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Die Bundesnetzagentur hat die Zuschläge der Ausschreibung für Windenergieanlagen an Land zum 1. August 2026 veröffentlicht. Der Andrang war groß.
Am 17. September veröffentlichte die Bundesnetzagentur die Zuschläge der Ausschreibung für Windenergieanlagen an Land zum 1. August 2026. Die ausgeschriebene Kapazität für neue Windkraftanlagen betrug in der Bewerbungsrunde zum 1. August 2.520
MW. Gebote wurden für fast die doppelte Menge, 5.250
MW eingereicht.
„Trotz rückläufiger Gebotsmenge war auch diese Ausschreibung erneut deutlich überzeichnet. Dies spiegelt sich in den weiter sinkenden Zuschlagswerten wider“, kommentierte der Präsident der Bundesnetzagentur Klaus Müller.
Laut der Behörde konnten von den 461 eingereichten Geboten 237 Geboten mit einem Umfang von 2.523 MW einen Zuschlag erteilen. 17 Gebote mussten vom Verfahren ausgeschlossen werden.
Die im Gebotspreisverfahren ermittelten Werte liegen zwischen 4,49 ct/kWh und 4,98 ct/kWh. Der durchschnittliche mengengewichtete Zuschlagswert ist gegenüber der vorherigen Gebotsrunde erneut deutlich gesunken, auf nunmehr 4,79 ct/kWh. In der Vorrunde zum Mai 2026 betrug er 5,06 ct/kWh.
Das größte Zuschlagsvolumen ergibt sich demnach für Gebote für Standorte in Niedersachsen (836 MW, 81 Zuschläge), gefolgt von Standorten in Nordrhein-Westfalen (430 MW, 42 Zuschläge) und Rheinland-Pfalz (336 MW, 17 Zuschläge).
Von den Teilnehmern dieser Ausschreibung werden noch keine Netzentgelte mit Finanzierungsfunktion (Kapazitätsentgelte) im Sinne der Orientierungspunkte der Bundesnetzagentur zur Beteiligung der Einspeiser vom 17. Februar 2026 erhoben. Die nächste Ausschreibungsrunde für Windenergieanlagen an Land findet am 1. November 2026 statt.
Informationen zu den
Ausschreibungsergebnissen Wind an Land stehen im Internet bereit.
(sh)
Donnerstag, 17.09.2026, 12:06 Uhr
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