen. Das kann für Dezentralisierung sprechen, zum Beispiel in der Energiewende   oder im Digitalbereich“, sagte er laut einer Mitteilung des Karlsruher Institut für Technologie   .

27. März, 11:35: "Sperren sind jetzt unverhältnismäßig"
Die Verbrauchzentrale NRW hat angesichts der Corona-Krise die allgemeine Aussetzung von Stromsperren gefordert. E&M sprach dazu mit Stephanie Kosbab   , Leiterin "NRW bekämpft Energiearmut", über die bislang vorliegenden Reaktionen. 2018 gab es bundesweit knapp 330.000 Strom- und Gassperren aufgrund unbezahlter Rechnungen laut dem im vergangenen Jahr vorgestellten Monitoringbericht der Bundesnetzagentur. 

"Netzbetrieb ist Teil systemrelevanter Dienste"
Die Gleichstellung von Mitarbeitern kritischer Bereiche bei Netzbetreibern mit jenen von systemrelevanten Diensten fordert das Forum Netztechnik/Netzbetrieb im VDE. Der VDE|FNN appelliert in seinem aktuellen Positionspapier „Netzbetrieb ist Teil systemkritischer Dienste“   eindringlich an Politik und Behörden in Deutschland: „Betriebsnotwendige Mitarbeitende in diesem Bereich müssen, wie Polizei, Feuerwehr, Technisches Hilfswerk, Pflegekräfte und medizinisches Personal auch, Zutrittsrechte erhalten sowie Notbetreuung für Kinder in Anspruch nehmen dürfen – und dies nicht einzeln in Abstimmung mit über 11.000 Kommunen, sondern bundesweit einheitlich“, betont Heike Kerber, Geschäftsführerin von VDE|FNN. 

27. März, 11:11: Wemag erleichtert Crowdfunding für Corona-Hilfen
Mit Blick auf die Corona-Pandemie und den Auswirkungen auf das öffentliche und private Leben hat der Schweriner Versorger Wemag eine besondere Aktion auf seine Crowdfunding-Plattform gestartet. Für Initiatoren, die jetzt über diese Crowd zu Hilfsprojekten für Corona-Betroffene aufrufen, werden die Richtlinien gelockert und die Bearbeitungszeiten auf ein Minimum verkürzt. Außerdem verdoppelt die Wemag in der Krisenzeit ihre Fördermittel und bewirbt jedes Projekt über ihre sozialen Kanäle. Die Aktion ist unter https://crowd.wemag.com/aktion   erreichbar.

27. März, 11:01: Thüga spendet für DRK und Tafeln
Die Thüga Aktiengesellschaft, Kern des bundesweit größten Stadtwerkeverbunds, unterstützt das Deutsche Rote Kreuz (DRK) und die Tafeln in der Corona-Krise. Die beiden Organisationen erhalten jeweils eine Spende in Höhe von 50.000 Euro zur Unterstützung ihres Einsatzes und Engagements in dieser Ausnahmesituation. „Wir möchten mit unserer Spende die haupt- und ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer des DRK und der Tafeln bei ihrem aufopfernden Einsatz unterstützen“, sagt Michael Riechel, Vorsitzender des Vorstands der Thüga AG.

27. März, 10:30: Online-Infos statt Dialog-TourWegen der Corona-Krise hat der Übertragungsnetzbetreiber 50 Hertz seine Dialog-Tour zur Planung der 380-kV-Leitung zwischen Bad Sulza und dem Umspannwerk Vieselbach (Thüringen) abgesagt. Stattdessen stellte das Unternehmen Material zur Trassenplanung   Online zur Verfügung. Zudem wurden Telefonsprechstunden angeboten. Die Hinweise sollen jetzt geprüft werden. Den Antrag auf Planfeststellungsbeschluss will 50 Hertz im April bei der Bundesnetzagentur einreichen. Im anstehenden Planfeststellungsverfahren soll es weitere Beteiligungsmöglichkeiten geben.

27.März, 08:39: TEAG sieht sich gut vorbereitet
Die Unternehmen der TEAG-Gruppe    in Thüringen haben ihre Tätigkeit vollständig auf die weitreichenden Einschränkungen der Corona-Pandemie umgestellt, teilt das Unternehmen mit   . „Wir haben binnen kürzester Zeit das gesamte Unternehmen den Corona-Bedingungen angepasst“, erklärte TEAG-Vorstandssprecher Stefan Reindl bei der Aufsichtsratssitzung zum TEAG-Jahresabschluss 2019. Auch für eine mögliche Verschärfung der Situation durch Corona-Pandemie sei das Unternehmen gerüstet. So wurden für die Mitarbeiter der TEN-Netzleitstelle Möglichkeiten geschaffen, um - wenn es sein muss - für Wochen in ihrer Leitwarte zu arbeiten. Zudem sei die Netztochter TEN in der Lage, die Netzleitstelle in kürzester Zeit an einen anderen Ort zu verlegen. Damit wäre es möglich, das Netz von zwei Stellen aus zu steuern - und so die persönlichen Kontakte der Dispatcher zu reduzieren und damit die Ansteckungsgefahr. 

27. März, 08:39: Verbund vertagt HauptversammlungVor dem Hintergrund der Corona-Krise hat nun auch die österreichische Verbund AG beschlossen, die für den 28. April geplante Hauptversammlung zu verschieben. Der (derzeit geplante) neue Termin wurde mit dem 16. Juni 2020 festgelegt. Die Einberufung der Hauptversammlung werde fristgerecht im Einklang mit dem Aktiengesetz und der Satzung erfolgen.

27. März, 08:35: Klimakonferenz wird verschoben
Die von den Organisationen Klima-Allianz Deutschland, Stiftung 2° und E3G geplante gemeinsame Klimakonferenz unter dem Titel "Klimapaket, Kohleausstieg, EEG-Novelle und EU Green Deal: Wie erreicht Deutschland seine Klimaziele?“ am 23.04.2020 in Berlin wird auf einen noch unbekannten neuen Termin verschoben.

27. März, 08:28: Bayerische Versorger gut gerüstet
Der Verband der Bayerischen Energie- und Wasserwirtschaft weist darauf hin, dass sich die im VBEW organisierten 400 Versorgungsunternehmen auf die aktuelle Situation eingestellt haben und rund um die Uhr dafür arbeiten , dass die Versorgung der Gesellschaft mit Wasser, Strom, Erdgas und Wärme wie gewohnt weiterläuft. Dafür habe jedes Unternehmen in Eigenverantwortung in kürzester Zeit ein professionelles Corona-Pandemiemanagement eingerichtet. „Man kann nur den Hut davor zu ziehen, was derzeit in unseren Betrieben geleistet wird“, sagt Detlef Fischer, Geschäftsführer des VBEW.

27. März, 08:21: OMV verschiebt Hauptversammlung in den September
Der Vorstand der österreichischen OMV Aktiengesellschaft hat beschlossen, die für den 19. Mai 2020 in Wien geplante ordentliche Hauptversammlung auf den 29. September 2020 zu verschieben, teilte das Unternehmen mit   . Durch die Verschiebung werde es auch zu einer späteren Beschlussfassung über die Verwendung des Bilanzgewinns 2019 und zu einer späteren Auszahlung der Dividende kommen.

26. März, 15:21: "Soforthilfen für Energiewirtschaft in Anspruch nehmen"
Der schleswig-holsteinische Landwirtschafts- und Umweltminister Jan Philipp Albrecht hat Unternehmen in der Energiewirtschaft, Digitalisierung sowie im Natur- und Umweltschutz dazu aufgerufen, das 50-Milliarden-Euro-Hilfsprogramm des Bundes für kleine Unternehmen, Solo-Selbständige und Freie Berufe zügig in Anspruch zu nehmen    (Download Antragsformular). Förderberechtigt sind Unternehmen mit bis zu 10 Beschäftigten sowie Solo-Selbständige.

26. März, 13:01: Hannover Messe 2020 fällt aus
Die Hannover Messe in diesem Jahr wird ersatzlos gestrichen, gab der Veranstalter Deutsche Messe AG jetzt bekannt   . Grund seien die zunehmend kritische Lage aufgrund der Covid-19-Pandemie und eine Untersagungsverfügung der Region Hannover. Für die Zeit bis zur nächsten Hannover Messe im April 2021 werde ein digitales Informations- und Netzwerkangebot Ausstellern und Besuchern die Möglichkeit zu wirtschaftspolitischer Orientierung und technologischem Austausch bieten.

26. März, 12:33: Windforce auf den Herbst verschoben
Der Windindustrie-Verband WAB verlegt die Windforce Conference 2020   vom 12. bis 13. Mai auf den 3. und 4. September 2020. Konferenzort bleibt Bremerhaven. Der Grund für die Verschiebung sind die Einschränkungen durch die Ausbreitung von COVID-19.

26. März, 11:55: EWE stellt kostenlos Roller zur Verfügung
Die EWE-Mobilitätstochter EWE Go stellt ab dem 27. März so genannten systemrelevanten Berufsgruppen, die auf Mobilität angewiesen sind, kostenlos rund 100 Elektromotorroller für den Raum Oldenburg zur Verfügung   . „Das Angebot richtet sich zum Beispiel an Beschäftigte aus dem Gesundheitsbereich, aus dem Einzelhandel oder auch an Beschäftigte aus dem Bereich der Gastronomie. Alle Personen, die auf Mobilität angewiesen sind und ein entsprechendes Fahrzeug zur Durchführung ihrer Tätigkeit benötigen, können sich unter hello@ewe-go.de    melden “, sagt Enno Ostermann von EWE Go. Die Fahrzeuge erfahren dabei Ostermann zufolge keinen Nutzerwechsel, sondern verbleiben über einen längeren Zeitraum in ein und derselben Hand.

26. März, 10:12: Forderungskatalog des AGFW
Auch wenn die Corona-Pandemie derzeit keine erkennbaren Auswirkungen auf die Fernwärmeversorgung in Deutschland hat, seien bei einer weiteren Verschärfung der Lage geeignete Maßnahmen zur Sicherstellung der Versorgungssicherheit zu treffen, betont der Energieeffizienzverband für Wärme, Kälte und KWK (AGFW) in einen Newsletter für Mitgliedsunternehmen. Hierfür sei die Branche auf staatliche Unterstützung angewiesen. Ein Forderungskatalog des AGFW an Bund und Länder umfasst unter anderem Sondergenehmigungen für Fremdpersonal aus dem Auslang oder Ausnahmen vom Arbeitszeitgesetz.

26. März, 09:35: Bosch hat COVID-19-Schnelltest entwickelt
Der Technologiekonzern Bosch hat nach eigenen Angaben innerhalb von nur sechs Wochen einen vollautomatisierten COVID-19-Schnelltest entwickelt. Angewendet werde der molekulardiagnostische Schnelltest auf dem Analysegerät Vivalytic von Bosch Healthcare Solutions, heißt es in einer Unternehmensmitteilung   . Mit dem Schnelltest lasse sich bei Patienten eine Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 in weniger als zweieinhalb Stunden von der Entnahme der Probe bis zum Ergebnis feststellen.

26. März, 08:49: Schellnhuber schlägt "Klima-Corona-Vertrag" vor
Der Klimaforscher Hans Joachim Schellnhuber hat einen Klima-Corona-Vertrag als Ausdruck gegenseitiger Solidarität zwischen Jüngeren und Älteren vorgeschlagen: "Derzeit wird sehr zu Recht von den jüngeren Teilen der Bevölkerung Solidarität mit den Älteren eingefordert, die ja viel stärker durch das Virus gefährdet sind", sagte der Wissenschaftler der Frankfurter Rundschau   . "Umgekehrt sollten die Älteren beim Klima Solidarität mit den Jüngeren üben, denn Letztere werden die Folgen der Erderhitzung in ihrem Leben viel stärker spüren", fügte der frühere Direktor des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung hinzu. 

