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Energie & Management > E-Autos - ​Bundesländer e-motorisieren sich unterschiedlich
Quelle: Shutterstock
E-Autos

​Bundesländer e-motorisieren sich unterschiedlich

Batterieelektrische Autos erfreuen sich auch in Deutschland größerer Beliebtheit. Doch die regionale Verteilung auf Länderebene ist durchaus unterschiedlich.
2025 wurden bundesweit mehr als 544.800 neue Elektrofahrzeuge zugelassen. Damit entfielen rund 32 Prozent aller Neuzulassungen auf batterieelektrische Modelle. Doch wie sehen die Zulassungszahlen in den verschiedenen Bundesländern und in den Großstädten aus?

Der Online-Automarktplatz Carwow hat dazu unter anderem Daten des Kraftfahrt-Bundesamts (KBA) ausgewertet, sowie eigene Umfragen durchgeführt. Das Unternehmen betreibt eine digitale Plattform, auf der Kunden Fahrzeuge vergleichen, konfigurieren und Angebote von Autohändlern einholen können.

Die Auswertung zeigt nach Angaben von Carwow deutliche Unterschiede zwischen den Bundesländern. Thüringen verzeichnete 2025 den geringsten Anteil an Elektrofahrzeugen unter den Neuzulassungen. Dort waren 21 Prozent der neu zugelassenen Autos elektrisch. Sachsen, Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern folgen mit jeweils rund 23 Prozent.

Baden-Württemberg und Berlin an der Spitze

Zu den Bundesländern mit dem höchsten Anteil an Elektroauto-Neuzulassungen gehören Baden-Württemberg und Berlin. In beiden Regionen entfielen 37 Prozent der Neuzulassungen im Jahr 2025 auf Elektrofahrzeuge. In Baden-Württemberg entspricht das 84.297 Fahrzeugen, in Berlin 11.666. Bremen folgt mit einem Anteil von 36 Prozent beziehungsweise 3.264 neu zugelassenen Elektrofahrzeugen.

Bei der absoluten Zahl der neu zugelassenen Elektrofahrzeuge liegt Nordrhein-Westfalen an der Spitze. Dort wurden im Jahr 2025 insgesamt 116.529 Elektrofahrzeuge neu zugelassen, was einem Anteil von 34 Prozent entspricht. Bayern folgt mit 115.631 neuen Elektrofahrzeugen und einem Anteil von 31 Prozent. Trotz der hohen Einwohnerzahlen erreichen beide Bundesländer damit weiterhin vergleichsweise hohe Elektroauto-Anteile.

Auch auf Stadtebene zeigen sich Unterschiede bei der Verbreitung der Elektromobilität. Stuttgart lag Anfang 2025 unter den größten deutschen Städten beim Anteil an Elektrofahrzeugen vorn. Rund 6 Prozent aller zugelassenen Fahrzeuge waren dort elektrisch.

Die Ladeinfrastruktur in der baden-württembergischen Landeshauptstadt umfasst 2.118 öffentliche Ladepunkte. Damit entfallen rechnerisch 8,5 Elektrofahrzeuge auf einen Ladepunkt. Gleichzeitig liegt die Pro-Kopf-Verbreitung bei 29,3 Elektrofahrzeugen pro 1.000 Einwohner. Der Anteil an Schnellladepunkten beträgt jedoch lediglich rund 5 Prozent.

Neben der Marktentwicklung spielt auch die staatliche Förderung eine Rolle für die Nachfrage. Im Januar 2026 führte Deutschland ein neues Förderprogramm für Elektrofahrzeuge ein, das den Kauf durch finanzielle Unterstützung erleichtern soll.

Eine Carwow- Umfrage unter potenziellen Autokäufern zeigt jedoch, dass die Regelungen noch nicht überall bekannt sind. Nur 48 Prozent der Befragten geben an, genau zu wissen, wie die Förderung für sie persönlich gilt. Mehr als die Hälfte der Befragten – rund 52 Prozent – fühlt sich nur teilweise informiert oder ist unsicher, ob sie förderberechtigt ist.
 
Zur Vollansicht auf die Grafik klicken
Quelle: Carwow

Gleichzeitig beeinflusst das Förderprogramm bereits die Kaufplanung. Rund 39 Prozent der Befragten geben an, dass sie aufgrund der angekündigten Förderung planen, früher als ursprünglich vorgesehen ein Elektrofahrzeug zu kaufen.

Die genaue Auswertung mit den Zahlen zu den einzelnen Bundesländern und Städten kann auf der Webseite von Carwow abgerufen werden. 
 

