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Energie & Management > Bilanz - Vattenfall steigert Ergebnis deutlich im 1. Quartal
Quelle: Elisabeth Redlig
Bilanz

Vattenfall steigert Ergebnis deutlich im 1. Quartal

Der schwedische Energiekonzern erwirtschaftet im ersten Quartal mehr Gewinn bei leicht rückläufigem Umsatz.
Der schwedische Energiekonzern Vattenfall hat in Q1 sein Ergebnis zum Vorjahresquartal deutlich verbessert. Treiber seien vor allem höhere Strompreise sowie eine stabile Erzeugung gewesen, teilte das Unternehmen mit. „Vattenfall erzielt im ersten Quartal 2026 starke Ergebnisse, getragen von verbesserten Ergebnissen in allen Geschäftsbereichen“, sagte CEO Anna Borg. 

Das bereinigte Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) lag in den ersten drei Monaten bei rund 17,21 Milliarden schwedischen Kronen, umgerechnet 1,6 Milliarden Euro. Im vergangenen Jahr lag die Zahl bei etwa 800 Millionen Euro. Das Betriebsergebnis stieg auf rund 2,2 Milliarden Euro (Q1/2025: 0,8 Milliarden Euro). Unter dem Strich erhöhte sich der Gewinn auf etwa 1,7 Milliarden Euro, nach rund 500 Millionen Euro im Vorjahr. 

Der Nettoumsatz ging hingegen zurück. Er sank auf rund 6 Milliarden Euro, nach etwa 6,3 Milliarden Euro im ersten Quartal 2025. Hintergrund seien vor allem geringere Absatzmengen im Stromkundengeschäft sowie Effekte aus Preisabsicherungen gewesen, heißt es aus Stockholm.

Beim operativen Ergebnis profitierte Vattenfall insbesondere von höheren Strompreisen in den nordischen Märkten. Diese lagen im Durchschnitt deutlich über dem Vorjahresniveau, unter anderem aufgrund kalter Witterung, geringer Windproduktion und niedriger Wasserstände. Gleichzeitig wirkten sich höhere Erzeugungsmengen aus Wasserkraft und Kernenergie positiv aus. 

Insgesamt stieg die Stromerzeugung im Quartal auf 29,9 Milliarden kWh, nach 27,1 Milliarden kWh im Vorjahr. Zuwächse verzeichnete der Konzern vor allem bei Wind-, Wasser- und Kernenergie. 

In allen Geschäftsbereichen verbesserte sich das Ergebnis. Besonders deutlich fiel der Anstieg in der Stromerzeugung aus. Aber auch die Segmente Wind, Vertrieb sowie Netze trugen zum Ergebniswachstum bei. 

Parallel setzte Vattenfall seine strategische Ausrichtung fort. Im ersten Quartal nahm das Unternehmen mehrere erneuerbare Anlagen in Betrieb, darunter einen Windpark mit 67 MW Leistung in Schweden. Zudem wurde eine neue 150-kV-Leitung in Nordschweden fertiggestellt. Der Verkauf des Vertriebsgeschäfts in Frankreich dient der stärkeren Fokussierung auf Kernmärkte. 

„Die jüngste Entwicklung auf den Energiemärkten zeigt erneut, dass die anhaltende Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen Gesellschaften anfälliger macht und zu höheren Energiekosten führt“, sagte Borg weiter. 

Vor dem Hintergrund geopolitischer Spannungen und volatiler Energiemärkte betont das Unternehmen die Bedeutung eines stabilen Energiesystems. Die Abhängigkeit von fossilen Energieträgern erhöhe weiterhin die Anfälligkeit für Preisschwankungen und Versorgungsrisiken. 

Mittwoch, 29.04.2026, 16:20 Uhr
Stefan Sagmeister
Energie & Management > Bilanz - Vattenfall steigert Ergebnis deutlich im 1. Quartal
Quelle: Elisabeth Redlig
Bilanz
Vattenfall steigert Ergebnis deutlich im 1. Quartal
Der schwedische Energiekonzern erwirtschaftet im ersten Quartal mehr Gewinn bei leicht rückläufigem Umsatz.
Der schwedische Energiekonzern Vattenfall hat in Q1 sein Ergebnis zum Vorjahresquartal deutlich verbessert. Treiber seien vor allem höhere Strompreise sowie eine stabile Erzeugung gewesen, teilte das Unternehmen mit. „Vattenfall erzielt im ersten Quartal 2026 starke Ergebnisse, getragen von verbesserten Ergebnissen in allen Geschäftsbereichen“, sagte CEO Anna Borg. 

Das bereinigte Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) lag in den ersten drei Monaten bei rund 17,21 Milliarden schwedischen Kronen, umgerechnet 1,6 Milliarden Euro. Im vergangenen Jahr lag die Zahl bei etwa 800 Millionen Euro. Das Betriebsergebnis stieg auf rund 2,2 Milliarden Euro (Q1/2025: 0,8 Milliarden Euro). Unter dem Strich erhöhte sich der Gewinn auf etwa 1,7 Milliarden Euro, nach rund 500 Millionen Euro im Vorjahr. 

Der Nettoumsatz ging hingegen zurück. Er sank auf rund 6 Milliarden Euro, nach etwa 6,3 Milliarden Euro im ersten Quartal 2025. Hintergrund seien vor allem geringere Absatzmengen im Stromkundengeschäft sowie Effekte aus Preisabsicherungen gewesen, heißt es aus Stockholm.

Beim operativen Ergebnis profitierte Vattenfall insbesondere von höheren Strompreisen in den nordischen Märkten. Diese lagen im Durchschnitt deutlich über dem Vorjahresniveau, unter anderem aufgrund kalter Witterung, geringer Windproduktion und niedriger Wasserstände. Gleichzeitig wirkten sich höhere Erzeugungsmengen aus Wasserkraft und Kernenergie positiv aus. 

Insgesamt stieg die Stromerzeugung im Quartal auf 29,9 Milliarden kWh, nach 27,1 Milliarden kWh im Vorjahr. Zuwächse verzeichnete der Konzern vor allem bei Wind-, Wasser- und Kernenergie. 

In allen Geschäftsbereichen verbesserte sich das Ergebnis. Besonders deutlich fiel der Anstieg in der Stromerzeugung aus. Aber auch die Segmente Wind, Vertrieb sowie Netze trugen zum Ergebniswachstum bei. 

Parallel setzte Vattenfall seine strategische Ausrichtung fort. Im ersten Quartal nahm das Unternehmen mehrere erneuerbare Anlagen in Betrieb, darunter einen Windpark mit 67 MW Leistung in Schweden. Zudem wurde eine neue 150-kV-Leitung in Nordschweden fertiggestellt. Der Verkauf des Vertriebsgeschäfts in Frankreich dient der stärkeren Fokussierung auf Kernmärkte. 

„Die jüngste Entwicklung auf den Energiemärkten zeigt erneut, dass die anhaltende Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen Gesellschaften anfälliger macht und zu höheren Energiekosten führt“, sagte Borg weiter. 

Vor dem Hintergrund geopolitischer Spannungen und volatiler Energiemärkte betont das Unternehmen die Bedeutung eines stabilen Energiesystems. Die Abhängigkeit von fossilen Energieträgern erhöhe weiterhin die Anfälligkeit für Preisschwankungen und Versorgungsrisiken. 

Mittwoch, 29.04.2026, 16:20 Uhr
Stefan Sagmeister

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