26. März, 08:42: SMA trotz Corona optimistisch
Der Solarkonzern SMA Solar hat 2019 seine Verluste deutlich verringert und hält trotz der Coronavirus-Pandemie an seinen Zielen für das laufende Jahr fest. Unter dem Strich dämmte der Konzern 2019 seinen Nettoverlust von 175,5 auf 8,6 Millionen Euro ein. "Das Coronavirus hat bisher nur geringe negative Auswirkungen auf den Geschäftsverlauf", sagte Vorstandssprecher Jürgen Reinert laut Mitteilung anlässlich der Vorstellung des Geschäftsberichts   am Donnerstag. So soll der Umsatz im laufenden Jahr weiterhin auf 1,0 bis 1,1 Milliarden Euro klettern.

26. März, 08:34: EVU könnten Liquiditätsengpässe drohen
Für Energieversorgungsunternehmen könnten die vorgesehenen Coronahilfe-Regelungen zu Liquiditätsengpässen führen, sollten sie wie derzeit geplant in Kraft treten, warnt das Beratungsunternehmen Becker Büttner Held   mit Blick auf den geplanten Schutz von Kunden vor Strom- und Gassperren. EVU bleiben weiterhin uneingeschränkt zur Erfüllung von Energielieferverträgen gegenüber den Kunden verpflichtet. Obgleich sie für den Zeitraum des Leistungsverweigerungsrechts keine Gegenleistungen vom Kunden erhalten, bleiben sie gegenüber den eigenen Vorlieferanten voll zahlungspflichtig.

25. März, 16:40: Leitfaden gegen Netzüberlastung
Zur Bewältigung möglicher unerwarteter Überlastungen im Telekommunikationsnetz hat die Bundesnetzagentur heute einen Leitfaden mit Lösungen und Maßnahmen für ein zulässiges Verkehrsmanagement   veröffentlicht. "Die Netze sind derzeit stabil und gravierende Beeinträchtigungen werden aktuell nicht erwartet. Die Anbieter sind auf eine Zunahme des Datenverkehrs gut vorbereitet", sagte Jochen Homann, Präsident der Bundesnetzagentur. Sollte es wider Erwarten zu einer Überlastsituation kommen, können die Telekommunikationsunternehmen im Einklang mit der Netzneutralitätsverordnung angemessene Maßnahmen ergreifen, um die Überlastung zu mindern. Die Bundesnetzagentur habe für diesen Fall den Leitfaden entwickelt.

25. März, 16:40: VKU begrüßt Bundestagsbeschluss
Der Verband der kommunalen Unternehmen (VKU) hat den heutigen Bundestagsbeschluss zur Abmilderung der Folgen der Covid-19-Pandemie begrüßt. Der stellvertretende VKU-Hauptgeschäftsführer Michael Wübbels sagte: „Eine Schnell-Abfrage bei VKU-Mitgliedsunternehmen in der vergangenen Woche hatte bereits zeigt: Fast ausnahmslos werden dort gegenwärtig bei Zahlungsrückständen keine Unterbrechungen der Strom-, Gas- und Wasserversorgung in Privathaushalten und Gewerbebetrieben mehr vorgenommen. Aus VKU-Sicht ist es ein angemessenes Verhalten, dass die kommunalen Unternehmen gerade in Zeiten einer Pandemie ihre Dienstleistungen der Daseinsvorsorge den Bürgerinnen, Bürgern und der Wirtschaft ohne Unterbrechung zur Verfügung stellen.“


25. März, 15:00: Corona und die Fristen
Für Themen rund um das Corona-Virus und das energiewirtschaftliche Management von Unternehmen hat die Energie Consulting GmbH (ECG) einen Frage-und Antwort-Katalog zusammengestellt. Darin geht es um Themen wie zum Beispiel veränderte Energie-Abnahmebedingungen durch Produktionsrückgänge oder um Fristen für Emissionshandel und Strompreiskompensation oder für die Durchführung von Energie Audits. Den Fragenkatalog   wollen die Berater kontinuierlich aktualisieren und auch mit Nutzerfragen erweitern.

25. März, 14:30: Milder Winter schont Gasvorräte
Die Initiative Erdgasspeicher   (Ines), ein Zusammenschluss deutscher Speicherbetreiber, weist angesichts der Corona-Pandemie darauf hin, dass die deutschen Erdgasspeicher auch zum Ende dieses Winters noch gut gefüllt sind. Der Füllstand liege derzeit bei weit über 70 %. „Der milde Temperaturverlauf im Winter hat eine Inanspruchnahme der Gasspeicher nur selten angezeigt. Für die Versorgung im Frühling und Sommer sind dementsprechend ausreichend große Gasvorräte verfügbar“, erklärte Ines-Geschäüftsführer Sebastian Bleschke. Die Gasspeicherbetreiber bereiteten sich nicht nur in Krisenzeiten, sondern fortlaufend auch während des Normalbetriebs für jede denkbare Versorgungslage vor.

25. März, 12:11: Zutrittsbeschränkung bei Transnet BW
Aufgrund der aktuellen Situation gibt es an den Standorten des Übertragungsnetzbetreiber Transnet BW jetzt Zutrittsbeschränkungen. Besucher sowie Fremdfirmenmitarbeiter, die in den vergangenen 14 Tagen von Reisen aus Risikogebieten (nach Definition Robert-Koch-Institut   ) zurückgekehrt sind, haben bis auf weiteres keinen Zutritt. Alle Besucher sowie Fremdfirmenmitarbeiter werden daher um eine entsprechende schriftliche Selbstauskunft gebeten, teilte das Unternehmen mit   .

25. März, 09:11: Thunberg mit Corona-Symptomen
Nach ihrer jüngsten Reise nach Deutschland und in andere europäische Länder geht Klimaaktivistin Greta Thunberg davon aus, dass sie sich mit dem Coronavirus angesteckt hat. Seit ihrer Rückkehr nach Stockholm vor zwei Wochen habe sie sich in einer gemieteten Wohnung fernab von ihrer Mutter und Schwester selbst isoliert, vor etwa zehn Tagen habe sie dann erstmals und zeitgleich mit ihrem Vater, der mit ihr nach Brüssel gereist sei, Symptome gespürt, schrieb die 17-jährige Schwedin am Dienstag auf Instagram. Mittlerweile habe sie sich erholt, ergänzte Thunberg laut einer Meldung der Nachrichtenagentur dpa. 

25. März, 09:11: Eon-Chef: "Tun alles, um Versorgungssicherheit aufrecht zu erhalten"
Bei der Eon-Bilanzpressekonferenz hat der Vorstandsvorsitzende Johannes Teyssen ein Statement zur Corona-Krise abgegeben: „Den Energieversorgern kommt in dieser Krise eine besondere, systemrelevante Bedeutung und damit eine besondere Verantwortung zu. Wir sind der größte europäische Betreiber von Energienetzen. Ihre Sicherheit und jederzeitige Verfügbarkeit ist für die Gesundheitsversorgung, die öffentliche Ordnung und die Menschen von höchster Wichtigkeit. Wir werden alles dafür tun, die Versorgungssicherheit auch in dieser Situation verlässlich aufrecht zu erhalten. Über 14.000 Mitarbeiter arbeiten auch in diesen schwierigen Zeiten in den Netzen und Produktionsanlagen für unsere Kunden. Politik und Gesellschaft können sich auch in diesen Zeiten auf uns verlassen.“ Teyssen bekräftigte, dass das Unternehmen deswegen gemeinsam mit anderen Versorgungsunternehmen die Erklärung der deutschen Energieverbände unterstützt habe, bis auf weiteres die Abschaltungen von Kunden, die in besonderer finanzieller Bedrängnis sind, auszusetzen.

25. März, 08:49: Brennstoffzelle für die Corona-Eindämmung
Seine eintausendste Brennstoffzelle vom Typ Efoy Pro hat der Münchner Hersteller SFC Energy jetzt ausgeliefert, teilte das Unternehmen mit   . Die Brennstoffzelle ging nach Singapur und versorgt dort Roboter, die mit Wärmebildkameras und „Contactless Situation Awareness“ Technologie ausgestattet sind, bei der Durchführung von COVID-19 Sicherheitsmaßnahmen.

24. März, 17:30: Keine Corona-Übertragung durch TrinkwasserDie Stadtwerke Hanau machen darauf aufmerksam, dass Corona-Viren nicht über das Trinkwassernetz übertragen werden. Die Trinkwasserversorgung bleibe während der Corona-Krise auch langfristig gesichert, so das kommunale Unternehmen. In Hanau werde Grundwasser für die Wasserversorgung gewonnen - lediglich ein kleiner Teil des Bezugs aus dem Vogelsberg komme aus Quellwasser. Die Stadtwerke betrieben in ihren Wasserwerken UV-Desinfektionsanlagen, die mit ihren hochenergetischen ultravioletten Strahlen nicht nur Bakterien, sondern auch Viren vernichten.

24. März, 17:05: Freiwillige Quarantäne in Bamberg
Zum Schutz der Energie- und Wasserversorgung und des reibungslosen Betriebs des Glasfasernetzes während der Corona-Pandemie haben die Stadtwerke Bamberg   eine weitere Sicherheitsmaßnahme umgesetzt: Seit Beginn der Woche werden alle Netze und technischen Anlagen der Stadtwerke von Mitarbeitern aus einer freiwilligen Quarantäne heraus gesteuert, teilte das Unternehmen mit. Die Mitarbeiter sind von der Außenwelt isoliert, um Ansteckungen zu verhindern und den Betrieb der kritischen Infrastrukturen während der Pandemie zu gewährleisten.

24. März, 15:33: Stromverbrauch in Frankreich und Italien stark rückläufig
Der britische Green-Energy-Thinktank Ember hat die Entwicklung der Stromverbräuche in Europa unter dem Eindruck der Coronakrise analysiert und auf einer Webseite visualisiert   . Am stärksten betroffen von den Rückgängen waren demnach Frankreich und Italien mit jeweils minus 12 %.

24. März, 15:26: Kühlturmsprengung in Philippsburg abhängig von Pandemie-Entwicklung
Die EnBW kommt mit ihren Planungen für die Sprengung der beiden Kühltürme am AKW Philippsburg voran und muss sich gleichzeitig intensiv mit den Auswirkungen der Coronavirus-Pandemie auseinandersetzen, teilte das Unternehmen mit   . In dem jetzt beim Umweltministerium Baden-Württemberg eingereichten Zustimmungsantrag für die Durchführung des Abbruchs wurde aus formalen Gründen der 14. Mai 2020 als frühestmöglicher Termin des Kühlturmabbruchs genannt. Wann die Sprengung aber tatsächlich stattfinden werde, sei völlig offen und von vielen Faktoren abhängig – eben auch von der weiteren Entwicklung bei der Coronavirus-Pandemie.

24. März, 14:52: Building Green Hamburg verschoben
Auch die Fachveranstaltung für nachhaltiges Bauen "Building Green   " in Hamburg, die am 3. und 4. Juni 2020 stattfinden sollte, wird in das kommende Jahr verschoben. Der neue Termin für Hamburg wird Anfang Juni 2021 liegen. Die Building Green wurde nach dem Weltklimagipfel in Kopenhagen ins Leben gerufen und ist seitdem in Dänemark zur Leitveranstaltung für nachhaltiges Bauen und nachhaltige Architektur herangewachsen. Die Veranstaltung in Hamburg wäre die erste deutsche Veranstaltung gewesen.