Donnerstag, 5.03.2026, 15:08 Uhr
Stefan Sagmeister
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Batterieelektrische Autos erfreuen sich auch in Deutschland größerer Beliebtheit. Doch die regionale Verteilung auf Länderebene ist durchaus unterschiedlich.
2025 wurden bundesweit mehr als 544.800 neue Elektrofahrzeuge zugelassen. Damit entfielen rund 32 Prozent aller Neuzulassungen auf batterieelektrische Modelle. Doch wie sehen die Zulassungszahlen in den verschiedenen Bundesländern und in den Großstädten aus?

Der Online-Automarktplatz Carwow hat dazu unter anderem Daten des Kraftfahrt-Bundesamts (KBA) ausgewertet, sowie eigene Umfragen durchgeführt. Das Unternehmen betreibt eine digitale Plattform, auf der Kunden Fahrzeuge vergleichen, konfigurieren und Angebote von Autohändlern einholen können.

Die Auswertung zeigt nach Angaben von Carwow deutliche Unterschiede zwischen den Bundesländern. Thüringen verzeichnete 2025 den geringsten Anteil an Elektrofahrzeugen unter den Neuzulassungen. Dort waren 21 Prozent der neu zugelassenen Autos elektrisch. Sachsen, Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern folgen mit jeweils rund 23 Prozent.

Baden-Württemberg und Berlin an der Spitze

Zu den Bundesländern mit dem höchsten Anteil an Elektroauto-Neuzulassungen gehören Baden-Württemberg und Berlin. In beiden Regionen entfielen 37 Prozent der Neuzulassungen im Jahr 2025 auf Elektrofahrzeuge. In Baden-Württemberg entspricht das 84.297 Fahrzeugen, in Berlin 11.666. Bremen folgt mit einem Anteil von 36 Prozent beziehungsweise 3.264 neu zugelassenen Elektrofahrzeugen.

Bei der absoluten Zahl der neu zugelassenen Elektrofahrzeuge liegt Nordrhein-Westfalen an der Spitze. Dort wurden im Jahr 2025 insgesamt 116.529 Elektrofahrzeuge neu zugelassen, was einem Anteil von 34 Prozent entspricht. Bayern folgt mit 115.631 neuen Elektrofahrzeugen und einem Anteil von 31 Prozent. Trotz der hohen Einwohnerzahlen erreichen beide Bundesländer damit weiterhin vergleichsweise hohe Elektroauto-Anteile.

Auch auf Stadtebene zeigen sich Unterschiede bei der Verbreitung der Elektromobilität. Stuttgart lag Anfang 2025 unter den größten deutschen Städten beim Anteil an Elektrofahrzeugen vorn. Rund 6 Prozent aller zugelassenen Fahrzeuge waren dort elektrisch.

Die Ladeinfrastruktur in der baden-württembergischen Landeshauptstadt umfasst 2.118 öffentliche Ladepunkte. Damit entfallen rechnerisch 8,5 Elektrofahrzeuge auf einen Ladepunkt. Gleichzeitig liegt die Pro-Kopf-Verbreitung bei 29,3 Elektrofahrzeugen pro 1.000 Einwohner. Der Anteil an Schnellladepunkten beträgt jedoch lediglich rund 5 Prozent.

Neben der Marktentwicklung spielt auch die staatliche Förderung eine Rolle für die Nachfrage. Im Januar 2026 führte Deutschland ein neues Förderprogramm für Elektrofahrzeuge ein, das den Kauf durch finanzielle Unterstützung erleichtern soll.

Eine Carwow- Umfrage unter potenziellen Autokäufern zeigt jedoch, dass die Regelungen noch nicht überall bekannt sind. Nur 48 Prozent der Befragten geben an, genau zu wissen, wie die Förderung für sie persönlich gilt. Mehr als die Hälfte der Befragten – rund 52 Prozent – fühlt sich nur teilweise informiert oder ist unsicher, ob sie förderberechtigt ist.
 
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Gleichzeitig beeinflusst das Förderprogramm bereits die Kaufplanung. Rund 39 Prozent der Befragten geben an, dass sie aufgrund der angekündigten Förderung planen, früher als ursprünglich vorgesehen ein Elektrofahrzeug zu kaufen.

Die genaue Auswertung mit den Zahlen zu den einzelnen Bundesländern und Städten kann auf der Webseite von Carwow abgerufen werden. 
 

Donnerstag, 5.03.2026, 15:08 Uhr
Stefan Sagmeister

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