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Energie & Management > Bilanz - Zeppelin baut europäische Präsenz aus
Quelle: Zeppelin Gruppe
Bilanz

Zeppelin baut europäische Präsenz aus

Die Zeppelin-Gruppe ist im vergangenen Geschäftsjahr durch einen großen Zukauf deutlich gewachsen. Der Umsatz stieg um 16 Prozent auf 4,4 Milliarden Euro.
Die Zeppelin-Gruppe hat im Geschäftsjahr 2025 Umsatz und Ergebnis deutlich gesteigert, teilte der Konzern mit Sitz in Friedrichshafen am 15. April mit. Der Umsatz lag bei 4,4 Milliarden Euro und damit 16 Prozent über dem Vorjahr. Das Ergebnis vor Steuern erreichte 135 Millionen Euro, ein Plus von 26 Prozent. Der operative Cashflow stieg auf 410 Millionen Euro. 

Das Unternehmen verweist auf ein weiterhin anspruchsvolles wirtschaftliches und geopolitisches Umfeld. Dennoch blieb die Geschäftsentwicklung stabil. Maßgeblich prägte die Übernahme der „PEPP Group B.V.“ das Jahr. Zeppelin übernahm in diesem Zuge Vertrieb und Service von Caterpillar-Produkten in den Niederlanden und Norwegen. Es handelt sich laut dem Unternehmen um den größten Zukauf der Unternehmensgeschichte.

Im vergangenen Jahr wurde die Peep Group in den Zeppelin-Konzern integriert. Dazu gehören 22 Gesellschaften in den fünf Ländern, in Norwegen, den Niederlanden, Nigeria, Belgien und Frankreich mit dem Portfolio von Neu- und Gebrauchtmaschinen, Antriebs- und Energiesystemen, Servicierung und Ersatzteile sowie Lösungen rund um die Vermietung von Equipment und Service. Damit wuchs der Zeppelin-Konzern um 2.000 Mitarbeitende und rund 1,1 Milliarden Euro Umsatz.

Firmenzukauf war maßgeblicher Wachstumstreiber

Die Akquisition führte zu einem deutlichen externen Wachstum und stärkte die Marktpräsenz in Europa. Aufgrund der Teilkonsolidierung über sieben Monate wirkte sich der Zukauf bereits 2025 auf die Kennzahlen aus. Für 2026 erwartet das Unternehmen bei vollständiger Konsolidierung einen Umsatz von rund 5 Milliarden Euro. 

Im Zuge der Transformation bündelte Zeppelin die bisherigen fünf strategischen Geschäftseinheiten zu vier Bereichen: Construction Industry & Mining, Rental, Power Systems und Plant Engineering. Das Unternehmen verfolgt damit eine klarere Struktur und eine stärkere Ausrichtung auf Kunden und Prozesse. Künftig will Zeppelin auch von den Entwicklungen in den Bereichen Sicherheit und Verteidigung, Infrastruktur und resiliente Energieversorgung profitieren. 

Trotz eines herausfordernden Umfelds war 2025 laut Matthias Benz, Vorsitzender der Geschäftsführung der Zeppelin-Gruppe, ein Jahr wichtiger Weichenstellungen. Für das laufende Jahr gab sich der Manager vorsichtig zuversichtlich: In den ersten Monaten hätten sich geopolitische und weltwirtschaftliche Herausforderungen gezeigt, wird Benz in der Firmenmitteilung zitiert. „Dennoch sollte Zeppelin auch 2026 auf Wachstumskurs bleiben, sofern sich keine noch größeren Verwerfungen auftun.“

Donnerstag, 16.04.2026, 08:40 Uhr
Heidi Roider
Energie & Management > Bilanz - Zeppelin baut europäische Präsenz aus
Quelle: Zeppelin Gruppe
Bilanz
Zeppelin baut europäische Präsenz aus
Die Zeppelin-Gruppe ist im vergangenen Geschäftsjahr durch einen großen Zukauf deutlich gewachsen. Der Umsatz stieg um 16 Prozent auf 4,4 Milliarden Euro.
Die Zeppelin-Gruppe hat im Geschäftsjahr 2025 Umsatz und Ergebnis deutlich gesteigert, teilte der Konzern mit Sitz in Friedrichshafen am 15. April mit. Der Umsatz lag bei 4,4 Milliarden Euro und damit 16 Prozent über dem Vorjahr. Das Ergebnis vor Steuern erreichte 135 Millionen Euro, ein Plus von 26 Prozent. Der operative Cashflow stieg auf 410 Millionen Euro. 

Das Unternehmen verweist auf ein weiterhin anspruchsvolles wirtschaftliches und geopolitisches Umfeld. Dennoch blieb die Geschäftsentwicklung stabil. Maßgeblich prägte die Übernahme der „PEPP Group B.V.“ das Jahr. Zeppelin übernahm in diesem Zuge Vertrieb und Service von Caterpillar-Produkten in den Niederlanden und Norwegen. Es handelt sich laut dem Unternehmen um den größten Zukauf der Unternehmensgeschichte.

Im vergangenen Jahr wurde die Peep Group in den Zeppelin-Konzern integriert. Dazu gehören 22 Gesellschaften in den fünf Ländern, in Norwegen, den Niederlanden, Nigeria, Belgien und Frankreich mit dem Portfolio von Neu- und Gebrauchtmaschinen, Antriebs- und Energiesystemen, Servicierung und Ersatzteile sowie Lösungen rund um die Vermietung von Equipment und Service. Damit wuchs der Zeppelin-Konzern um 2.000 Mitarbeitende und rund 1,1 Milliarden Euro Umsatz.

Firmenzukauf war maßgeblicher Wachstumstreiber

Die Akquisition führte zu einem deutlichen externen Wachstum und stärkte die Marktpräsenz in Europa. Aufgrund der Teilkonsolidierung über sieben Monate wirkte sich der Zukauf bereits 2025 auf die Kennzahlen aus. Für 2026 erwartet das Unternehmen bei vollständiger Konsolidierung einen Umsatz von rund 5 Milliarden Euro. 

Im Zuge der Transformation bündelte Zeppelin die bisherigen fünf strategischen Geschäftseinheiten zu vier Bereichen: Construction Industry & Mining, Rental, Power Systems und Plant Engineering. Das Unternehmen verfolgt damit eine klarere Struktur und eine stärkere Ausrichtung auf Kunden und Prozesse. Künftig will Zeppelin auch von den Entwicklungen in den Bereichen Sicherheit und Verteidigung, Infrastruktur und resiliente Energieversorgung profitieren. 

Trotz eines herausfordernden Umfelds war 2025 laut Matthias Benz, Vorsitzender der Geschäftsführung der Zeppelin-Gruppe, ein Jahr wichtiger Weichenstellungen. Für das laufende Jahr gab sich der Manager vorsichtig zuversichtlich: In den ersten Monaten hätten sich geopolitische und weltwirtschaftliche Herausforderungen gezeigt, wird Benz in der Firmenmitteilung zitiert. „Dennoch sollte Zeppelin auch 2026 auf Wachstumskurs bleiben, sofern sich keine noch größeren Verwerfungen auftun.“

Donnerstag, 16.04.2026, 08:40 Uhr
Heidi Roider

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