24. März, 14:52: Stromverbrauch in Deutschland 5 % gesunken
Der Stromverbrauch in Deutschland ist durch die Einschränkungen im Zuge der Corona-Krise gesunken. Am 23. März sei der Verbrauch 4,9 % niedriger gewesen als im Mittel für den vergleichbaren Tag in den Jahren 2017 bis 2019, berichtet die Nachrichtenagentur dpa unter Berufung auf eine Lageeinschätzung des Bundesverbandes der Energie- und Wasserwirtschaft (BdEW) vom 24. März. Nachdem in der vergangenen Woche die Rückgänge noch in den üblichen Schwankungsbreiten gelegen hätten, zeigten sich jetzt erste deutlichere Abweichungen vor allem in den Tagstunden. 

24. März, 13:36: Hackathon #WirVsVirus sammelt 1.500 Ideen
Im Rahmen eines Hackathon unter dem Hashtag #WirVsVirus   hat die Bundesregierung rund 1.500 Projektideen für den Kampf gegen das Corona-Virus eingesammelt. Sie können nun auf einer Website der Entwicklerplattform Devpost   eingesehen werden. Eine Jury soll in Kürze auswählen, welche Projekte unterstützt werden.

24. März, 12:40: Desinfektionsmittel statt Biosprit
Der Bioenergiehersteller Verbio hat an seinem Standort Zörbig in Sachsen-Anhalt eine Produktionslinie zur Herstellung von Desinfektionsmittel eingerichtet, um damit während der Corona-Pandemie Krankenhäuser und Apotheken zu versorgen. Wie das Unternehmen mitteilt, wird jetzt aus Bioethanol, das sonst als Biokraftstoff eingesetzt wird, ein Mittel zur Händedesinfektion gemäß Empfehlung der Weltgesundheitsorganisation produziert. Nicht nur die Herstellung muss dafür umgestellt werden: Bioethanol wird in Tanklastwagen an Mineralölunternehmen geliefert, das Desinfektionsmittel wird in 10-Liter- und 20-Liter-Kanistern und 220-Liter-Fässern ausgeliefert. Die aktuelle Produktion von 40.000 Litern Desinfektionsmittel pro Woche soll weiter hochgefahren werden.

24. März, 10:50: Wirtschaftshilfen auf Erneuerbare fokussieren
Eine Fokussierung der Corona-Wirtschaftshilfen auf den Ausbau erneuerbarer Energien hat Simone Peter, die Präsidentin des Bundesverband Erneuerbare Energie gefordert   : "Angesichts der fortschreitenden Klimakrise ist bei den Investitionen jetzt ein klarer Fokus auf eine dauerhafte Wertschöpfung zu setzen. Die Sicherung einer nachhaltigen Energieversorgung auf Basis des gesamten Erneuerbaren Energien-Mix gehört hier zu den Kernaufgaben." Jetzt wäre zudem der richtige Zeitpunkt, noch einmal neu über die 40 Milliarden Euro, die für den Ausstieg aus der Kohleverstromung geplant waren, zu sprechen. Diese Stilllegungsprämien seien in Investitionsprämien umzuwidmen.

24. März, 10:50: Energy Storage Europe auf März 2021 verschoben
Die Energy Storage Europe 2020   , die vom 10. bis 12. März 2020 hätte stattfinden sollen und wegen der Coronakrise abgesagt werden musste, soll nun vom 16. bis 18. März 2021 stattfinden, teilte die Messe Düsseldorf mit. „Uns ist es sehr wichtig, diesen neuen Termin mitzuteilen, um Planungssicherheit für Aussteller, Besucher und Medien zu gewährleisten“, erklärt Erhard Wienkamp, Geschäftsführer der Messe Düsseldorf GmbH. Der BVES   (Bundesverband Energiespeicher Systeme) als Trägerverband der Energy Storage Europe stehe voll und ganz hinter der Entscheidung.

24. März, 10:50: Gasinfrastruktur nicht beeinträchtigt
Die beiden Zusammenschlüsse von Gasinfrastrukturbetreibern Entsog    und GIE   haben angesichts der Coronakrise die Leistungsfähigkeit und Versorgungssicherheit innerhalb der europäischen Gas-Infrastruktur betont: Unsere Mitgliedsunternehmen beobachten die Situation aufmerksam und treffen alle notwendigen Maßnahmen, um die Erfüllung ihrer essentiellen Aufgabe sicherzustellen. 

24. März, 10:50: Spielregeln zur sicheren Handhabung von Flüssiggas
Durch die aktuellen Einschränkungen des öffentlichen Lebens rückt das häusliche Umfeld verstärkt in den Fokus. Der Deutsche Verband Flüssiggas e. V. (DVFG) ruft in Erinnerung, was Verbraucher beachten sollten, um Flüssiggas   zu Hause sicher zu nutzen und aufzubewahren. 

24. März, 10:43: "Fortbildung der Energieberater geht trotz Corona-Krise weiter"
Das Deutsche Energieberater-Netzwerk DEN e.V. reagiert auf die Coronakrise und hat seine Geschäftstätigkeit wie auch sein Seminarangebot angepasst. Die DEN-Akademie stellt ihr Angebot auf Online-Live-Seminare   zunächst bis Anfang Mai um. Der für April geplante gemeinsame Kongress von GRE und DEN in Kassel wurde abgesagt.

24. März, 08:55: Nach Corona kommt Globalisierung light
Die Unterbrechung globaler Lieferketten durch Corona hat auch Unternehmen der Solar- und Windbranche in Deutschland stark getroffen. In Folge davon werde die Herstellung strategisch wichtiger Produkte künftig wieder mehr im Inland stattfinden, Unternehmen werden ihre Lieferketten weniger global aufstellen. Das erwartet Prof. Bernhard Herz   , Inhaber des Lehrstuhls für Volkswirtschaftslehre an der Universität Bayreuth.

24. März, 08:30: Corona überschattet Nordex-Prognose
Der Windkraftanlagen-Hersteller Nordex blickt nach einem guten Jahresstart mit Ungewissheit auf 2020. Vor dem Hintergrund der Coronakrise unterliege die Geschäftsentwicklung im laufenden Jahr erheblichen Unsicherheiten, teilte das Unternehmen bei der Vorlage der Geschäftszahlen in Hamburg mit   . Nordex hat sich für 2020 einen Umsatz von 4,2 bis 4,8 Mrd. Euro sowie ein bereinigtes Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) von 160 bis 240 Millionen Euro vorgenommen. Sollte es dennoch umfassendere Störungen durch die Pandemie geben, müsse man die Prognose anpassen.

24. März, 08:24: Gezielte Hilfe für Start-ups nötig
Der Digitalverband Bitkom hat in der Coronakrise entschiedene Maßnahmen der Politik angemahnt   , die gezielt auf junge innovative Technologie-Unternehmen zugeschnitten sind. „Es muss jetzt alles getan werden, um ein großes Startup-Sterben zu verhindern. Startups haben in aller Regel keine Rücklagen, viele leben von der Hand in den Mund und haben nicht den langen Atem, um diese Krise ohne Unterstützung durchzustehen“, sagt Bitkom-Präsident Achim Berg. „Wir begrüßen, dass das Bundeswirtschaftsministerium bereits ein Rettungspaket für Startups angekündigt hat. Wichtig ist, dass das Paket schnell beschlossen und umgesetzt wird – und dass es offen bleibt für Nachbesserungen.“

23. März, 14:06: Altmaier spricht mit EU-Energiekommissarin Simson
Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier spricht heute mit der EU-Energiekommissarin Kadri Simson per Videokonferenz über die Auswirkungen und Herausforderungen des Corona-Virus und die Prioritäten der EU-Kommission für den Energiebereich, teilte das Ministerium mit. Altmaier im Vorfeld des Gesprächs: „Wir nehmen die aktuelle Lage sehr ernst und beobachten den Verlauf und die Folgen für Menschen und Unternehmen sehr genau. Hierfür stehen wir mit allen relevanten Akteuren, einschließlich der EU-Kommission, im engen Kontakt. Bisher haben wir keine Hinweise, dass sich die aktuelle Gesundheitskrise auf die Energieversorgungssicherheit auswirken wird.“

23. März, 14:06: "Erneuerbaren-Ausbau braucht Fristverlängerung"
Um den Ausbau erneuerbarer Energien trotz der Corona-Krise nicht abzuwürgen, fordert der Energie-Dienstleister Enertrag   von der Bundesregierung die Lockerung zentraler regulatorische Vorgaben. So müssen nach derzeit geltendem Recht Windfelder innerhalb von 24 Monaten nach dem Zuschlag in Ausschreibungen ans Netz gehen. Bislang ungenehmigte Bürgerwindprojekte aus dem Jahr 2017 haben 48 Monate Zeit. Um beim Ausbau der Windenergie nicht einen Rückwärtsgang einzulegen und eine ganze Zukunftsbranche zu gefährden, ist es daher notwendig, eine Verlängerung der Realisierungsfrist für Windenergieprojekte zeitnah sicherzustellen. „In Zeiten von Corona benötigen wir umso mehr ein entschlossenes Handeln der politischen Entscheidungsträger, den Ausbau der erneuerbaren Energien und die Sektorkopplung als Motoren für eine zukunftsfähige Beschäftigung und die Transformation der Gesellschaft – denn ohne Energie ist alles nichts.“, appelliert Vorstandsvorsitzender Jörg Müller an die Bundesregierung.

23. März, 12:51: EnBW verschiebt Hauptversammlung
Die diesjährige Bilanzpressekonferenz der EnBW am kommenden Donnerstag, 26. März wird in diesem Jahr angesichts der Corona-bedingten Einschränkungen als reiner Webcast stattfinden, teilte das Unternehmen mit. Vor demselben Hintergrund hat der EnBW-Vorstand entschieden, die diesjährige ordentliche Hauptversammlung nicht wie vorgesehen am 12. Mai 2020 abzuhalten. Diese soll zu einem späteren Zeitpunkt stattfinden. 

23. März, 11:50: Elektrofahrzeug statt ÖPNV
Die E-Auto-Vermietung Nextmove hat Sonderkonditionen für eine Monatsmiete angekündigt. Wer sich um das Ansteckungsrisiko mit dem Corona-Virus in öffentlichen Verkehrsmitteln sorge, könne nun beispielsweise einen Nissan Leaf für einen Monat fast zum halben Preis nutzen. Nach Angaben des Unternehmens koste das Fahrzeug nun statt 780 nur noch 399 Euro.
Gleichzeitig bietet der Autovermieter ein Abonnement zum Fixpreis an. Laut einer Mitteilung des Unternehmens sind darin alle fahrzeugrelevanten Kosten enthalten. Die Laufzeit betrage entweder drei oder 24 Monate. Zum Schutz der Kunden vor einer Infektion, werden alle Autos zwischen den Vermietungen nicht nur gereinigt, sondern auch „gezielt desinfiziert“, versichert Nextmove.

23. März, 11:45: Belgien verbraucht tagsüber weniger Strom
Der belgische Übertragungsnetzbetreiber Elia hat seit Beginn der Corona-Maßnahmen im Land am 12. März einen Rückgang des Stromverbrauchs um etwa 10 bis 15 % registriert, teilte das Unternehmen mit   . Der Rückgang beschränke sich jedoch auf die Tagesstunden an Werktagen, die Verbrauche während der Nacht und an Wochenenden seien stabil. Versorgungssicherheit und Netzstabilität seien nicht beeinträchtigt.

