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EFFIZIENZ:
Bayerische Industriebetriebe gründen Netzwerk
Zehn Unternehmen aus dem ostbayerischen Raum haben sich zu einem Energie-Effizienznetzwerk zusammengeschlossen. Laut einer aktuellen Studie sind vor allem Wärmetechnologien ein Thema.
 
Die ostbayerischen Firmen kommen aus den Branchen Stein, Papier und Chemie. Gemeinsam mit dem Netzwerkträger, dem Institut für Energietechnik IfE an der Ostbayerischen Technischen Hochschule Amberg-Weiden, haben sie das Energieeffizienz-Netzwerk "Oben Stein Papier Chemie" gegründet, teilte das IfE am 25. März mit.

Ziel ist die Senkung des Energieverbrauchs in den beteiligten Industriebetrieben. Das IfE wird in den kommenden drei Jahren als Organisator und Moderator der vorgesehenen Netzwerktreffen fungieren und die Unternehmen in energietechnischen Fragestellungen beraten.

Die teilnehmenden Unternehmen sind:
  • Hartsteinwerke Schicker OHG,
  • Fluorchemie Stulln GmbH,
  • HeidelbergCement AG,
  • Hermann Trollius GmbH Kalk & Dolomit,
  • Kalkwerk Rygol GmbH & Co. KG,
  • Karl Schwinger GmbH & Co. KG,
  • MD Papier GmbH (UPM Plattling),
  • Pfleiderer Teisnach GmbH & Co. KG,
  • Sebald Zement GmbH sowie die
  • Wolfgang Endress Kalk und Schotterwerk GmbH & Co. KG.
Das Institut für Energietechnik IfE betreut bayernweit derzeit fünf betriebliche Effizienznetzwerke mit 50 Unternehmen und 19 kommunale Effizienznetzwerke, mit 150 teilnehmenden Kommunen.

Bundesweit sind Netzwerke aktiv

Netzwerke dieser Art gibt es bundesweit. Mehr als 1 800 Unternehmen engagieren sich derzeit deutschlandweit in 200 Netzwerken für Energieeffizienz und Klimaschutz. Eine aktuelle Umfrage unter Netzwerkträgern und -moderatoren der „Initiative Energieeffizienz-Netzwerke“ ergab, dass mehr als 90 % der Energieeffizienz-Netzwerke in Deutschland die Wärmeerzeugung in den teilnehmenden Unternehmen optimieren. 89 % sind im Bereich Abwärme aktiv.

Auch bei Pumpen und Beleuchtung setzen die Unternehmen häufig Maßnahmen um. Einen leichten Rückgang verzeichnen hingegen Optimierungen bei Motoren und Antrieben sowie Lüftungstechnologien.

Ein weiteres Ergebnis ist, dass sich das Themenspektrum in vielen Netzwerken erweitert hat: Zusätzlich zur Energieeffizienz befassten sich die Unternehmen laut der Initiative im Jahr 2018 verstärkt mit den Themen erneuerbare Energien, Mobilität und ‎Digitalisierung in der Energiewende. Im Zentrum der Netzwerkarbeit stehen wie im Vorjahr der Erfahrungsaustausch, Fachvorträge, Betriebsbegehungen und die Entwicklung von Energieeffizienzmaßnahmen.
 

Heidi Roider
Redakteurin und Chefin vom Dienst
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Montag, 25.03.2019, 15:16 Uhr

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