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Bild: 50Hertz
AUSZEICHNUNG:
Boris Schucht ist "Energiemanager des Jahres 2017"
Der Vorsitzende der Geschäftsführung des Übertragungsnetzbetreibers 50 Hertz wurde von einer Jury aus Wirtschaft, Wissenschaft und Medien zum Energiemanager des Jahres 2017 gewählt.
 
Boris Schucht leitet seit 2010 den Übertragungsnetzbetreiber mit Sitz in Berlin. Das Unternehmen sorgt für den Betrieb der Übertragungsnetze in Thüringen, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Brandenburg, Berlin, Mecklenburg-Vorpommern und Hamburg.

Nur Insider wissen, dass der 1967 geborene studierte Elektrotechniker Präsidiumsmitglied des Weltenergierat – Deutschland ist, dass er im Rat des Think Tank Agora Energiewende arbeitet, sich engagiert als Mitglied des Landesvorstandes des Wirtschaftsrates Berlin/Brandenburg und an der Spitze des „Forum für Zukunftsenergien“ steht. 

Beruflich interessant ist: Er war fünf Jahre lang Geschäftsführer der Vattenfall Europe Venture GmbH und er war stellvertretender Bereichsleiter der Unternehmensentwicklung bei der Vattenfall Europe AG und vor seinem Eintritt in die 50Hertz im Jahr 2010 Mitglied des Vorstandes der Wemag AG. In all diesen Positionen hat sich Schucht nicht vorrangig mit dem Tagesgeschäft auseinandergesetzt, sondern mit den drängenden Zukunftsfragen der Energiewirtschaft.

Das Unternehmen 50 Hertz plant dafür in den Jahren 2017 bis 2021 Investitionen von 3,8 Mrd. Euro. Rund 1 000 Mitarbeiter werden derzeit beschäftigt; der Umsatz im Netzgeschäft lag im Jahr 2016 bei 1,29 Mrd. Euro, an die Gesellschafter konnten 127 Mio. Euro Gewinn ausgeschüttet werden.

Überzeugende Fakten für die Jury zur Wahl des von E&M im Jahr 2000 initiierten Preises „Energiemanager des Jahres“, der mitgetragen wird von der Kanzlei BBH und dem Unternehmensberatungsunternehmen K.Group.

E&M-Herausgeber Helmut Sendner, der den Preis „Energiemanager des Jahres“ im Jahr 2000 ins Leben rief: „In der manchmal ideologisch geführten Diskussion um den erforderlichen Netzausbau – hier Übertragungsnetzbetreiber, da Verteilnetzbetreiber – geht Boris Schucht einen pragmatischen Weg: Er handelt im Sinne einer notwendigen Netzintegration von erneuerbar erzeugtem Strom und damit für Versorgungssicherheit in Deutschland und über seine Grenzen hinaus.“

Der Preisträger Boris Schucht zu seiner Ehrung: „Ich fühle mich mit dieser in unserer Branche sehr angesehenen Auszeichnung persönlich sehr geehrt. Besonders freut mich, dass der Preis in diesem Jahr an einen Netzbetreiber geht. Dies dokumentiert die fundamentale Bedeutung des Netzes als Teil des Gesamtsystems. Insofern nehme ich die Auszeichnung gerne stellvertretend für alle Stromnetzbetreiber entgegen. Mein Dank gilt der Jury, aber natürlich auch allen Mitarbeitern bei 50Hertz, denn ohne ihr Engagement würde unser Unternehmen nicht dort stehen, wo es steht.“

Alle Infos zur Jury und zur Wahl sowie zu allen Preisträgern gibt es auf der speziellen Webseite "Energiemanager des Jahres   ".

 
Boris Schucht
Bild: 50Hertz
 

Stefan Sagmeister
Chefredakteur
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Mittwoch, 22.11.2017, 13:47 Uhr

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