23. März, 11:33: Wemag streicht Glasfaser-Infoveranstaltungen
Der Schweriner Versorger Wemag hat angekündigt, alles seine bis einschließlich 30. April 2020 geplanten Informationsveranstaltungen zum Glasfaserausbau im Landkreis Ludwigslust-Parchim nicht durchzuführen. Die Bürgermeister aller betroffenen Gemeinden wurden bereits informiert und die Absage der Veranstaltung finden die Anwohner in den Schaukästen vor Ort, heißt es in einer Mitteilung.

23. März, 10:28: Lieferketten der Maschinenbauer angespannt
8 % der der deutschen Maschinenbau-Unternehmen, zu denen etwa auch Windkraftanlagenhersteller gehören, registrieren bereits gravierende Störungen entlang ihrer Lieferketten. Das hat eine Blitzumfrage des Verbandes VDMA   ergeben. 85 % melden Störungen im geringen bis merklichen Umfang. 78 % der Befragten meldeten Probleme mit Warenlieferungen aus China und 65 % aus Italien.

23. März, 09:12: Shell will Milliarden sparen
Der Energiekonzern Shell will die negativen Auswirkungen der Coronavirus-Pandemie mit massiven Einsparungen abfedern. Die Kosten im operativen Geschäft sollen dazu in den kommenden 12 Monaten im Vergleich zu 2019 um 3 bis 4 Mrd. US-Dollar sinken, teilte das britisch-niederländische Unternehmen in London mit   .

23. März, 09:06: Bundesamt sieht Stromversorgung gesichert
Die Wasser- und Stromversorgung in Deutschland ist nach Einschätzung des Bundesamts für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) auch in Zeiten wie der Coronavirus-Krise gesichert. "Unsere Risikoanalyse geht davon aus, dass es da keine größeren Probleme geben dürfte", sagte BBK-Präsident Christoph Unger dem Redaktionsnetzwerk Deutschland. Unternehmen seien verpflichtet, sich auf Krisensituationen vorzubereiten, etwa durch Schichtpläne, Stellvertreterregeln, die Identifikation von Schlüsselpersonal. Er hoffe, dass das geschehen sei, so Unger.

23. März, 08:55: Hansewerk Natur setzt Sperrungen bei Wärmekunden aus
Der Wärmenetzbetreiber Hansewerk Natur ändert angesichts der aktuellen Corona-Krise sein Vorgehen gegenüber zahlungssäumigen Kunden. Mindestens bis nach Ostern wird Hansewerk Natur keine Wärmeanschlüsse sperren, wenn Rechnungen nicht beglichen sind, teilte das Unternehmen mit. Hansewerk Natur hat 60.000 Wärmekunden in Norddeutschland.

23. März, 08:40: Stadtwerke Neumünster starten Helferportal
Seit dem 20. März ist ein neues kostenloses Helfer-Portal für Bürger in der Region Neumünster online: www.helfen-in-nms.de   . Ins Leben gerufen haben es die SWN Stadtwerke Neumünster (SWN). Sie wollen damit Menschen in der aktuellen Ausnahmesituation verbinden, um sich gegenseitig besser helfen zu können. Menschen können im Portal ihre Hilfe anbieten und andere Unterstützung suchen. Das gilt etwa zum Einkaufen für ältere Menschen oder solche mit erhöhtem Risiko. Auch zum Gassi-Gehen mit dem Hund kann man sich melden. Implementiert ist auf der Internetseite für Bürger ohne Internet auch ein analoger Aushang für Treppenhäuser, den man ausdrucken kann.

23. März, 08:38: Siemens E-Raupe für die Desinfektion
Innerhalb von nur einer Woche haben Ingenieure von Siemens in China ein Roboterfahrzeug entwickelt, das für die Desinfektion etwa von Krankenhäusern eingesetzt werden kann. Das vollelektrische, von einer Lithium-Ionen-Batterie angetriebene Raupenfahrzeug könne innerhalb einer Stunde eine Fläche von 20.000 bis 36.000 Quadratmetern desinfizieren, teilte der Konzern mit   .

Innerhalb einer Woche vom Design zum Prototyp Foto: Siemens



23. März, 08:30: Wien schläft aus und kocht mehr!
Die Ausgangbeschränkungen in Folge der Corona-Krise haben in Wien zu einer deutlichen zeitlichen Verschiebung der Energieverbräuche geführt, schreibt Wien Energie in seinem Blog   : Normalerweise verzeichnen man zwischen 5.00 Uhr Früh und 11.00 Uhr vormittags einen sehr steilen Anstieg des Strombedarfs, nun sei diese Kurve deutlich flacher. Dafür gebe es zwischen 12 und 13 Uhr eine deutliche Bedarfsspitze, die sich so üblicherweise nicht zeigt. Das Fazit von Wien Energie: Wien schläft aus und kocht mehr!

20. März, 16:05: Vorerst keine Stromsperren in Hamburg
Wer in Hamburg seine Wasser-, Strom- oder Gasrechnung nicht bezahlt hat, soll wegen der Corona-Krise erst einmal nicht vom Versorgungsnetz abgeschnitten werden. Darauf haben sich die Leitungs- und Versorgungsunternehmen in Hamburg verständigt, teilte die Umweltbehörde   am Freitag mit. Zum Teil würden auch laufende Mahnverfahren gegen Kunden im Zahlungsverzug vorübergehend ausgesetzt. Unzumutbare soziale Härten sollen so vermieden und die Belieferung der Haushalte mit Trinkwasser, Strom, Gas und Wärme gewährleistet werden. 

20. März, 15:15: Eon verschiebt Hauptversammlung
Vor dem Hintergrund des sich ausbreitenden Corona-Virus und den geltenden Regelungen zum Versammlungsverbot hat der Vorstand der EON SE beschlossen, die für den 13. Mai 2020 geplante ordentliche Hauptversammlung   auf Mitte Juni 2020 zu verschieben. Der genaue Termin wird zu einem späteren Zeitpunkt bekannt gegeben. Die Verschiebung der Hauptversammlung führt auch zu einer verzögerten Auszahlung der vorgeschlagenen Dividende von 0,46 Euro pro Aktie.

20. März, 14:34: Juwi erwartet Verzögerungen bei Erneuerbaren-Projekten
Der Erneuerbaren-Projektierer Juwi AG   erwartet in Folge der Corona-Krise zunehmende Verzögerungen bei der Umsetzung von Projekten. "Wir erwarten in der Branche demnächst erste Verzögerungen bei Lieferanten sowohl im Wind- als auch im Solarsektor", sagte Vorstand Michael Class auf Anfrage von E&M. Auch in der Projektrealisierung könne es zu Verzögerungen kommen, weil beispielsweise Aufbaumannschaften von Dienstleistern schon reduziert seien. Zudem hätten nun auch mehrere Genehmigungsbehörden begonnen, ihre Arbeit einzuschränken und es würden Öffentlichkeitstermine für Projektvorstellungen abgesagt. Class: "Damit wird es über das bisher schon unsägliche Maß hinaus zu weiteren Genehmigungsverzögerungen kommen!" In der Betriebsführung der Energieanlagen erlebe Juwi derzeit nur leichte Einschränkungen: "Unsere 24/7-Leitwarte ist durch Regelungen zur kritischen Infrastruktur und dank unserer engagierten Mitarbeiter und organisatorischer Vorkehrungen weiterhin voll betriebsbereit."

20. März, 13:51: Verband sieht Branche sehr gut vorbereitet
Die Versorgung mit Strom, Erdgas, Wärme, Wasser ist auch in der Corona-Krise sicher: "Die Energie- und Wasserwirtschaft ist sehr gut vorbereitet", sagte Detlev Fischer, Geschäftsführer des Verbandes der Bayerischen Energie- und Wasserwirtschaft, im Gespräch mit der Süddeutschen Zeitung  

20. März, 13:32: Freiwillige Isolation bei Wien Energie
53 Mitarbeiter von Wien Energie haben sich freiwillig dazu bereit erklärt, sich für die kommenden Wochen von ihren Familien zu trennen und sind direkt auf die Anlagestandorten von Wien Energie gezogen, schreibt das Unternehmen in seinem Blog   . Dort sind die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von der Außenwelt abgeschnitten, um eine Corona-Ansteckung unter allen Umständen zu verhindern und die Versorgungssicherheit zu garantieren. 

20. März, 13:17: Bieberbach beruhigt SWM-Kunden
In einer kurzen Videobotschaft   hat sich der Chef der Stadtwerke München, Florian Bieberbach, an die Kunden seines Unternehmens gewandt: "Wir haben die Lage voll im Griff", sagte Bieberbach mit Blick auf die Versorgungssicherheit angesichts der Corona-Krise.

20. März, 11:51: Regulierer beobachten Auslastung der Datennetze
Einen speziellen Mechanismus zur Überwachung der Auslastung der Daten- und Telekommunikationsnetze in Europa haben die EU-Kommission und der europäische Zusammenschluss der nationalen Regulierer im Telekommunikationssektor BEREC   aufgesetzt. Bisher sei die Leistungfähigkeit der Netze trotz des starken Anstiegs des Datenverkehrs im zuge der Corona-Krise nicht beeinträchtigt.

20. März, 11:36: Lohnstopp in der Elektroindustrie
In der Metall- und Elektroindustrie haben die Tarifpartner einen Pilotabschluss in Nordrhein-Westfalen erzielt, berichtet die Nachrichtenagentur dpa. Unter dem Eindruck der Coronakrise einigten sich IG Metall und Arbeitgeber darauf, die Löhne in diesem Jahr nicht zu erhöhen. Arbeitnehmer mit kleinen Kindern erhalten zusätzliche freie Tage und Kurzarbeiter können auf Zuzahlungen setzen.​

20. März, 11:27: Mehr Akkus für Beatmungsgeräte
Der deutsche Batteriehersteller BMZ Gruppe   stellt die Produktion um und forciert die Produktion von Li-Ionen Akkus für diverse Anwendungen im medizinischen Bereich. Insbesondere Kunden, die gerade Beatmungsgeräte herstellen, haben um Solidarität und Unterstützung gebeten. Anfragevolumen sind teilweise um 50 % erhöht worden, teilte das Unternehmen mit.

20. März, 11:23: BIP könnte 2020 um 2 % sinken
Das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) der Bundesanstalt für Arbeit erwartet für 2020 einen drastischen Rückgang des realen Bruttoinlandsprodukts (BIP) von zwei Prozent. Vorübergehend schrumpft das BIP sogar um mehr als sechs Prozent. Das geht aus der Vorausschau für 2020 des IAB   hervor. Diese erfolgt unter der Annahme, dass ein Teil der Wirtschaftstätigkeit für sechs Wochen ausfällt und dann über einen ebenso langen Zeitraum zur Normalität zurückkehrt. 

20. März, 10:55: Staatshilfe fürs Home Office
Kleine und mittlere Unternehmen (KMU) und Handwerksbetriebe können ab sofort finanzielle Unterstützung erhalten, wenn sie kurzfristig Home-Office-Arbeitsplätze schaffen. Erstattet werden bis zu 50 % der Kosten einer unterstützenden Beratung durch ein vom Bundeswirtschaftsministerium (BMWi) autorisiertes Beratungsunternehmen. Das Förderprogramm „go-digital“    des BMWi sieht hierfür ein spezielles, schnelles und unbürokratisches Verfahren vor. Konkrete Fragen zur Förderfähigkeit und Beantragung beantwortet der Projektträger, die Euronorm GmbH, telefonisch unter 030-97003-333, so das BMWi in einer Mitteilung.

