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Energie & Management > Windkraft Onshore - 130 Windräder bekommen BNK
Quelle: Fotolia / psdesign1
Windkraft Onshore

130 Windräder bekommen BNK

Landwind und „Light:Guard“ haben einen exklusiven Dreijahresvertrag für bedarfsgesteuerte Nachtkennzeichnung (BNK) an rund 130 Windenergieanlagen geschlossen.
Die Landwind-Gruppe und die Light Guard GmbH haben einen Rahmenvertrag zur Ausstattung von Windenergieanlagen mit bedarfsgesteuerter Nachtkennzeichnung (BNK) geschlossen. Er läuft drei Jahre und umfasst rund 130 Anlagen in mehr als 20 Windparks. Die meisten davon werden neu errichtet, einige sind Repowering-Projekte, wie es in einer Mitteilung der Unternehmen heißt.

Das System überwacht den Luftraum um einen Windpark und reduziert das Blinken der Anlagen auf ein Minimum. Nähert sich ein Flugobjekt, hebt es die Unterdrückung der Befeuerung auf, und das rote Licht blinkt wie bisher. Light Guard setzt dafür auf Multilateration und auf die Auswertung der Signalstärke. 

Landwind-Geschäftsführerin Bärbel Heidebroek sieht die Technik als Teil einer Akzeptanzstrategie: „Gute Nachbarschaft bedeutet für uns, dass die Menschen und Gemeinden vor Ort von der Energiewende profitieren.“ Neben Abgaben an die Kommunen trügen auch Maßnahmen gegen Lichtverschmutzung dazu bei. 

„Light:Guard“ ist nach eigenen Angaben seit 2008 im BNK-Geschäft aktiv und arbeitet mit Herstellern wie GE, Nordex und Vestas zusammen. Über 3.500 Anlagen in Deutschland hat das Unternehmen bereits dunkel geschaltet.

Die Landwind-Gruppe mit Sitz in Gevensleben plant, baut und betreibt seit über 25 Jahren Windparks und Photovoltaik-Freiflächenanlagen mit Bürgerbeteiligung. Ihre Windparks haben rund 400 MW Nennleistung und liefern jährlich mehr als 850 Millionen kWh. (gd)

Freitag, 9.10.2026, 09:32 Uhr
Günter Drewnitzky
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130 Windräder bekommen BNK
Landwind und „Light:Guard“ haben einen exklusiven Dreijahresvertrag für bedarfsgesteuerte Nachtkennzeichnung (BNK) an rund 130 Windenergieanlagen geschlossen.
Die Landwind-Gruppe und die Light Guard GmbH haben einen Rahmenvertrag zur Ausstattung von Windenergieanlagen mit bedarfsgesteuerter Nachtkennzeichnung (BNK) geschlossen. Er läuft drei Jahre und umfasst rund 130 Anlagen in mehr als 20 Windparks. Die meisten davon werden neu errichtet, einige sind Repowering-Projekte, wie es in einer Mitteilung der Unternehmen heißt.

Das System überwacht den Luftraum um einen Windpark und reduziert das Blinken der Anlagen auf ein Minimum. Nähert sich ein Flugobjekt, hebt es die Unterdrückung der Befeuerung auf, und das rote Licht blinkt wie bisher. Light Guard setzt dafür auf Multilateration und auf die Auswertung der Signalstärke. 

Landwind-Geschäftsführerin Bärbel Heidebroek sieht die Technik als Teil einer Akzeptanzstrategie: „Gute Nachbarschaft bedeutet für uns, dass die Menschen und Gemeinden vor Ort von der Energiewende profitieren.“ Neben Abgaben an die Kommunen trügen auch Maßnahmen gegen Lichtverschmutzung dazu bei. 

„Light:Guard“ ist nach eigenen Angaben seit 2008 im BNK-Geschäft aktiv und arbeitet mit Herstellern wie GE, Nordex und Vestas zusammen. Über 3.500 Anlagen in Deutschland hat das Unternehmen bereits dunkel geschaltet.

Die Landwind-Gruppe mit Sitz in Gevensleben plant, baut und betreibt seit über 25 Jahren Windparks und Photovoltaik-Freiflächenanlagen mit Bürgerbeteiligung. Ihre Windparks haben rund 400 MW Nennleistung und liefern jährlich mehr als 850 Millionen kWh. (gd)

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