20. März, 10:30 SWTE Netz verschiebt Arbeiten mit KundenkontaktCorona-Krise verzögert Umstellung von L- auf H-Gas im Tecklenburger Land.Die SWTE Netz als zuständiger Betreiber des lokalen Erdgasnetzes setzt fürs erste alle geplanten Arbeiten der Installateure bei Kunden aus, die für die Marktraumumstellung geplant waren. Auch die für Donnerstag, 2. April 2020, geplante Informationsveranstaltung zur Marktraumumstellung   für Vertragsinstallateure ist vorerst aufgeschoben.
 

20. März, 09:39: "Wirtschaftsprogramme für Erneuerbare nutzen"
In einem Beitrag für das Weltwirtschaftsforum   hat Fatih Birol, Chef der internationalen Energieagentur, Politiker in aller Welt dazu aufgefordert, die jetzt vielerorts geplanten Wirtschaftsförderungsprogramm zu einem massiven Ausbau der erneuerbaren Energieerzeugung zu nutzen: "Trotz der Corona-Krise, die Bedrohung durch den Klimawandel wird bleiben. Deswegen müssen wir die CO2-Emissionen in diesem Jahrzehnt signifikant reduzieren!"

20. März, 09:16: Versorger verzichtet auf März-Abschläge
Der Rudolstädter Energieversorger EVR verzichtet bei allen einheimischen Gewerbetreibenden, die von der Corona-Krise und den damit verbundenen Schließungen betroffen sind, auf die Abschlagszahlung für den März, berichet die Ostthüringer Zeitung   . Damit wolle man die örtliche Wirtschaft unterstützen.

20. März, 09:06: Wie "Kost Kritis" jetzt arbeitet
Wie die "Koordinierungsstelle Kritische Infrastrukturen" (Kost Kritis) der Bundesregierung unter anderem auch die Energiebranche während der Corona-Krise im Blick behält und unterstützt, beschreibt die Süddeutsche Zeitung in einem Artikel   .

20. März, 08:48: Stadtwerke: Trinkwasser nicht ansteckend
Die Stadtwerke Pirmasens   erinnern aus aktuellem Anlass daran, dass sich Weltgesundheitsorganisation (WHO) und Umweltbundesamt (UBA) sich Anfang März mit klaren Aussagen zur Übertragung des Coronavirus über das Trinkwasser an die Öffentlichkeit gewandt haben. Die WHO erklärte am 3. März, dass, „obwohl ein Überleben im Trinkwasser möglich ist, gibt es keinen aktuellen Beleg dafür, dass COVID-19 im Oberflächen- oder Grundwasser vorkommen kann oder durch kontaminiertes Trinkwasser übertragen wird.“ Das UBA erläutert in seiner Stellungnahme vom 12. März 2020 darauf aufbauend: „Eine Übertragung des Corona-Virus über die öffentliche Trinkwasserversorgung ist nach derzeitigem Kenntnisstand höchst unwahrscheinlich.“ Bei den Stadtwerken sorge seit geraumer Zeit eine moderne Ultraviolett (UV)-Desinfektionsanlage für keimfreies Trinkwasser.

20. März, 08:44: Ecosummit Berlin 2020 auf Herbst verschoben
Der für den 6.-7. Mai geplante Ecosummit Berlin 2020 wird auf den Zeitraum September oder viertes Quartal 2020 verschoben, teilte der Veranstalter mit   . Teilnehmer möchten sich jedoch den ursprünglichen Termin nach Möglichkeit freihalten für Online-Veranstaltungen zu dem Thema.

20. März, 08:38: VKU-Portal zur Corona-Krise
Ein Austauschportal zu Fragen und Informationen in Zusammenhang mit der Corona-Krise hat der Verband der kommunalen Unternehmen (VKU) auf seiner Website jetzt gestartet. VKU-Mitglieder bekommen nach einer kurzen Registrierung   Zugriff auf das Portal.

20. März, 08:28: Klimaschutz nicht zum Verlierer der Krise machen
Umwelt-Staatssekretär Jochen Flasbarth hat davor gewarnt, in der Coronakrise die Umweltpolitik zu schwächen. Aussagen, dass der Klimaschutz durch geringere Emissionen von der Krise profitiere, seien "falsch und zynisch", sagte Flasbarth der Nachrichtenagentur dpa. Klima- und Umweltschutz dürften nicht als "Krisengewinnler" angesehen werden. Genauso falsch sei es jetzt aber, Klima- und Umweltschutz zu Krisenverlierern zu machen und die Absenkung von Umweltstandards zu propagieren.

20. März, 08:24: Tipps zum Stromsparen im Home Office
Wie sich trotz Heimarbeit wegen Corona-Krise im Home Office Strom sparen lässt, dazu hat Wien Energie in einem Blogbeitrag   zahlreiche Tipps zusammengefasst. In Wien war nach Verhängung der Corona-Maßnahmen der Stromverbrauch in privaten Haushalten um etwa 30 % nach oben geschnellt.

19. März, 14:23: Grüne: Versorger sollen Strom- und Gassperren aufheben
Angesichts der Corona-bedingten Ausnahmesituation fordern die Grünen-Bundestagsabgeordneten Julia Verlinden, Sprecherin für Energiepolitik, und Sven Lehmann, Sprecher für Sozialpolitik, die Grundversorger auf, bestehende Strom- und Gassperren für Privathaushalte unverzüglich aufzuheben und bis auf Weiteres keine neuen Sperren zu verhängen. Die sozialen Härten, die mit einer Stromsperre einhergehen, wiegen in der momentanen Krisensituation noch schwerer. Angesichts dieser Umstände müsse die Versorgung mit Strom und Gas unter allen Umständen gewährleistet werden.

19. März, 13:49: Aussetzen von CO2-Preis, EEG-Umlage und Stromsteuer gefordert
In der Corona-Krise fordert der FDP-Wirtschaftspolitiker Gerald Ullrich, die Einführung des CO2-Preises auf Sprit und Heizöl aufzuschieben. "Jeder Ökonom weiß, dass Steuererhöhungen in einer Wirtschaftskrise grundfalsch sind",
sagte der Bundestagsabgeordnete der Deutschen Presse-Agentur. Zuvor hatte bereits Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) eine Aussetzung von EEG-Umlage und Stromsteuer für mindestens drei Monate gefordert.

19. März, 11:23: "Hubi" bleibt vorerst stehen
Der autonom fahrende Shuttlebus „Hubi“ muss seinen Testeinsatz in Bad Essen verschieben. Ursprünglich wollten die Stadtwerke Osnabrück   und die weiteren Partner des Förderprojektes „Hub Chain“ den Minibus ab Mai als Zubringer- und Abholshuttle im Kurort testen. Wann die dritte „Hubi“-Testphase beginnt, ist noch unklar. „Ein Testbetrieb ab Anfang Mai wäre in der derzeitigen Situation abwegig und sinnlos“, betont Werner Linnenbrink, Leiter Mobilitätsangebot bei den Stadtwerken. „Wir haben daher in Abstimmung mit allen Projektpartnern und der Gemeinde Bad Essen die Testphase auf einen späteren Zeitpunkt verschoben“. Die Verschiebung diene sowohl dem Schutz der mitfahrenden Stewards als auch der maximal sechs Fahrgäste. „Zudem hätten wir davon ausgehen müssen, dass niemand ‚Hubi‘ genutzt hätte in der derzeitigen Situation.“

19. März, 11:12: Berliner Strom- und Gaskunden lesen selbst ab
Die Stromnetz Berlin und der Gasversorger Netzgesellschaft Berlin-Brandenburg (NBB) bitten ihre Kunden, die Zählerstände selbst abzulesen und per Telefon, Internet oder über verschickte Postkarten zur Rücksendung zu melden. So könne die Abrechnung pünktlich erfolgen, ohne Kunden und Ableser durch eine Ansteckung mit Corona zu gefährden, begründen die Unternehmen.
Weitere Informationen fürs Stromnetz unter: https://mein.stromnetz.berlin/zaehlerstand/  
Weitere Informationen fürs Gasnetz unter: https://www.nbb-netzgesellschaft.de/services/zaehlerstand-erfassen/  

19. März, 10:30: Innovate4Climate fällt 2020 aus
Die von der Weltbank getragene Veranstaltung "Innovate4Climate" (I4C), die vom 26.-28. Mai in Barcelona stattfinden sollten, wird ersatzlos gestrichen. Die Veranstaltung bringt seit 2017 klimarelevante Akteure aus den Bereichen Finanzen und Investment zusammen. "Wir sind enttäuscht, dass das Treffen in diesem Jahr nicht stattfinden kann, werden aber versuchen, wesentliche Inhalte im Verlauf des Jahres online bereitzustellen", heißt es in einer Mitteilung. Weitere Informationen per mail unter: innovate4climate@worldbank.org    

19. März, 10:30: Neftegaz findet erst im Juni statt
Die Messe Düsseldorf hat die Neftegazeine der größten Ausstellungen in Russland für die Gasindustrie, vom geplanten Termin (13.-16. April) auf den Zeitraum von 22.-25. Juni dieses Jahres verschoben. Der Veranstaltungsort Expocentre in Moskau bleibt unverändert. „Wir haben großes Glück, dass wir so schnell einen Ausweichtermin finden konnten", so Erhard Wienkamp, Managing Director Operative Trade Fair Business bei der Messe Düsseldorf GmbH.

19. März, 09:29: Telekom-Netze nicht in Gefahr
Die deutsche Telekom hat Entwarnung in Bezug auf die Stabilität der Daten- und Telefonienetze in Deutschland gegeben. Zwar verzeichne das Unternehmen aufgrund der Corona-Krise insbesondere im Festnetz eine deutliche Zunahme im Bereich des Datenverkehrs und der Menge und Dauer an Telefonaten. Diese seien aber für das Netz nicht kritisch.Die Telekom habe sich schon vor geraumer Zeit auf die sich abzeichnende Entwicklung eingestellt, heißt es in einer Mitteilung. Sie sichert die wichtige Kommunikation und den Betrieb beispielsweise von Not- und Rettungsdiensten, Krankenhäusern und Behörden. 

19. März, 08:38: Keine Anreize für den ÖPNV
Drei im vergangenen Jahr eingerichtet Umweltspuren in der Düsseldorfer
Innenstadt für Busse, Taxen, E-Autos und Fahrgemeinschaften sind wegen des Coronavirus wieder für alle Fahrzeuge freigegeben worden, meldet die Nachrichtenagentur dpa. Man wolle in der aktuellen Situation keinen Anreiz für den ÖPNV schaffen, hieß es von der Stadtverwaltung. 

19. März, 08:38: Leag stellt Mitarbeiter vorsorglich frei
Der Energiekonzern Leag hat vorsorglich 100 Mitarbeiter, die aus Risikogebieten kommen, für 14 Tage freigestellt, um die Infektionsgefahr zu reduzieren. Weitere 35 seien vom Gesundheitsamt in Quarantäne geschickt worden , weil sie Kontakt zu Infizierten hatten, berichtet das Online-Portal von Radio Berlin Brandenburg  

18. März, 15:51: Längere Arbeitszeiten während der Krise möglich 
Beschäftigte in sogenannten systemrelevanten Tätigkeiten sollen im Südwesten vorläufig auch an Sonn- und Feiertagen und auch länger als normal arbeiten können. Das hat das baden-württembergische Wirtschaftsministerium angesichts der Ausbreitung des Coronavirus veranlasst, wie das Ministerium am 18. März in Stuttgart mitteilte. Damit könne in Bereichen wie der Energie- und Wasserversorgung die tägliche Höchstarbeitszeit nun auf bis zu zwölf Stunden verlängert werden.

18. März, 15:35: Vorläufiger Untersuchungsrahmen für Südharz-LeitungNach Absage der für den 24. März 2020 in Erfurt geplanten Antragskonferenz für den Abschnitt Süd der Stromnetzanbindung Südharz hat die Bundesnetzagentur jetzt über die weitere Vorgehensweise   informiert. Um den Fortgang des Verfahrens nicht unnötig zu verzögern, sei beabsichtigt, einen vorläufigen Untersuchungsrahmen zu erlassen. Dafür wertet die Genehmigungsbehörde alle Hinweise aus, die bis zum 7. April 2020 bei der Bundesnetzagentur eingehen. 

18. März, 15.20: UNB: Regelenergieanbieter sollen Vorkehrungen treffen
Die Übertragungsnetzbetreiber haben auf ihrer gemeinsamen Interseite www.regelleistung.net   die Anbieter von Regelenergieleistung auf ihre Aufgaben in Zeiten der Cororna-Krise hingewiesen. Eine korrekte und zuverlässige Bereitstellung der verschiedenen Regelreservearten durch die Regelreserveanbieter sei unverzichtbar. Daher möchten wir vorsorglich darauf hinweisen, dass auch während der Corona Krise alle Rechte und Pflichten aus Ihrem Rahmenvertrag und den gültigen PQ-Bedingungen aus Gründen der Systemsicherheit weiterhin vollständig Bestand haben.

Als Verantwortliche für die Netzstabilität würden die ÜNB „alle erforderlichen Prozesse und Aktivitäten zur Dimensionierung, Beschaffung, Aktivierung und Abrechnung von Regelleistung wie gewohnt aufrechterhalten.“ Die ÜNB selbst hätten bereits geeignete Maßnahmen eingeleitet, um dies zu gewährleisten. Sie rufen die Regelenergieanbieter auf, sich mit Quarantänemaßnahmen oder Home-Office intensiv zu beschäftigen und entsprechende Vorkehrungen zu treffen. „Bitte treffen Sie auch entsprechende Vorsorge, dass für den Fall möglicher Personalengpässe die Regelreservevorhaltung und -erbringung jederzeit sichergestellt ist“, heißt es dort.

18. März, 13:40: Pfalzwerke verschieben Hauptversammlung
Die Pfalzwerke AG hat sich dazu entschieden, die für den 5. Mai angesetzte Jahreshauptversammlung zu verschieben, teilte das Unternehmen mit. Durch die Absage der Hauptversammlung verschiebt sich auch die Auszahlung der Dividende. In Abhängigkeit vom weiteren Pandemie-Verlauf sowie der von den zuständigen Behörden angeordneten Maßnahmen strebe man an, die Hauptversammlung auf einen neuen Termin innerhalb der aktienrechtlich vorgesehenen Frist von acht Monaten des aktuellen Geschäftsjahrs anzusetzen.

18. März, 13:40: Datenverkehr steigt massiv an
Der Datenverkehr im größten deutschen Internet-Knoten DE-CIX in Frankfurt ist im Zuge der Corona-Krise und damit verbundenem Trend zum Home Office von durchschnittlich 4,8 Terabit pro Sekunde (Tb/s) im Durchschnitt der vergangenen 12 Monate auf 6,1 Tb/s am heutigen 18. März angestiegen. Am 11. März habe es ein Allzeit-Hoch von 9.1 Tb/s gegeben. Vor allem bei Videokonferenzlösungen wie Skype, Teams oder WebEx habe es Anstiege um bis zu 50 % der Datenmenge gegeben, teilte der Betreiber des Knotens mit. 

18. März, 12:43: RWE verschiebt Hauptversammlung
Der Vorstand der RWE AG hat heute entschieden, die für den 28. April 2020 einberufene Hauptversammlung nicht wie geplant durchzuführen, sondern auf einen späteren Zeitpunkt im Jahr 2020 zu verschieben. Durch die Verschiebung der Hauptversammlung sei eine entsprechende zeitliche Verschiebung des Gewinnverwendungsbeschlusses und der Dividendenauszahlung unvermeidbar, heißt es in einer Börsenmitteilung des Energiekonzerns.

18. März, 12:40: "Mega-Investitionen in grüne Märkte"
Um die Wirtschaft nach der Krise nachhaltig anzukurbeln, empfiehlt "UnternehmensGrün", der Bundesverband der grünen Wirtschaft, Milliardeninvestitionen in grüne Märkte. „Wir brauchen Investitionen in einen dezentralen Nahrungsmittelmarkt, der die Grundversorgung auf Dauer gewährleistet“, erläutert Unternehmensgrün-Vorstand Klaus Stähle, Fachanwalt für Arbeitsrecht. „Ebenso sorgen Investitionen in den öffentlichen Nah-, Regional- und Fernverkehr, in die Ausweitung des grünen Energiemarkts und in den grünen Umbau der Industrie für eine zukunftsgerichtete Prosperität unserer Wirtschaft“, so Stähle weiter.

18. März, 12:32: KI-Services für stabile Energieversorgung
Das Thüringer KI-Unternehmen Ifesca   bietet Unternehmen im Energiesektor Unterstützung an. Die digitalen Services des Unternehmens rund um die Vorhersage von Energiebedarfen in den Bereichen Strom, Gas, Wärme und Wasser sicherten die fristgerechte Abarbeitung wichtiger Prozesse, die für eine stabile und effiziente Energieversorgung notwendig seien, so Ifesca. Als Unterstützung bei der Einhaltung dieser Prozesse im Angesicht der aktuellen Herausforderungen bietet ifesca eine vollständige Automatisierung der entsprechenden Prognoseprozesse in einer hochverfügbaren Cloudumgebung zu vereinfachten Bedingungen   an. 

18. März, 11:42: KfW informiert über Hilfsangebote
Auch die KfW-Gruppe informiert jetzt auf eine Extraseite ihres Online-Auftritts   über die staatlichen Hilfen für Unternehmen im Zusammenhang mit der Corona-Krise.

18. März, 11:15: ÜNB: Auf jeden Notfall vorbereitet
Als Unternehmen, die für eine kritische Infrastruktur verantwortlich sind, nehme man die vom Corona-Virus ausgehenden Risiken sehr ernst. Das teilten jetzt übereinstimmend die Übertagungsnetzbetreiber (ÜNB) Tennet und 50 Hertz   mit. Man habe daher präventive Maßnahmen ergriffen, um die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vor einer Infektion zu schützen und den Geschäfts- und Systembetrieb aufrecht zu erhalten. Dazu gehörten Vorkehrungen, mit denen der Kontakt der Beschäftigten untereinander und mit anderen Personen stark eingeschränkt wird. Für Beschäftigte in besonders sensiblen Bereichen wie etwa den Leitwarten würden besondere Vorsichtsmaßnahmen gelten. „Im Rahmen unseres normalen Geschäftsbetriebs sind wir auf jeden Notfall in diesen Bereichen vorbereitet, auch über die derzeitige Bedrohung durch Covid-19 hinaus“, heißt es abschließend.


18. März, 10:47: Ablesekarten statt Hausbesuche bei SWTE
Mit Blick auf die Corona-Krise passt das Tochterunternehmen der Stadtwerke Tecklenburger Land, die SWTE Netz GmbH & Co. KG ihr System der Zählerablesungen an. Ab sofort erfolgen keine Hausbesuche mehr zur Ablesung der Zählerstände von Strom, Gas und Wasser. Stattdessen versendet die SWTE Netz Ablesekarten an die Kunden und bittet diese, die gefragten Zählerstände entweder per Post, per E-Mail oder telefonisch zu übermitteln. Alle erforderlichen Kontaktdaten finden die Kunden auf der Ablesekarte. „Wir möchten in jedem Fall eine mögliche gesundheitliche Gefährdung von Kunden und Mitarbeitern ausschließen“, betont Tobias Koch, Geschäftsführer der SWTE Netz GmbH & Co. KG. Wegen der aktuellen Entwicklung wird der turnusmäßige Austausch von Strom- und Gaszählern bis auf Weiteres ausgesetzt. Erforderliche Zählerwechsel erfolgen zu einem späteren Zeitpunkt. Dagegen werden Inbetriebnahmen von Zählern nach Sperrungen weiterhin – unter Berücksichtigung der vorgegebenen Vorsichtsmaßnahmen – vorgenommen.

18. März, 10:29: Veranstaltungen in Hamburg abgesagt
Die Erneuerbare Energien Hamburg Clusteragentur    hat die beiden Veranstaltungen "Auftaktsitzung Forum Solar" am 15. April und "Hamburgisches Klimaschutzgesetz" am 16. April abgesagt. Man werde die Veranstaltungen nachholen, sobald dies wieder möglich sei, heißt es in einer Mitteilung. Zudem prüfe man die Möglichkeit einer interaktiven Darstellung einzelner Inhalte, etwa in Form eines Webinars oder interaktiver Videokonferenzen. 

18. März, 10:17: BMWi bündelt Informationen
Alle wichtigen Informationen zu Corona-Hilfen für Unternehmen hat das Bundeswirtschaftsministerium jetzt auf einer Webseite   gebündelt. Neben Hilfsmaßnahmen wie Kurzarbeitergeld oder Exportkreditgarantien finden sich dort auch Informationen zu Coronavirus-Hotlines und arbeitsrechtliche Hinweise.

18. März, 09:08: Preisverfall bei Bioenergie
Der dramatische Verfall der Rohölpreise in Folge der Corona-Krise hat auch Auswirkungen auf nachwachsende Rohstoffe als Energieträger: Laut dem Fachportal Agrarheute    sind etwa die Rapspreise am Montag mit 335,50 Euro je Tonne auf den tiefsten Stand seit mehr als 5 Jahren abgestürzt.

18. März, 09:08: Erleichterungen bei der Kurzarbeit
Bundestag und Bundesrat haben am 13. März 2020 im Eilverfahren ein Gesetz zur befristeten krisenbedingten Verbesserung der Regelungen für das Kurzarbeitergeld beschlossen. Welche Erleichterung das Unternehmen konkret bringt, hat der Maschinen- und Anlagenbau-Verband VDMA auf einer speziellen Website   zusammengestellt. Allgemeine Informationen zu den Auswirkungen von Corona auf die Branche bündelt der VDMA auf einer weiteren Seite   .

18. März, 08:47: Neste verschiebt Hauptversammlung
Der finnische Spezialist für erneuerbare Kraftstoffe Neste hat beschlossen, seine für den 7. April geplante Hauptversammlung aufgrund der Corona-Krise zu verschieben. Der neue Termin werde separat mitgeteilt, so das Unternehmen in einer Börsen-Pflichtmitteilung.

18. März, 08:43: Klima-Bildung im Internet
Angesichts der Corona-Krise verlegt Fridays For Future seine Aktionen noch stärker ins Internet. Ab dem heutigen 18. März veranstaltet die Bewegung deshalb online Livestreams von Webinaren und Diskussionsrunden mit Wissenschaftlern, Journalisten und Aktivisten. Mit dabei sein werden unter anderem die Politikökonomin Maja Göpel, die Nachhaltigkeitsinfluencerin Louisa Dellert, die Energieökonomin Claudia Kemfert sowie die Klimaaktivistin Greta Thunberg. Das laufend aktualisierte Programm zu den Livestreams finden man unter www.fridaysforfuture.de   . Die Webinare werden als Live-Stream unter dem folgenden YouTube-Link übertragen und sind im Anschluss nachträglich abrufbar: www.youtube.com/channel/UCZwF7J5rbyJXBZMJrE_8XCA  


18. März, 08:20: Energieberatung geht telefonisch weiter
Das Energie- und Umweltzentrum Allgäu    (eza!) teilt mit, dass trotz der Corona-Krise die gemeinsame Energieberatung von eza! und der Verbraucherzentrale Bayern weitergeht – ab sofort jedoch telefonisch unter 0831- 960286-0, berichtet der lokale Radiosender Allgäuhit   . Bis 20. April bleiben voraussichtlich das eza!-Haus und die dortige Energieberatung geschlossen. Gleiches gilt für die Energieberatung in den Beratungsstellen, die von eza! und der Verbraucherzentrale Bayern in zahlreichen Allgäuer Kommunen betrieben werden. Bereits vereinbarte Vor-Ort-Beratungen in Form von Energie-Checks werden auf einen späteren Zeitpunkt verschoben und bei Bedarf durch eine telefonische Beratung ergänzt. 

17. März, 16:25: Corona drückt die Strompreise
Im Handelsmonat Februar sind die Werte der beiden Strom-Indizes des
Industrieverbandes VIK deutlich gefallen  
. Einen Einfluss auf den Index hatte die durch das Coronavirus ausgelöste Wirtschaftsdrosselung. Der Rückgang der Nachfrage wirkte sich „auf die Commodity- und Strompreise preisdämpfend aus.“

17. März, 15:50: Verbraucherschützer: Energiesperren aussetzen
Die Verbraucherzentrale NRW appelliert an die Energieversorger, während der Corona-Krise auf Energiesperren zu verzichten. Denn zwei Maßnahmen gelten als besonders erfolgsversprechend zur Bekämpfung der Epidemie – die Vermeidung von sozialen Kontakten sowie die Beachtung grundsätzlicher Hygieneempfehlungen. Doch wie sollen die Menschen diese Maßnahmen umsetzen, wenn ihnen aufgrund von Zahlungsschwierigkeiten eine Strom-, Gas- oder Wassersperre droht? „In Zeiten, in denen der Einzelne aufgefordert ist, überwiegend zuhause zu bleiben, und Hygiene das A und O ist, halten wir eine Energiesperre für unverhältnismäßig“, unterstreicht Wolfgang Schuldzinski, Vorstand der Verbraucherzentrale NRW. „Wir appellieren daher an die Energieversorger, die Sperren für die Dauer der Corona-Epidemie auszusetzen.“ 

17. März, 15:46: Dresdner Energie-Museum bleibt geschlossen
Wie der Dresdner Energieversorger Drewag mitteilt, bleibt ab 18. März auch das Energie-Museum im Kraftwerk Mitte in Anbetracht der Coronaviruslage bis auf weiteres geschlossen. Anfragen können unter kontakt@kraftwerk-museum.de    gestellt werden.

17. März, 15:20: Keine Mobil-Tour zur Stromtrasse bei Bad SulzaDie geplante Dialog-Mobil-Tour zur Stromtrassenplanung im Abschnitt West zwischen Bad Sulzbach und dem Umspannwerk Vieselbach (Thüringen) kann aufgrund der Corona-Eindämmung nicht vor Ort stattfinden. Stattdessen stellt der Übertragungsnetzbetreiber 50 Hertz umfangreiches Material zum aktuellen Planungsstand   zur Verfügung. Dabei gibt es auch Informationen, wie man über Fragen und Hinweise zu den Planungen miteinander ins Gespräch kommen kann.

17. März, 14:40: Wien verbraucht ein Viertel weniger Strom
In der österreichischen Hauptstadt Wien ist der Energieverbrauch am ersten Tag des weitestgehend eingestellten öffentlichen Lebens um rund ein Fünftel zurückgegangen   , berichtet die Tageszeitung Der Standard. Das habe eine Analyse der Wien-Energie-Leitstelle ergeben. Zurückzuführen sei dies auf die Schließung von Geschäften, Büros, Restaurants und Hotels. In Privathaushalten sei der Energieverbrauch jedoch gleichzeitig deutlich gestiegen.

17. März, 14:03: Envia M schließt Filialen
Wie der Energiedienstleister EnviaM der Nachrichtenagentur dpa mitteilte, bleiben alle Filialen von Envia M   und Mitgas   vom 18. März an für unbestimmte Zeit geschlossen, um Kunden und Mitarbeiter vor einer möglichen Verbreitung des Coronavirus zu schützen. Nach Angaben der in Chemnitz ansässigen EnviaM-Gruppe betreiben die beiden Firmen in Brandenburg, Sachsen und Sachsen-Anhalt 21 Kundenfilialen. 

17. März, 13:45: 6. HKNR-Fachtagung findet nicht statt
Die Leitung des Umweltbundesamtes hat zur Eindämmung von Covid-19 entschieden, alle Veranstaltungen bis Ende April 2020 abzusagen. Aus diesem Grund wird auch die 6. HKNR-Fachtagung (Herkunftsnachweisregister) am 28. und 29. April nicht stattfinden. Zum jetzigen Zeitpunkt sei nicht abzusehen, ob die Veranstaltung noch in diesem Jahr nachgeholt werden könne, teilte das Team des Herkunftsnachweisregisters im Umweltbundesamt   mit.

17. März, 13:18: NEW-Gruppe stellt auf Kundenselbstablesung um
Die NEW-Gruppe   , die kritische Infrastruktur im Netzgebiet am Niederrhein betreibt, reduziert vorsorglich den direkten Kontakt zu ihren Kunden, indem alle Standorte und Liegenschaften der NEW-Gruppe bis auf Weiteres für die Öffentlichkeit geschlossen bleiben.

„Wir sind in der komfortablen Lage, dass wir als NEW zwei Netzleitstellen haben, die weit voneinander entfernt liegen und mit eigenständigen Teams arbeiten. Das gesamte Netz der NEW kann von beiden Netzleitstellen redundant überwacht und gesteuert werden. Aus diesem Grund ist die Versorgungssicherheit für alle Bürger mit Strom, Gas und Wasser auf höchstem Niveau gesichert“, unterstreicht NEW-Vorstand Thomas Bley. 

Als weitere Maßnahme ist geplant, die Zählerablesung ab sofort auf die Kundenselbstablesung umzustellen. Der geplante Turnuswechsel der Zähler wird ebenfalls auf unbestimmte Zeit ausgesetzt. Termine, die schon vereinbart wurden, werden zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt. Neueinbauten werden nur in dringenden Fällen durchgeführt.

17. März, 12:59: Hausanschlüsse nur noch in Neubauten
Die Stadtwerke Kelheim   haben eine Reihe von Maßnahmen ergriffen, um die Versorgungssicherheit in den Sparten Strom, Erdgas, Wärme und Trinkwasser zu sichern, teilte das Unternehmen mit. So wurden die Mitarbeiter hier in jeweils zwei Teams unterteilt. Jedes Team ist eine Woche im Einsatz, während das andere Team zu Hause ist. Anschließend erfolgt ein wöchentlicher Wechsel. Im Fall einer Ansteckung bleiben die Mitarbeiter des Parallelteams dadurch weiterhin arbeitsfähig.

Hausanschlüsse werden künftig nur in Neubauten und nicht mehr in bewohnten Gebäuden durchgeführt. Auch erfolgen aktuell keine Zählerwechsel mehr. Sollte das Biowärmenetz in Kelheim tatsächlich ausfallen, kann die Versorgung sofort über die Gaskessel aufgenommen werden. Die Kapazitäten dafür seien groß genug.

17. März, 12:48: Stadtwerke Düsseldorf schließen Kundencenter
Aufgrund der Ausbreitung des Coronavirus bleibt das Kundencenter der Stadtwerke Düsseldorf am Höherweg 100 vorerst geschlossen, teilte das Unternehmen mit.

17. März, 12:38: Eurogas-Konferenz verschoben
Der europäische Gas-Verband Eurogas   hat seine für den 19. März in Brüssel geplante Jahreskonferenz   unter dem Motto ‘A single pathway to 2050?’ auf den 1. Oktober 2020 verschoben.

17. März, 12:01: Osterholzer Stadtwerke schicken 40% der Techniker in den Bereitschaftsdienst
Stark eingeschränkt sind seit heute die Baustellen-Tätigkeiten des regionalen Energieversorgers Osterholzer Stadtwerke   , teilt das Unternehmen mit. Die Kollegen, die in den jeweils kommenden beiden Wochen nach der täglichen Arbeit nach „Feierabend“ im Bereitschaftsdienst bei einer Störung abrufbereit gewesen wären, seien ab sofort von der Tagesarbeit befreit. Durch diese „Ausgrenzung“ wird das Ansteckungsrisiko im Unternehmen reduziert. Durch diese Schutzmaßnahme fallen 16 von 38 Monteuren, Vorarbeitern, Meistern und Einheitenleitern (rund 40%) im Tagesgeschäft aus. Der Störungsdienst stehe unter den bekannten Rufnummern jedoch weiterhin täglich rund um die Uhr uneingeschränkt zur Verfügung.

17. März, 11:50: Konferenz zur Netzanbindung Südharz verschoben
Die für den 24. März 2020 in Erfurt geplante Antragskonferenz für die Stromnetzanbindung Südharz kann nicht stattfinden. Die Bundesnetzagentur hat die Veranstaltung, auf der der Antrag auf Bundesfachplanung vorgestellt werden sollte, abgesagt. Ein neuer Termin steht noch nicht fest. Auslöser sind laut Übertragungsnetzbetreiber 50 Hertz die Präventionsmaßnahmen zur Eindämmung des Corona-Virus. Sobald neue Informationen darüber vorliegen, wie die Bundesfachplanung weitergeführt wird, wird 50 Hertz auf der Projektwebseite darüber informieren. In der Zwischenzeit stehen die Antragsunterlagen für den Abschnitt Süd weiterhin online zur Einsicht zur Verfügung. Dies ist auf den Projektwebseiten der Bundesnetzagentur   und von 50 Hertz   möglich.

17. März, 11:23: Wemag schränkt direkten Kundenkontakt ein
Mit Blick auf die Ausbreitung des Corona-Virus schränkt der Schweringer Versorger Wemag   den direkten Kundenkontakt mit sofortiger Wirkung deutlich ein. Das Infomobil tourt nicht mehr durch das Netzgebiet und das Wemag-Kundencenter in Schwerin bleibt bis auf Weiteres geschlossen. Auch die Servicecenter in den fünf Netzdienststellen an den Standorten Gadebusch, Hagenow, Neustadt-Glewe, Bützow und Perleberg können für die nächsten Wochen von den Kunden nicht mehr als direkte Anlaufstelle zum regionalen Energieversorger genutzt werden, teilte das Unternehmen mit.

17. März, 11:00: Antworten für Arbeitnehmer
Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales hat eine Website eingerichtet   , auf der sich Arbeitnehmer über ihre Rechte und Pflichten während der Corona-Krise informieren können.

17. März, 10:54: Bundesverband Windenergie schließt Zentrale
Der Bundesverband Windenergie teilt per Twitter   mit, dass seine Zentrale wegen des Coronavirus nicht besetzt ist. Die Mitarbeiter seien fast alle im Homeoffice und per Mail und direkter Durchwahl zu erreichen. Darüber hinaus seien Anfragen per Mail an info@wind-energie.de möglich.


17. März, 10:45: Corona-Informationen der Stadtwerke Erfurt
Die Stadtwerke Erfurt informieren auf einer speziellen Info-Seite   ihres Internet-Auftritts über die Auswirkungen der Corona-Krise in ihrem Versorgungsgebiet.

17. März, 10:41: Equinor setzt hochrangige Projektgruppe ein
Mit einer hochrangig besetzten Task Force reagiert der norwegische Energiekonzern Equinor auf die Coronakrise: Die Projektgruppe, die in den nächsten Tagen aufgebaut werden soll, wird von Executive Vice President Pal Eitrheim geleitet, der direkt an den CEO Eldar Saetre berichten wird. Die Task Force solle sowohl kurzfristig nötige Antworten auf die Krise formulieren wie auch die langfristigen Auswirkungen einschätzen, heißt es in einer Mitteilung von Equinor   .

17. März, 10:06: Eurosolar-Konferenz verschoben
Eurosolar und die Stadtwerke Speyer GmbH verschieben die Konferenz "Stadtwerke mit Erneuerbaren Energien“ am 29. und 30. April 2020 in Speyer aufgrund der aktuellen Entwicklungen bei der Ausbreitung von COVID-19. Der neue Termin wird auf www.stadtwerke-konferenz.eurosolar.de    bekannt gegeben.

17. März, 09:15: Corona-Hilfen des Staates im Überblick
Die Corona-Krise sorgt auch bei vielen Unternehmen der Energiebranche für wirtschaftliche Probleme. In manchen Fällen kann der Staat helfen. Hier geht es zur Förderdatenbank des Ministeriums für Wirtschaft und Energie    mit Programmen für die Corona-Hilfe.

17. März, 09:10: Energie Burgenland setzt Stromsperrungen aus
"Für jene Kunden, die derzeit nicht in der Lage sind, ihre aktuelle Rechnung zu begleichen, wird es keine Abschaltungen geben und sie werden weiterhin mit Energie versorgt“, sagte Michael Gerbavsits, Vorstandsvorsitzender der Energie Burgenland, laut dem Online-Portal bvz.at   . Die Energieversorgung bleibe damit für alle garantiert. Eine Bezahlung der offenen Beträge sei auch später möglich.

17. März, 09:01: Staatsbeteiligung an systemrelevanten Unternehmen?
Für einen zeitweisen Einstieg des Staates bei systemrelevanten Konzernen, die wegen der Coronavirus-Pandemie in eine Existenzkrise geraten könnten, hat sich Grünen-Chef Robert Habeck ausgesprochen: "Im Notfall ist ein vorübergehender Einstieg des Staates bei Unternehmen, die Systemrelevanz haben, die Daseinsvorsorge und kritische Infrastrukturen absichern, richtig", sagte Habeck der Funke-Mediengruppe.

17. März, 08:35: Pandemie-Vorsorge bei Badenova
Um eine weiterhin sichere und zuverlässige Versorgung mit Energie und Trinkwasser zu gewährleisten, greift beim regionalen Freiburger Energie- und Umweltdienstleister badenova jetzt ein mehrstufiger Maßnahmenplan, der viele Unternehmensbereiche miteinschließt, teilte das Unternehmen mit. Badenova habe intern Koordinierungsstäbe mit Vertretern aus allen Bereichen eingesetzt, die im steten engen Austausch mit den verantwortlichen Behörden stehen. Täglich wird die aktuelle Lage neu bewertet und davon abgeleitet Vorsorgemaßnahmen zum Schutz der Mitarbeiter getroffen. „Als Betreiber kritischer Infrastruktur haben wir eine besondere Verantwortung“, so Dr. Thorsten Radensleben, Vorstandsvorsitzender badenova.

Wie viele Einrichtungen sei auch der persönliche Kundenservice in Freiburg und Waldshut-Tiengen ab sofort temporär geschlossen. Für den telefonischen Kundenservice der badenova gelten verkürzte Telefonzeiten von 10 bis 14 Uhr. Für größere Störfälle etwa in der Strom- oder Erdgasversorgung, verfüge das Unternehmen über definierte Abläufe und Maßnahmenpläne. Diese wurden hinsichtlich der Besonderheiten der Ausbreitung des Corona-Virus angepasst.


17. März, 08:30: Entega schließt Ladenlokale
Um etwaige Ansteckungsrisiken für Kunden und Mitarbeiter zu vermeiden, sind die Entega Points in der Region ab sofort bis voraussichtlich Ostern 2020 geschlossen. Betroffen sind sämtliche Ladenlokale des Darmstädter Versorgers. Dies betrifft Darmstadt, Mainz, Erbach, Heppenheim, Worms, Eppertshausen, Brombachtal, Höchst i.Odw. und Reichelsheim.


17. März, 08:10: N-Ergie schließt Kundenzentrum
Die N-Ergie Aktiengesellschaft schließt ab heute und bis auf weiteres ihr Kundencentrum in der Südlichen Fürther Straße 14 in Nürnberg. Dies sei eine reine Vorsichtsmaßnahme, um Kunden und Mitarbeiter vor der Ansteckung mit dem Coronavirus zu schützen. Auch die Ausstellung von Elektrofahrzeugen kann nicht mehr besucht werden. Bareinzahlungen am Geldautomaten im Eingangsbereich des N-Ergie Kundencentrums seien weiterhin möglich.

16. März, 15:50: Industriestromnachfrage geht zurück
Der größte Stromverbraucher in Deutschland ist die Industrie. Knapp die Hälfte des Stromverbrauchs, rund 250 TWh, entfällt auf diese Verbrauchergruppe. Ein spürbarer Nachfragerückgang würde direkt das Strompreisniveau beeinflussen. Legt man als Maßstab die Entwicklungen der Finanzkrise 2009 an, so scheint ein Corona-Bedingter Rückgang der diesjährigen Industriestromnachfrage um 10 bis 20 % möglich. Das teilt die auf Energieversorgung spezialisierte Unternehmensberatung Enervis Energy Advisors mit.

16. März, 13:54: Südostlink-Anhörungen jetzt online
Um mitzuhelfen, die Verbreitung des Corona-Virus in der Bevölkerung zu verlangsamen und einzudämmen, hat sich der Übertragungsnetzbetreiber 50 Hertz entschlossen, vier in Sachsen-Anhalt vorgesehene Infomärkte zur Leitung Südostlink   nicht wie geplant live und vor Ort durchzuführen. Stattdessen wird 50 Hertz eine Online-Beteiligung ermöglichen. Der Termin für diese digitale Beteiligung wird noch bekanntgegeben.

16. März, 12:05: Kundenzentren sind dicht
Die Kundenservicecenter der österreichischen Energieunternehmen sind durchgehend geschlossen   , die Strom-, Gas- und Wärmeversorgung ist aber unverändert gewährleistet, berichtet unser Österreich-Korrespondent Klaus Fischer.

16. März, 12:05: Zählerablesungen ausgesetzt
Um Kunden und Mitarbeiter vor unnötigen Sozialkontakten zu schützen, hat die Energie AG Oberösterreich alle für dieses Jahr geplanten persönlichen Zählerablesungen   im Gasnetz ausgesetzt. Kunden hätten die Möglichkeit, die Selbstablesung mit der Möglichkeit zur elektronischen Meldung der Zählerstände durchzuführen. Dadurch sollen gleichzeitig Reserven für notwendige Spontaneinsätze und -reparaturen aufgebaut werden.

16. März, 11:56: Pressekonferenz des GJETC abgesagt
Das German-Japanese Energy Transition Council (GJETC) hat eine für den 20. März 2020 geplante Pressekonferenz abgesagt. Die bisherigen Studienergebnisse und Empfehlungen des GJETC seien unter www.gjetc.org   zu finden. Der Abschlussbericht der zweiten Arbeitsphase des Rates wird dort in Kürze ebenfalls veröffentlicht.

16. März, 11:32: Energie-Versorgung in Thüringen ist gesichert 
Der Thüringer Energieversorger Teag teilt mit, dass man bereits in der vorigen Woche erste Schritte umgesetzt habe, um auch im Krisenfall die Versorgung mit Energie   und Internet unter allen Umständen sicher zu stellen. So seien ab dem 16. März alle Mitarbeiter - bei denen eine Arbeit von zu Hause aus möglich ist - angewiesen, nicht an ihren regulären Arbeitsplätzen zu erscheinen. Sämtliche Konferenzen, Meetings und auch Fortbildungen wurden bis auf das absolut betriebsnotwendige Maß abgesagt, Dienstreisen finden nicht mehr statt.

Weiter im Einsatz sind die Monteure der Netztochter TEN für Störungen oder zu Reparaturarbeiten. Gleiches gilt für zentrale Funktionen wie Netzleitwarte, Energiehandel oder Erzeugung. Für die noch verbleibenden Mitarbeiter in den Bürobereichen gelten verschärfte Hygienebestimmungen und Abstandsregeln.
 
16. März, 11:32: AEA stellt Bürobetrieb ein
Der Bürobetrieb der Österreichischen Energieagentur - Austrian Energy Agency   (AEA) am Standort 1150 Wien, Mariahilferstrasse 136, ist ab sofort vorübergehend eingestellt. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter würden bis auf Weiteres von von zu Hause aus arbeiten. 

16. März, 11:15: Wemag sagt Infoveranstaltungen ab
Mehrere Informationsveranstaltungen zum Thema Breitbandausbau   im Landkreis Ludwigslust-Parchim hat der Schweriner Energieversorger Wemag wegen der aktuellen Entwicklungen abgesagt. Betroffen sind die Veranstaltungen, die bis zum 27. März in den Kommunen Lübtheen, Vielank, Lübz, Karrenzin, Bandenitz, Granzin, 
 Zierzow & Muchow, Stolpe, Kremmin, Alt Zachun, Dobbertin, Kirch Jesar &
Strohkirchen, Kuhstorf, Rom, Neu Poserin, Rastow und Groß Godems hätten stattfinden sollen.

16. März, 11:05: Stadtwerke München schließen Bäder
Zur Eindämmung der Corona-Pandemie hat die Bayerische Staatsregierung weitgehende Maßnahmen beschlossen. Danach bleiben ab Dienstag, 17. März, alle Bäder und Saunen sowie die beiden M-Fitnesscenter in München mindestens für 14 Tage geschlossen. Das teilen die Stadtwerke mit. 

16. März, 10:31: Stadtwerke Osnabrück schließen Service-Zentren
Die Stadtwerke Osnabrück haben ihre drei Servicezentren geschlossen   . „Wir haben bei unseren Mitarbeitern in den Servicezentren gleich mehrere Kollegen mit einem Risikoprofil identifiziert“, erläuterte Theresia Korste, die bei den Stadtwerken das Pandemie-Krisenteam leitet, zur Begründung.

13. März, 16:41: Söder fordert massive Senkung der Stromsteuer
Angesichts der Coronavirus-Ausbreitung verlangt der bayerische Ministerpräsident Markus Söder (CSU) drastische Maßnahmen − auch im Bereich der Energiewirtschaft.    

13. März, 15:13: Mit Energie gegen die Pandemie
Als kritische Infrastrukturen müssen Energieversorger den Betrieb während einer Pandemie sicherstellen. E&M hat bei Netzbetreibern und Versorgungsunternehmen nachgefragt, wie sie das ermöglichen   .

11. März, 10:18: Coronavirus-Fall auf Offshore-Plattform
Einen an Covid-19 erkrankten Mitarbeiter auf einer Öl- und Gasplattform   in der Nordsee hat das norwegische Energieunternehmen Equinor vermeldet.

10. März, 10:38: BETD fällt wegen Corona-Risiko aus
Wegen der Covid-19-Entwicklung hat sich die Bundesregierung entschlossen, den 6. Berlin Energy Transition Dialogue (BETD) am 24. und 25. März in der Bundeshauptstadt abzusagen   .
 

Peter Koller
Redakteur
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Freitag, 03.04.2020, 15:33 Uhr

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